Nur faires Spielen macht Spaß

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Zusammenstehen für den Erfolg: Mehr als 400 Dritt- und Viertklässler hoffen am Wochenende auf den Einzug in die zweite Merkur CUP-Runde.

Es soll ja auch in diesem Jahr wieder einige Mädels und Burschen im Landkreis gegeben haben, für die die Tage nach den Osterferien gar nicht schnell genug vergehen konnten. Denn: Endlich startet der Merkur CUP, das weltweit größte Fußballturnier für E-Junioren, initiiert vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband.

Im Jahr 1995 wurde diese Idee geboren und seither immer wieder weiterentwickelt und perfektioniert. Mittlerweile nehmen mehr als 400 Mannschaften mit etwa 6000 (!) neun- bis elfjährigen Nachwuchsfußballern daran teil. Am kommenden letzten April-Wochenende beginnt der beliebte Wettbewerb nun auch im Landkreis Freising. Premiere als verantwortliche Spielgruppenleiterin hat dabei Nicoletta Horn (44), die ihren Mann Torsten in dieser Funktion beerbt hat.

Und dieses Turnier ist nicht nur eine feste Größe im Terminkalender der U 11-Fußballer geworden, sondern es trägt auch viel dazu bei, dass die Dritt- und Viertklässler – allein im Kreis Freising sind es mehr als 400 – lernen, mit Niederlagen umzugehen. Anders als in der Punkterunde, in der ein Ausrutscher, sprich eine Niederlage, bei mindestens zehn Saisonspielen nicht so arg ins Gewicht fällt, muss man beim Merkur CUP – wie bei allen anderen Turnieren auch – nämlich auf den Punkt konzentriert sein.

Zusammenstehen für den Erfolg: Mehr als 400 Dritt- und Viertklässler hoffen am Wochenende auf den Einzug in die zweite Merkur CUP-Runde.

Da kann es schon mal passieren, dass es einen der Favoriten bereits in der Vorrunde erwischt, während ein vermeintlicher Underdog für die große Überraschung sorgt und sogar den Einzug ins Kreisfinale schafft. Aber das ist eben der große Reiz am Turnier Merkur CUP. Der hat übrigens eine Besonderheit – und das ist der Zusatzpunkt bei drei oder mehr geschossenen Toren. Heißt: Endet ein Spiel 3:3, dann erhält jedes Team nicht nur einen, sondern zwei Zähler. Oder geht ein Match 4:3 aus, dann bekommt der Sieger vier Punkte, aber auch der Verlierer hat einen auf seiner Habenseite stehen.

Ganz groß auf die Fahnen des Merkur CUP geschrieben haben die Initiatoren, aber auch die Sponsoren, den respektvollen Umgang der jungen Fußballer miteinander auf und neben dem Spielfeld. Und um zu zeigen, dass die Forderung keine Floskel ist, wurde der Merkur CUP-Fairnesspreis – präsentiert von E.ON – ausgerufen. Ab dem Kreisfinale werden die einzelnen Teams samt Trainer und Betreuer, aber auch die Fangemeinden nach bestimmten Kriterien bewertet, wobei nicht nur das Verhalten während der Spiele ausschlaggebend ist. Der Lohn ist ein komplett neuer Trikotsatz, gestiftet von E.ON, wobei sich die Kids ihre Farben selbst aussuchen dürfen.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch die begleitenden Eltern und Erziehungsberechtigten Fairness leben. Im vergangenen Jahr sah sich bekanntlich der SC Kirchdorf dazu genötigt, auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Auf einer kleinen Tafel – gut platziert und deshalb nicht zu übersehen – hatte die Jugendleitung die „goldenen Regeln des Zuschauens“ zusammengefasst. Schön wäre es, wenn sich die Fans der Nachwuchsfußballer vor der Abfahrt zu den jeweiligen Turnieren am Samstag, 29. April, in Mauern und Oberhummel sowie am Sonntag, 30. April, in Attenkirchen und Attaching diese Verhaltensregeln noch einmal in Erinnerung rufen. Wie hieß es doch bei der Regel fünf? „Das ist nicht die WM oder EM.“ Aber der Merkur CUP – und an dem sollen alle ihren Spaß haben.

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