SEF-Buben machen 22 Buden

Organisator und Schiedsrichter in Personalunion: Alexander Urban überreichte auch die Medaillen – hier an einen Spieler des SV Hohenkammer.

Der haushohe Favorit SE Freising hat sich beim Nachmittagsturnier in Attenkirchen keine Blöße gegeben und die Konkurrenz nach Belieben beherrscht. Zusammen mit dem Nachwuchs aus der Savoyer Au zog der SV Langenbach in die zweite Runde des Merkur CUP ein.

11:0 über Hörgertshausen, 6:0 gegen Hohenkammer und 5:0 im Vergleich mit dem SV Langenbach: Die Ergebnisse sprechen für sich beziehungsweise für den starken Auftritt der Domstädter. „Dem SEF zuzuschauen, war ein einziger Augenschmaus“, geriet Organisator Alexander Urban von der SpVgg Attenkirchen ins Schwärmen. „Die haben wirklich toll kombiniert.“ Urban war gewissermaßen ja mittendrin statt nur dabei, immerhin fungierte er im Nachmittagsturnier zusätzlich als Schiedsrichter. „Der Unparteiische war gut und kompetent“, urteilte SEF-Trainer Sami Jammali, bevor er den Blick auf das Abschneiden seines Teams richtete: „Es hat allen Spaß gemacht, auch wenn die Gegner nicht unser Kaliber waren. Aber obwohl es leichte Aufgaben waren, haben alle Gegner ihr Bestes gegeben“, zollte der Coach des souveränen Siegers den anderen drei Mannschaften Respekt. Doch auch an einen seiner Spieler adressierte Jammali, seit sechs Jahren Trainer beim SEF, ein paar lobende Worte: „Eigentlich hebe ich niemanden gerne hervor, aber mein Stürmer Jaroud Kanze hat sehr mannschaftsdienlich gespielt.“ Insgesamt ließ das Team keinen Zweifel aufkommen, dass auch die zweite Runde lediglich eine Pflichtaufgabe auf dem Weg ins Kreisfinale sein dürfte.

Des einen Freud ist des anderen Leid – und das war Hörgertshausens Trainer Maximilian Hobmaier deutlich anzumerken. „Blöd ist halt, wenn wir als Außenseiter gleich zu Beginn gegen Freising spielen müssen“, haderte der Coach mit dem „Lospech“. Trotz der weiteren Niederlagen (0:3 gegen Langenbach und 0:5 gegen Hohenkammer) verteilte Hobmaier ein kleines Lob an seine Mannschaft: „Die letzten beiden Spiele waren besser.“ Mit einem Eis trösteten sich die jungen SVH-Kicker in der Nachmittagssonne für die erlittenen Pleiten.

Wieder galt es also, noch den zweiten Qualifikanten zu finden, doch der stand im Prinzip schon frühzeitig fest. „Die Partie gegen Langenbach war für uns das Schlüsselspiel“, bedauerte Hohenkammers Trainer Lambert Stemmer die 0:2- Niederlage. „Da haben wir uns zwei Konter gefangen, aber vorne nichts zusammengebracht.“ Somit blieb dem SV Hohenkammer trotz des klaren 5:0-Erfolgs über Hörgertshausen nur Rang drei. Immerhin gelang Constantin Dilz ein lupenreiner Hattrick, bevor Louis Henderickx und Robin Mehnert den Sack zumachten. „Denn dass gegen den SE Freising für uns nichts zu holen war, wussten wir vorher“, glaubte Stemmer nicht an ein Fußballwunder. Beeindruckt hat ihn aber das Auftreten von Schiedsrichter Urban. „Der Umgang mit den Kindern war ganz toll, weil er ihnen erklärt hat, was sie falsch gemacht haben“, lobte Stemmer.

Im Langenbacher Lager zeigte man sich über das Erreichen der nächsten Runde nicht sonderlich überrascht – immerhin sei das doch das erklärte Ziel gewesen. Für den SVL gelte es nun, in der zweiten Runde ähnlich gut mitzumischen. Nur einem Vater schmeckte die abschließende Niederlage gegen den SE Freising in Kombination mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht – nach einem kurzen Austausch mit Urban war aber alles geklärt. „Im ganzen Turnier habe ich keine zehn Freistöße pfeifen müssen“, unterstrich Urban nochmal die faire Spielweise aller Mannschaften. „Für uns war es schön, dass der Merkur CUP in Attenkirchen Station gemacht hat“, fasste er – nun wieder in der Rolle des Organisators – den Turniertag zusammen. Auch Spielleiterin Nicoletta Horn äußerte sich zufrieden mit dem Ablauf. „Alexander Urban hat sich vorher bei mir erkundigt, was alles zu berücksichtigen ist. Die Organisation war gut – und ich denke, wir können in Attenkirchen mal wieder ein Turnier austragen.“

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