Spannung pur und ein kleiner Denkzettel

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Merkur CUP: Spannung pur und ein kleiner Denkzettel

Der VfB Hallbergmoos hat seine Hausaufgaben gemacht und das Kreisfinale im Merkur CUP erreicht. Auch die Buben des SV Langenbach sind eine Runde weiter.

Nach zwei Spielen war alles klar für den VfB Hallbergmoos. Die E-Junioren aus dem Landkreis-Süden hatten zweimal ohne Gegentor gewonnen – und damit war das Ticket gebucht für das Kreisfinale des Turniers, das der Münchner Merkur und seine Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband veranstalten. Gegen die beiden stärksten Konkurrenten SV Langenbach (1:0) und TSV Allershausen (2:0) gab es zwei Siege. Und damit konnte dem VfB Hallbergmoos einer der beiden ersten Plätze nicht mehr genommen werden.

Coach Peter Schwirtz sah von seinen Schützlingen defensiv kompakte Spiele, aber in der Offensive nicht das große Feuerwerk. Konrad Simon traf gegen Langenbach, und Mateo Blazevic sorgte mit seinem Doppelpack für das 2:0 gegen Allershausen. Für Trainer Schwirtz kam das auch nicht überraschend, da er immerhin drei Spieler ersetzen musste. Nichtsdestotrotz kam sein Team souverän weiter – und erhielt dann noch einen Denkzettel mit dem 1:1 gegen den TSV Au. Die Hallertauer hatten zuvor zwei Mal verloren – und der eine oder andere bei Hallbergmoos nahm den Gegner nicht mehr so ernst. Deshalb gingen die Auer sogar durch Elias Hölldobler in Führung, der bereits beim 1:4 gegen Allershausen getroffen hatte. Mateo Blazevic glich noch aus, aber das 1:1 war definitiv ein kleiner Rückschlag für den VfB.

Mit Blick auf das Kreisfinale sieht Schwirtz daher einiges an Steigerungspotenzial. „Wir sind auf Augenhöhe mit Freising“, lautet seine Ansage. Im Kreisfinale wollen die jungen Hallbergmooser auf alle Fälle das Endspiel erreichen – und somit den Landkreis Freising auf Bezirksebene vertreten dürfen.

Das Endspiel des Turniernachmittags war das Aufeinandertreffen des TSV Allershausen und des SV Langenbach, das leicht zu berechnen war. Beide hatten zuvor gegen Au gewonnen und gegen Hallbergmoos verloren. Durch Treffer von Jaleel Kunze (2), Rene Wagner und Nico Diestelhorst behielten die Allershausener gegen Au mit 4:1 die Oberhand und ergatterten außerdem den Bonuspunkt für drei geschossene Tore. Langenbach gelang das nicht: Der SVL setzte sich mit 1:0 durch den Treffer von Vincent Vohburger durch. Dadurch war klar, dass Allershausen schon mit einem Unentschieden das Kreisfinale erreichen würde. Ein Sieg mit Zusatzpunkt hätte sogar Platz eins bedeutet.

Die Allershausener Buben schossen auch schnell das erste Tor durch Sebastian Pabst und hatten damit das Tor zum Kreisfinale weit aufgestoßen. Doch danach zog sich Allershausen zurück und ließ den Gegner spielen. Das nutzten die Langenbacher: Alexander Makosch und Vincent Vohburger drehten das Spiel noch vor der Halbzeit. Und so begann die Nervenschlacht: Die Ampertaler waren bemüht, jedoch zu nervös und damit auch nicht so zielstrebig Richtung Tor. Langenbach verteidigte den Vorsprung leidenschaftlich und hatte immer einen Blick auf die Uhr. Fazit: Das wichtigste Spiel des Turniers war nicht schön, aber es lebte von der Spannung. Und Langenbach hatte nach seinem schon etwas wackligen Weiterkommen in der ersten Turnierrunde eine faustdicke Überraschung geschafft. „Alle haben ihre Topleistung gebracht – wir sind zurecht eine Runde weiter“, sagte Trainer Paul Eigenbrod. Sein Team habe sich das Glück verdient – „und jetzt ist es einfach super, dass wir im Kreisfinale mit dabei sind“.

„Wir können besser spielen“, erklärte unterdessen Martin Dahmel vom TSV Allershausen. Sein Team sei am Ende etwas zu erschöpft gewesen, um noch das zum Kreisfinale fehlende Tor zu schießen. Ein Weiterkommen sei durchaus möglich gewesen.

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