Spannung in allen Partien

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Der TSV Allershausen setzte sich gegen den TSV Rudelzhausen mit 2:0 durch.

Nandlstadt und Allershausen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Beide Clubs setzen sich im Vorrundenturnier am Samstag in Allershausen durch.

Die Tabelle lügt bekanntlich nicht. Und die weist das klare Bild aus für das Vorrundenturnier des Merkur CUP in Allershausen mit den Topteams TSV Nandlstadt und TSV Allershausen. Bei dem ersten Bewerb im Rahmen des weltgrößten Turniers für E-Junioren gewann das Duo alle vier Spiele gegen die ausgeschiedenen Teams des SC Freising und des TSV Rudelzhausen.

Mit großer Disziplin holten sich die Nandlstädter den Turniersieg und blieben in allen drei Spielen ohne Gegentor. Der Weg in die Zwischenrunde wurde geebnet durch die beiden 1:0-Siege gegen Freising und dann gegen Rudelzhausen. Die Holledauer gewannen die beiden Partien verdient, aber es war jeweils ein ganz hartes Stück Arbeit. Die Tore schossen Elias Langer gegen den SC Freising und Kozan Oguzhan gegen Rudelzhausen. In beiden Partien hatten die Gegner auch ihre Chancen für einen anderen Ausgang. Torwart Lenard Borsos war ein Garant des Turniersiegers und hielt die beiden Siege auch mit starken Paraden fest. Da beide Spiele direkt hintereinander waren, hatte Nandlstadt am Ende auch mit den Kräften seine Schwierigkeiten.

Der TSV Allershausen war nach zwei Spielen auch in der Zwischenrunde und schaffte das mit überzeugenderen Auftritten. Zuerst wurde der TSV Rudelzhausen mit 2:0 besiegt durch einen Doppelpack von Johannes Kober. Kober und zweimal Jaleel Kanze sorgten dann für den 3:1-Erfolg über Freising. „Das Weiterkommen in die nächste Runde war unser Hauptziel“, sagt der Allershausener Trainer Peter Huber. Er betonte, dass sein Team bei der nächsten Wettbewerbsrunde noch Luft nach oben habe.

Das Endspiel um den Gruppensieg war dann der beste Nandlstädter Auftritt des Tages. Leon Binkert, Michael Bauer und Brahim Sarinkaya trafen und sorgten dafür, dass die fünf Turniertore von fünf verschiedenen Spielern gemacht wurden. „Nandlstadt hatte am Ende des Tages einfach ein paar Pfeile mehr im Köcher“, sagte auch Allershausen-Coach Huber. Beide Coaches gehen nun entspannt in die nächste Runde und denken nicht an Kampfansagen. Sie warten nun die Gruppen ab und lassen sich überraschend, was dann möglich ist. „Wir nehmen jetzt ganz offen das an, was auf uns zukommt“, sagt der Nandlstädter Trainer Peter Binkert. Seinen Jungs werde er keinen Druck machen und für vollmundige Ankündigungen waren die Vorrundensiege auch zu eng.

„Das Turnier hat uns Spaß gemacht“, sagte der Freisinger Trainer Armin Kossubek. Das Niveau aller vier Mannschaften habe zusammengepasst und der Sportclub hatte auch seine Chancen für mehr als den dritten Platz. Beim 1:3 gegen Allershausen hatte Elom Apemegno das einzige Turniertor seiner Mannschaft geschossen. „Ein bisschen Nachlese gibt es noch“, sagt er mit Blick auf die vergebenen Torchancen.

Der Freisinger Trainer sang das gleiche Lied wie Georg Hadersdorfer vom TSV Rudelzhausen. Seiner Mannschaft gelang zwar kein Tor in drei Spielen, aber das Torverhältnis von 0:5 zeigt auch die Konkurrenzfähigkeit seines Teams. „Uns hat diesmal etwas das Glück vor dem Tor gefehlt“, sagte Hadersdorfer. Der TSV Rudelzhausen trat auch zufrieden die Heimreise an, weil es beim weltweit größten E-Jugend-Fußballturnier „sehr ausgeglichene und knappe Spiele gab“. Rudelzhausen hatte beim 0:0 zum Abschluss gegen den SC Freising in einem offenen Duell auch seine Möglichkeiten für einen Sieg zum Abschluss. So aber bedeutete das Torverhältnis den dritten Platz für die Freisinger E-Junioren.

Einen angenehmen Tag hatten auch die beiden Schiedsrichter Martin Schlicker vom FC Neufahrn und Alexander Urban von der SpVgg Attenkirchen. Sie hatten mit den sechs Spielen keinerlei Schwierigkeiten.

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