Rudelzhausen lässt nichts anbrennen

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Stark gespielt: Rudelzhausens Lukas Klement (l.) erzielte im letzten Spiel gegen den SV Langenbach zwei Treffer.

Der TSV Rudelzhausen und der TSV Paunzhausen komplettieren das Quartett, das sich beim Zweitrunden-Turnier-Tag am Samstag in der Freisinger Luitpoldanlage die Tickets für das Merkur CUP-Kreisfinale Ende Mai gesichert hat.

 Es ist das erste Mal überhaupt, dass die E-Junioren des TSV Paunzhausen beim Merkur CUP dabei sind. Und nach einer starken Leistung in der ersten Runde war den Buben natürlich ein exzellenter Ruf vorausgeeilt. Doch beim Zweitrundenturnier am Samstagnachmittag auf der Anlage des SC Freising brauchten die Nachwuchsfußballer aus dem Ampertal etwas, um in Fahrt zu kommen: Der SV Langenbach erwies sich im Auftaktmatch als harte Nuss. Beide Teams hatten reichlich Chancen auf dem Schlappen, verpassten es aber, das Runde im Eckigen unterzubringen. Wie es besser geht, zeigten die Junioren des TSV Rudelzhausen im zweiten Match des Turniers: Hatten die Hallertauer beim Erstrundenturnier in Attaching bereits Offensivfußball vom Feinsten gezeigt, so waren die Gäste nun auch in ihrem ersten Spiel nicht zu stoppen und ließen dem TSV Nandlstadt beim 4:0 durch Tore von Lukas Klement (2), Kilian Eicheldinger und Lundrim Ukaj keine Chance.

Einschwören für den Erfolg: Die Paunzhausener Junioren ergatterten durch ein 4:2 gegen Nandlstadt das Ticket fürs Kreisfinale.

Lange Zeit offen war hingegen die nächste Partie zwischen Langenbach und Nandlstadt. Beide Teams schenkten sich nichts. Ein feiner Treffer von Daniel Hellmeier brachte den Hallertauern dann aber drei Punkte – und damit die Hoffnung auf den Einzug ins Kreisfinale des Merkur CUP. Genährt wurde diese Hoffnung zusätzlich vom Ausgang der vierten Partie: Denn während die Rudelzhausener Junioren keinen Zweifel daran ließen, sich vorzeitig das Ticket für das Kreisfinale sichern zu wollen, war dem Paunzhausener Nachwuchs das Glück abhanden gekommen. Nachdem Rudelzhausen durch Lukas Klement bald in Führung gegangen war, mussten die Ampertaler alles in die Waagschale werfen. Immer wieder zeigte die Truppe von Trainer Sepp Gerlsbeck tolle Spielzüge, scheiterte vor dem Kasten jedoch an der eigenen Nervosität – oder eben an TSV-Keeper Peter Meiler. Rudelzhausens Torhüter war beim Merkur CUP schon in den ersten Spielen ein starker Rückhalt für seine Mannschaft. Gegen den TSV Paunzhausen wuchs der Nachwuchs-Keeper aber regelrecht über sich hinaus und brachte den Gegner und dessen Anhang schier zur Verzweiflung. Kurz nach dem Pausenpfiff gelang Marcel Horn dann zwar doch der Ausgleich. Aber die Hoffnung der Paunzhausener Jungfußballer währte nur kurz, denn bereits im direkten Gegenzug markierte Lundrim Ukaj den 2:1-Siegtreffer für Rudelzhausen.

Damit war klar, dass der TSV Paunzhausen in seinem letzten Match unbedingt einen Sieg brauchen würde. Aber auch die Partie gegen Nandlstadt war keine eindeutige Angelegenheit. Obwohl der quirlige Angreifer Noah Maysami mit zwei Treffern, Alexander Geil und Vincent Holler ihr Team auf die Siegerstraße gebracht hatten, steckte Nandlstadt nie zurück und verkürzte durch Oguzhan Kocan zum zwischenzeitlichen 1:2 und durch Michael Tafelmeier in der Schlussphase noch zum 2:4-Endstand. Mehr war aber nicht drin für die Hallertauer.

Rudelzhausen konnte sein letztes Spiel dagegen ganz entspannt angehen. Das Team gewann dank der Treffer von Lukas Klement (2) und Max Kühner souverän mit 3:0 gegen Langenbach. Damit war den Hallertauern der Turniersieg sicher, obendrein hatten sie zwei Extrapunkte eingefahren. Entsprechend zufrieden war Trainer Thomas Kühner: Seine Mannschaft habe das „wieder klasse“ gespielt. In Sachen Kreisfinale geben sich die Rudelzhausener zurückhaltend, „denn da wird’s jetzt um einiges schwieriger“. Glücklich war auch Paunzhausens Trainer Sepp Gerlsbeck – trotz des holprigen Starts: „Da hatten wir Pech im Abschluss“, betonte der Coach. Und natürlich freuen sich die TSV-Buben nun auf das Kreisfinale, „denn da können wir uns mit den Besten im Landkreis messen“.

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