TSV Moosburg das Maß aller Dinge

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Es hat ihnen richtig Spaß gemacht: Die Juniorenkicker der SpVgg Attenkirchen, des TSV Moosburg, des SC Freising und des FCA Unterbruck hatten sogar etwas mehr Spielfläche als gedacht.

Der TSV Moosburg und der SC Freising haben sich beim ersten Vorrundenturnier des Merkur CUP in Attenkirchen durchgesetzt. Restlos überzeugt hat auch der junge Stadionsprecher.

Das größte E-Junioren-Fußballturnier der Welt machte am vergangenen Sonntag Halt in Attenkirchen. „Und das hoffentlich nicht zum letzten Mal“, sagte Organisator Alexander Urban, der sich über „unglaublich faire Spiele“ freute. Im Vormittagsturnier gebührte sein Lob den teilnehmenden Teams sowie Schiedsrichter Fabrice Boyer. Aus sportlicher Sicht entpuppte sich der Nachwuchs des TSV Moosburg am Ende als das Maß aller Dinge. „Ich bin davon ausgegangen, dass wir Gruppensieger werden“, brachte TSV-Trainer Michael Sachsenmaier die Zielsetzung auf den Punkt.

Früh übt sich: Paul Hesse (13) machte als Stadionsprecher und Moderator einen super Job.

Doch als ganz so einfach erwies sich das Vorhaben nicht. Bei den „Großen“ heißt es bekanntlich, der Pokal habe seine eigenen Gesetze. Und die haben auch beim Merkur CUP – organisiert und durchgeführt vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband – schon so manchen vermeintlichen Favoriten ins Stolpern gebracht. Zunächst taten sich die Neustädter schwer, obwohl sie jeweils mit 2:1 gegen den SC Freising und den FCA Unterbruck gewannen. „Weil der Platz etwas größer als gewöhnlich war, ging den Spielern nach der kurzen Pause im zweiten Spiel die Luft aus“, erklärte Sachsenmaier.

Tatsächlich bescherte ein „Missverständnis bei den Platzmaßen“, wie Urban bestätigte, den Akteuren einige Quadratmeter mehr Spielfläche. Doch die Regenerationsphase vor der abschließenden Partie gegen Gastgeber SpVgg Attenkirchen schien dem TSV gut getan zu haben: Mit einem klaren 10:0-Sieg zementierte Moosburg nicht nur den Gruppensieg, sondern strich auch noch den Extrapunkt ein, den jedes Team für drei oder mehr Treffer in einem Spiel erhält. Für den TSV trugen sich Florian Weissenbach (4), Moritz Sachsenmaier (3), Kilian Dietrich (2), Kaan Abbasoglu (2), Kevin Maier (2) und Baran Yildirim am Sonntag in die Torschützenliste ein.

Deutlich spannender gestaltete sich der Kampf um Platz zwei, aus dem sich nur Attenkirchen frühzeitig verabschiedete: Dem 1:0-Auftaktsieg über Unterbruck folgten Niederlagen gegen den Sportclub (0:2) und eben die Klatsche gegen Moosburg. Die Entscheidung fiel also im letzten Vormittagsmatch, in dem sich Unterbruck und Freising gegenüberstanden. Nach dem 2:0-Erfolg und der damit verbundenen Quali für die zweite Runde zeigte sich Freisings Co-Trainer Marcel Schaale zufrieden: „Den Kindern hat es Spaß gemacht, auch wenn wir uns anfangs etwas schwer getan haben. Aber wir sind mit einer Mischung aus Spielern der E 1 und E 2 aufgelaufen, waren deshalb nicht eingespielt“, resümierte Schaale. Er war begeistert, dass Aushilfskeeper Liam Prichta zum sicheren Rückhalt seiner Mannschaft avancierte. Die fünf Turniertreffer des SCF erzielten Ervin Bytyqi (2), Levi Rappel, Elom Apemegno und Lennart van Riesen. Ein Kompliment verteilte Schaale an den Ausrichter SpVgg Attenkirchen: „Es war alles top organisiert.“

Der vierte Rang ging somit an den FCA Unterbruck. Dennoch hielt sich die Enttäuschung bei Coach Christian Gruber in Grenzen: „Ich habe schon gedacht, dass wir mithalten können“, verriet Gruber und verwies auf die relativ knappen Resultate. „Aber wir haben noch eine junge Mannschaft – und das merkst du dann halt gegen so ein Team wie Moosburg.“ Auch in Attenkirchen bescherte das Aus im Merkur CUP Organisator Urban keine Bauchschmerzen. „Vielmehr danke ich allen Aufbau- und Küchenhelfern, den Platzwarten und natürlich unserem Stadionsprecher Paul.“ Konrad Hesse, Papa von Paul und für die Technik zuständig, staunte ebenfalls nicht schlecht: „Vielleicht sollte mein Sohn später zum Radio gehen“, meinte Hesse. Doch da hatte er die Rechnung ohne den Filius (13) gemacht: „Ich werde Nachfolger von Stephan Lehmann als Sprecher in der Allianz Arena!“

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