SE Freising und der TSV Eching: Favoriten setzen sich durch

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Ein hart umkämpftes Spiel war die Partie zwischen dem SE Freising und dem TSV Eching.

Die „Platzhirsche“ gaben sich keine Blöße: Der SE Freising und der TSV Eching qualifizierten sich jeweils ohne Niederlage für die nächste Runde. Hohenkammer und Neufahrn blieben nur die Plätze drei und vier.

Als der nunmehr pensionierte Sportchef des Münchner Merkurs, Heinrich Lemer, vor zirka zwei Monaten auf der Kleinfeld-Spielgruppentagung in Zolling die Vorrunde ausloste, quittierten die Jugendleiter der Landkreis-Vereine die Besetzung der Gruppe vier mit einem erstaunten Raunen. Denn die Konstellation mit dem SE Freising, Eching, Neufahrn und Hohenkammer nährte Begriffe wie „Hammergruppe“.

Unter die Zuschauer mischten sich auch ein paar Trainer anderer Teams, das Interesse an den sechs Gruppenspielen des vom Münchner Merkur gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband organisierten E-Jugend-Turniers war groß. Gleich in der zweiten Partie des Nachmittags standen sich die beiden Landkreisgrößen aus Freising und Eching gegenüber. Den Domstädtern gehörten über die Spielzeit von zweimal zehn Minuten zwar die größeren Spielanteile, doch den ersten Treffer markierten die Zebras, als Matthew Geyser zum 1:0 traf. Da der SEF einige Hochkaräter liegen ließ und sich sogar den Luxus leistete, einen Strafstoß zu verschießen, schien die Uhr für die Echinger runterzuticken. Doch Artlind Shala rettete mit seinem Tor zum 1:1-Endstand immerhin einen verdienten Punkt für Freising. Nach kurzer Pause bei mittlerweile gefühlt tropischen Temperaturen bezwang der TSV den SV Hohenkammer mit 2:0: Nico Rohde und schließlich Nicolas Hildebrandt sorgten für Erleichterung beim am Spielfeldrand sehr engagierten Echinger Trainerduo. Im dritten Gruppenspiel kamen die Zebras nicht über ein 0:0 gegen den bis dahin punkt- und letztlich auch torlosen FC Neufahrn hinaus. „Insgesamt war das von uns mehr Krampf als Fußball und verglichen mit der Vorwoche deutlich schlechter“, fiel das Fazit von TSV-Trainer Stefan Hühnel nur bedingt positiv aus, „aber das Ergebnis stimmt, und das Spiel gegen Freising war wie immer ein großer Kampf“.

Für den SEF war damit der Weg zum Gruppensieg geebnet, denn der nie gefährdete 4:0-Erfolg über Neufahrn bescherte durch Tore von Sabbona Kder, Shala (2) und Philipp Götz nicht nur den attraktiven Extrapunkt, den ein Team beim Merkur CUP für drei oder mehr erzielte Treffer gut geschrieben bekommt, sondern obendrein eine komfortable Ausgangslage vor dem abschließenden Duell gegen den SV Hohenkammer. Der SVH startete mit einem 2:0-Sieg gegen Neufahrn ins Turnier, als Luis Henderickx gleich zweimal den neuen – von der Firma macron für alle Ausrichtervereine kostenlos zur Verfügung gestellten – Merkur CUP Spielball im Netz zappeln ließ. Die anschließende Niederlage gegen Eching bedeutete für den SVH, dass nur ein Sieg über die Domstädter für die Qualifikation zur nächsten Runde reichen würde. Erwartungsgemäß beseitigte der SEF schnell jegliche Hoffnungen der Mannschaft aus Hohenkammer, die nach einem Doppelpack von Shala und dem 0:3 durch Yunus Aydeniz ins Hintertreffen geriet. Immerhin langte es wenigstens zum Ehrentreffer, den Konstantin Dilz zum 1:3-Endstand erzielte. Freisings Coach Franz Xaver Schmid fand hinterher, dass „die Mannschaft in Spiel zwei und drei zu dem gefunden hat, was sie kann und den Ball schön laufen gelassen hat“. Das 1:1-Unentschieden im Auftaktmatch gegen Eching wertete Schmid als „glücklich“, was der Nervosität geschuldet gewesen sei. „Am Ende sind wir verdient weiter gekommen“, so der Schlusssatz des Trainers. Zufrieden wirkte auch Merkur CUP Spielleiterin Nicoletta Horn und lobte die faire Spielweise der Mannschaften. In der Tat bereiteten die jungen Kicker den Schiedsrichtern Pascal Hohberger und Christoph Hierhager keinerlei Probleme.

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