Hummel und Allershausen machen das Rennen

+
Kein Durchkommen: Die Kranzberger E-Junioren verloren ihr erstes Gruppenspiel gegen den TSV Allershausen (rote Dressen) mit 0:2.

Sie haben ihren Heimvorteil genutzt: Die U11-Junioren des SC Oberhummel qualifizierten sich am Samstagvormittag für die nächste Runde im 25. Merkur CUP – genauso wie der TSV Allershausen.

Am Ende wurde es im ersten Qualifikationsturnier in Oberhummel so richtig spannend. Erst das letzte von sechs Gruppenspielen sollte die Entscheidung bringen, wer dem heimischen SC Oberhummel, der wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt hatte, in die zweite Runde folgen sollte: Verlieren die E-Junioren des TSV Allershausen gegen den SVA Palzing, dann wäre der SV Kranzberg der Nutznießer – und würde nach einer Niederlage gegen Allershausen (0:2), einem Sieg gegen Palzing (5:0) sowie einem Remis gegen Oberhummel (1:1) beim Merkur CUP weiterkommen.

Zunächst sah es auch so aus, als könnten die Kranzberger Kids jubeln: Denn Luca Klersy brachte Palzing rasch in Führung. Doch der Allershausener Nachwuchs wollte sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und drehte durch Treffer von Sebastian Pabst, Endrit Tahiraj und Adnan Tihak die Partie. Somit hatten die Fußballer vom Amperknie das Ticket für die nächste Runde, die bereits am kommenden Wochenende stattfinden wird (siehe Randspalte), gelöst.

Die Spannung steigt! Die Kinder des SVA Palzing, SV Kranzberg, TSV Allershausen und SC Oberhummel stellten sich vor Turnierbeginn zum Gruppenfoto auf – und konnten es kaum erwarten, dass endlich der Ball rollt.

Zuvor waren die Allershausener Jungs um Trainer Bernd Langlinderer erfolgreich ins Turnier gestartet und hatten den SV Kranzberg – mit je einem Tor vor und nach dem Wechsel von Sebastian Pabst – souverän mit 2:0 besiegt. Im zweiten Match gab’s dann jedoch einen Rückschlag: Vor allem vor dem Pausenpfiff war Oberhummel das klar bessere Team und ging mit zwei sensationellen Treffern in Führung. Erst zimmerte Lino Träger einen satten Weitschuss in den Winkel, ehe der quirlige SCO-Akteur von der Mittellinie einfach mal draufhielt und das Leder in die Maschen schlenzte – Marke Tor des Monats! Letztlich unterlag Allershausen mit 1:2. Folglich ging es für den TSV im letzten Spiel um alles, doch am Ende kannte der Jubel keine Grenzen. „Meine Jungs waren am Anfang recht aufgeregt“, resümierte Trainer Langlinderer. Für die nächste Runde haben sich die Ampertaler Kicker vorgenommen, einfach Spaß zu haben und nicht so nervös zu spielen.

Die Buben aus Oberhummel hatten derweil schon früh für klare Verhältnisse gesorgt: Bereits im ersten Spiel gegen Palzing zeigten sich die Grün-Weißen von ihrer starken Seite. Mit dem Pausenpfiff gelang Niklas van de Bergh die 1:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel gaben die Hummler Junioren dann richtig Gas und erhöhten durch van de Bergh sowie zwei Mal Lukas Hagl auf 4:0. Im zweiten Spiel gegen Allershausen legten die SCO-Buben eine bärenstarke erste Halbzeit hin und profitierten von den tollen Träger-Toren. Damit hatten die Gastgeber sieben Punkte aus zwei Partien geholt (inklusive dem einen Zusatzzähler für drei erzielte Treffer in einem Spiel) und konnten das abschließende Match entspannt angehen. Gegen Kranzberg, das unbedingt gewinnen musste, brachte Niklas van de Bergh seine Farben zunächst vom Achtmeterpunkt in Führung. Der SVK steckte allerdings nicht zurück und traf durch Tobias Mayr erst die Querlatte, bevor Robin Willert in Durchgang zwei zumindest noch der 1:1- Ausgleich gelang.

Seine Mannschaft habe eine gute Leistung abgeliefert, lobte Hummels Trainer Alex Träger nach dem Turnier. Im letzten Spiel sei seiner Truppe allerdings etwas die Kraft ausgegangen. Da waren seine Jungs aber schon für die zweite Runde des weltweit größten E-Jugend-Fußballturniers qualifiziert. Für diese haben die Hummler nun keine konkreten Pläne. Man sei ein kleiner Verein, sagte Träger. „Wir schauen einfach mal, wie wir uns schlagen.“ Ein kleiner Trost blieb dem SVK: Das Duell mit Palzing entschieden die Kranzberger klar für sich. Beim 5:0 trafen Fabian Kleinebrahm, Tobias Mayr (je 2 Tore) und Robin Willert.

Weitere Artikel

Weniger Tore, größere Spannung

Es war Merkur CUP, es kamen viele Zuschauer, und die Sonne schien auf einen perfekten Platz. Aber die Tore wollten nicht so wirklich fallen.
Weniger Tore, größere Spannung

Ein Vorgeschmack aufs Kreisfinale

Diese Vorrunde hatte schon das Niveau eines Kreisfinales: Mit dem SE Freising, dem BC Attaching und dem SV Pulling wurden drei starke …
Ein Vorgeschmack aufs Kreisfinale

Zebras eine Nummer zu groß

Die Verhältnisse waren beim Nachmittagsturnier des Merkur CUP in Attenkirchen recht schnell klar. Der TSV Eching war für die drei anderen Teams in …
Zebras eine Nummer zu groß

Kommentare