Zebras eine Nummer zu groß

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Klar mit 3:0 setzten sich die Echinger Buben gegen Kirchdorf (blau) durch.

Die Verhältnisse waren beim Nachmittagsturnier des Merkur CUP in Attenkirchen recht schnell klar. Der TSV Eching war für die drei anderen Teams in dieser Landkreis-Zwischenrunde eine Nummer zu groß.

Dahinter agierten jene drei Mannschaften auf Augenhöhe – alle hätten weiterkommen können. Letztlich setzten sich in den spannenden Vergleichen die Kinder des SC Kirchdorf durch. Sie begleiten nun die Echinger Jugendfußballer am 30. Mai zum Freisinger Kreisfinale des weltweit größten E-Junioren-Turniers.

Die Echinger waren der Favorit in dieser Zwischenrundengruppe – und sie taten sich lediglich im Auftaktspiel gegen den FCA Unterbruck schwer. 2:1 hieß es am Ende. Für die Zebras trafen Maxi Simon und Leandro Pelaj, für Unterbruck war Max Gruber erfolgreich. „Unser Problem bei diesem Turnier war eher die Chancenverwertung“, resümierte TSV-Trainer Stephan Simon mit Blick auf seine Junioren. „Denn spielerisch waren wir klar die beste Mannschaft.“

Nach dem zähen Auftakt gerieten die Echinger Buben nicht mehr in Bedrängnis: Die anderen beiden Matches entschied das Team ohne Gegentreffer für sich – und es gab auch jeweils den Bonuspunkt für drei oder mehr geschossene Tore. Die Zusatzzähler waren am Ende zwar nicht ausschlaggebend, aber elf Punkte in drei Spielen sind schon mal eine Ansage für das Kreisfinale. Beim 3:0 gegen Kirchdorf trafen Leandro Pelaj (2) sowie Lenny Schulz für den TSV, gegen Gammelsdorf waren es dann beim 4:0-Sieg Leandro Pelaj (2), Niklas Klose und Benedek Juras. Trainer Simon möchte mit seinem Team die Merkur CUP-Saison auch am 30. Mai noch nicht beendet wissen: „Wir haben sicher Chancen, ins Bezirksfinale einzuziehen.“

Ohne Erfolgserlebnis ging es dagegen für den FCA Unterbruck nach Hause, was die Konkurrenten jedoch überraschte. Denn die Nachwuchskicker aus dem Ampertal hatten in allen drei Partien ihre Chancen, machten aber einfach zu wenige Tore. Die knappe Niederlage gegen Eching war ein Achtungserfolg – das 0:1 gegen Gammelsdorf (Tor: Thomas Maier) tat hingegen richtig weh. Die FCA-Junioren hätten dann mit einem deutlichen Sieg gegen Kirchdorf im letzten Spiel noch als Turnierzweiter das Ticket für die nächste Runde lösen können, aber diese Überlegungen hatten sich schnell erledigt: Der Kirchdorf führte früh mit 3:0 und gewann am Ende mit 4:1. Für den SCK trafen Linus Naderer, Jakob Steinberger, David Würl und Simon Steininger. Unterbruck hatte in der zweiten Halbzeit eine starke Phase mit etlichen Torszenen – da wäre mehr als das zwischenzeitliche 1:3 von Tobias Wiesheu drin gewesen.

Angesichts von drei Siegen des TSV Eching und drei Niederlagen des FCA Unterbruck war im Nachhinein schon das zweite Spiel des Tages das vorentscheidende Duell um den zweiten Platz im Kreisfinale. Dabei sorgte Kirchdorfs Simon Steininger mit seinem Doppelpack für den 2:1-Erfolg über Gammelsdorf, Tommy Maier hatte die FVgg zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung gebracht. Selbst wenn es nicht ganz gereicht hat, war Gammelsdorfs Trainer Stefan Maier mit den Kids absolut zufrieden. Denn schließlich habe man als Team aus der Gruppe 3 gegen Mannschaften aus der ersten Landkreis-Gruppe auf Augenhöhe mitgespielt. Zudem fehlten Gammelsdorf zwei Stammspieler.

Für den Nachwuchs des SC Kirchdorf bedeutet der Einzug ins Kreisfinale einen riesigen Erfolg. Die beiden Trainer Albert Steinberger und Florian Haas waren natürlich mächtig stolz auf ihre Junioren, die im „Endspiel“ gegen Unterbruck mit drei Toren in den ersten Minuten alles klar gemacht hatten. Das war große Klasse! Steinberger wusste allerdings, dass seine Schützlinge auch Glück hatten: Das mit 2:1 gewonnene Duell gegen Gammelsdorf hätte auch anders ausgehen können. Die Kirchdorfer freuen sich nun auf das Konzert der Großen und können ohne Druck zum Kreisfinale fahren.

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