Der Gastgeber marschiert durch

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Und wieder hat’s geklingelt: Der SV Marzling musste sich der SpVgg Zolling 7:0 geschlagen geben.

Den Heimvorteil hat die SpVgg Zolling richtig genutzt. Die Gastgeber gewannen überzeugend ihr Vorrundenturnier im Merkur CUP und zogen mit dem TSV Au in die nächste Runde ein.

Mannschaften aus dem ganzen Landkreis meldeten gerne für das weltgrößte E-Junioren-Turnier mit dem Ziel, im Kreis Freising die Zwischenrunde zu erreichen. Beim Vormittagsturnier der SpVgg Zolling war das Finale aber nicht mehr so spannend. Nach zwei von drei Gruppenspielen waren alle Fragen bereits beantwortet. Die SpVgg Zolling und der TSV Au hatten da schon den Einzug in die nächste Runde praktisch perfekt gemacht. „Wir haben auf das Weiterkommen in die Zwischenrunde gehofft, aber nicht mit so einem klaren Turniersieg gerechnet“, sagte der Zollinger Trainer Marcel Hoffedank.

Seine Mannschaft gewann das Eröffnungsspiel des Turniers 7:0 gegen den SV Marzling und legte mit den vier Punkten den Grundstock für die Zwischenrunde. Die zweite Partie brachte dann gegen die SG Eichenfeld beim 1:1 das einzige Gegentor des Turniers. Die Hausherren waren auch in diesem Spiel klar überlegen, brachten ihre zahlreichen Torchancen aber nicht im Ziel unter. Das Zollinger Weiterkommen war damit schon zu 99 Prozent klar.

Nach zwei Spielen waren die Auer Buben bereits rechnerisch durch. Sie gewannen erst 3:1 gegen Eichenfeld und dann 2:0 gegen Marzling. Der verpasste Bonuspunkt für das dritte Tor war im zweiten Gruppenspiel nur ein minimaler Schönheitsfehler. Die Auer mussten die beiden Spiele direkt hintereinander bestreiten und deshalb gingen in dem Duell mit Marzling am Ende auch etwas die Kräfte aus.

Die SG Eichenfeld hatte mit einem Punkt aus den ersten beiden Spielen noch eine minimale Chance theoretischer Turnier. Bei einem hohen Sieg über Marzling und einer klaren Zollinger Niederlage gegen Au wäre rechnerisch noch etwas gegangen. Zum Finale gab es dann aber nur ein 2:2 gegen Marzling. Trainer Peter Aschenbrenner machte deutlich, dass die Zwischenrunde durchaus möglich gewesen wäre: „Das erste Spiel gegen Au hätte wir nicht verlieren und das letzte gegen Marzling gewinnen müssen.“ Sein Team habe gute spielerische Ansätze gezeigt und teilweise sah Aschenbrenner die Eichenfelder auch als die bessere Mannschaft. Mit zwei Punkten sieht sich die SGE unter Wert geschlagen.

Der Marzlinger Nachwuchs hatte auch ein Erfolgserlebnis mit dem 2:2 in der letzten Partie eines schönen Turniers, in dem die beiden Schiedsrichter Jochen Jürgens (SV Marzling) und Max Deischl (SpVgg Zolling) keinerlei Schwierigkeiten hatten. Trainer Jörn Röpke hatten die Gelegenheit, in den Duellen mit starken Gegnern zu lernen.

Die Entscheidung über die Plätze eins und zwei brachte das Match Zolling gegen Au. Die Gastgeber machten beim 4:0 definitiv ihr bestes Turnierspiel. Auf der anderen Seite hatten die Auer möglicherweise schon zu sehr im Hinterkopf, dass sie die Zwischenrunde erreicht hatten.

Neun Punkte und 12:1 Tore sind schon eine beachtliche Ansage für die Zwischenrunde von der Mannschaft mit den meisten geschossenen und den wenigsten kassierten Toren. Marcel Hoffedank blickt zuversichtlich nach vorne, weil seine Mannschaft defensiv stabil steht und mit Köpfchen nach vorne spielte. Für ihn war deshalb auch Florian Freudl der wichtigste Spieler des Vorrundenturniers. Er war eine Bank in der Innenverteidigung und der Ballverteiler im Spiel nach vorne.

Unterdessen fährt der TSV Au mit einem großen Ziel zu der nächsten Aufgabe. Der Verein aus der Holledau hat noch nie das Freisinger Kreisfinale im Merkur CUP erreicht. Mit den Potenzialen dieser Mannschaft ist durchaus etwas möglich, wenn jetzt nicht gleich die ganz großen Brocken kommen.

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