Nicht nur die Buben liefen zu Hochform auf

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Das Nachsehen hatten die Vöttinger Buben (in blau) gegen den Turniersieger SE Freising. Endstand: 5:0 für den SEF.

Hochspannung bis zum Schluss herrschte im zweiten Turnier um den Einzug ins Merkur CUP-Kreisfinale. Erst die letzte Partie zwischen dem FC Moosburg und dem BC Attaching brachte die Entscheidung. Trotz Chancen hüben wie drüben wollten keine Tore fallen. Letztlich reichte Attaching das 0:0, um sich den zweiten Platz zu sichern. Ebenfalls im Kreisfinale steht Turniersieger SE Freising.

Den Beweis, wie spannend die Fußballspiele im weltweit größten E-Jugendturnier verlaufen, gab es am Samstagnachmittag ab 13 Uhr in Nandlstadt. Und schon die erste Partie verlief vielversprechend: Hier trafen der SE Freising und der FC Moosburg aufeinander. Jörg Spitaler, der Trainer der Dreirosenstädter, schwor sein Team vor dem Anpfiff auf dieses Match ein: „Ich möchte sehen, dass ihr gut zusammenspielt“, betonte Spitaler. „Nicht abwinken, nicht resignieren, nicht jammern!“ Und seine Schützlinge nahmen sich die Worte des Trainers zu Herzen und lieferten den Freisingern einen tollen Kampf. Auf beiden Seiten kam es zu Torchancen, die Zuschauer am Sportareal in Kronwinkl hatten ihre helle Freude. Das vermeintliche 1:0 durfte der Moosburger Anhang nur kurzzeitig bejubeln, denn ein scharfer Schuss auf den SEF-Kasten landete nur außen am Netz. Artlind Shala sorgte schließlich für die Entscheidung – jetzt freuten sich die Freisinger Fans. „Wir haben uns schwer getan“, so das Fazit von SEF-Coach Franz Schmid, der Spitalers Team viel Lob zollte: „Moosburg hat mir gut gefallen.“

Eng verlief auch die zweite Partie zwischen dem SV Vötting und dem BC Attaching. Marco Aigner traf für die Vöttinger, doch Julian Brandstetter entschied mit zwei Toren das Freisinger „Stadtteil-Derby“ zugunsten des BCA. Ihrer Auftaktniederlage ließen die Moosburger anschließend einen 1:0-Erfolg gegen Vötting folgen, für den Felix Vorwallner sorgte. Und auch ohne Treffer war das Spiel Attaching gegen Freising sehenswert: Es war deutlich zu sehen, dass sich beide Teams gut kennen – immerhin war erst am Vortag die gleiche Paarung im Spielbetrieb angesetzt. Da hatte der SEF gewonnen, weshalb sich der Attachinger Coach Martin Brandstetter mit dem Remis beim Merkur CUP durchaus zufrieden zeigte. Die Freisinger Kicker wurden im letzten Spiel dann ihrer Favoritenrolle gerecht, als ein 5:0 gegen Vötting gelang. Moritz Baumgarten, Baran Gökay, Lukas Huber und zwei Mal Artlind Shala trugen sich dabei in die Torschützenliste ein.

Schlussendlich folgte das große Finale um Platz zwei zwischen Moosburg und Attaching. Angesichts vieler packender Duelle um jeden Ball war beiden Teams anzumerken, dass man den Samstag gerne erfolgreich abschließen wollte. Nicht nur die Spieler liefen zu Hochform auf, auch die mitgereisten Fans schonten ihre Kehlen nicht. So gab es auf der einen Seite ein stimmungsvolles „Klingelingeling, Attaching!“, was prompt von der gegenüberliegenden Seite gekontert wurde: „Auf geht’s, Moosburg, auf geht’s!“ Trotz mehrmaliger Versuche wollte der Ball aber nicht ins Gehäuse der Attachinger E-Junioren, die ihrerseits mit mehreren Kontern für Entlastung sorgten. Das torlose Unentschieden ließ schließlich die nur mit acht Spielern angereisten BCA-Kicker jubeln. Ebenso Trainer Martin Brandstetter, der resümierte, dass die letzte Begegnung zwar „ein bisschen ein Nervenspiel“ gewesen sei, sein Team jedoch auch durch das Unentschieden gegen den Sieger SE Freising „verdient weitergekommen“ sei.

Viel Lob gab es von mehreren Verantwortlichen der teilnehmenden Teams zudem für den Ausrichter TSV Nandlstadt um Jugendleiter Erich Schinagl und Schatzmeisterin Elfriede Hofmaier. Der Verein hatte sich kurz vor seiner 150-Jahrfeier als hervorragender Gastgeber präsentiert.

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