Bitteres Aus für die Gastgeber

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Alles im grünen Bereich war nach der Bildung der Sondertabelle nichts mehr für den SC Oberhummel. Der Gastgeber scheiterte knapp am Weiterkommen, qualifiziert haben sich der SVA Palzing und der SV Pulling.

Der Merkur CUP ist etwas für Rechenliebhaber! Denn erst nach einer Extra-Tabelle stand am Samstagvormittag in Oberhummel fest, dass sich der SV Ampertal Palzing und der SV Pulling für die zweite Runde des Wettbewerbs qualifiziert hatten.

Turnier 1 beim SC Oberhummel  

Bitteres Aus für die Gastgeber

Der Merkur CUP ist etwas für Rechenliebhaber! Denn erst nach einer Extra-Tabelle stand am Samstagvormittag in Oberhummel fest, dass sich der SV Ampertal Palzing und der SV Pulling für die zweite Runde des Wettbewerbs qualifiziert hatten.

von matthias spanrad

Oberhummel – Zunächst schien am Samstagvormittag auf der schmucken Anlage an der Isarstraße in Oberhummel alles klar beim Merkur CUP für U 11-Fußballer. Die Gastgeber in den grün-weißen Dressen hatten ihr zweites Turniermatch gegen den SV Oberhaindlfing nach Treffern von Leo Bechtel (3), Felix Oberhauser, Jakob Paulus und Lino Träger, bei einem Gegentreffer von Peter Neumaier, mit 6:1 gewonnen. Dem Einzug in die zweite Vorrunde schien nichts im Weg zu stehen.

Doch es kam für den SC Oberhummel anders, als man dachte: Weil sowohl für den SCO als auch für den SVA Palzing und den SV Pulling jeweils fünf Zähler in der Abschlusstabelle zu Buche standen, begann das große Tüfteln. Was heißt – die Merkur-CUP-Regularien sehen es so vor – ,es wurde eine Sonder-tabelle erstellt, in der nur die Spiele der direkten Vergleiche herangezogen wurden. Und hier hatten die Hausherren am Ende hauchdünn das Nachsehen. In der nächsten Runde dabei sind dagegen die favorisierten Palzinger Nachwuchskicker und die Truppe aus Pulling.

Vor allem die Buben aus dem Ampertal waren es, die zuvor über weite Strecken tollen Kombinationsfußball präsentiert hatten und überdies von der Torgefahr ihres Stürmers Samuel Thaler profitierten. Bereits im Auftaktspiel gegen Oberhummel war Thaler nicht zu bremsen und erzielte beim 3:1 alle drei Palzinger Buden, den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich hatte Leo Bechtel beigesteuert.

Knapper verlief dagegen das zweite Match des Tages zwischen Oberhaindlfing und Pulling: Vor allem im ersten Durchgang hatten die Freisinger viele Chancen liegen lassen, erst kurz nach Wiederanpfiff gelang Fabio Kratzl schließlich der Siegtreffer.

Das vielleicht spannendste Match des Vormittags lieferten sich im Anschluss der SVA Palzing und die Pullinger Youngster. Hin und her ging es zwischen den beiden E-Junioren-Teams, mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar traf Michael Mitterweger mit einem tollen Fernschuss zur Führung für den SVA, Franz Haas und erneut Fabio Kratzl drehten die Partie dann aber zunächst für den SV Pulling. Die Gäste aus Palzing wollten sich mit der Niederlage aber nicht abfinden, kämpften bis zum Schluss und wurden schließlich noch durch das 2:2 von Ivan Nikolic belohnt.

Es folgte das deutliche 6:1 der Hausherren gegen Oberhaindlfing, ehe sich die Pullinger Buben als härtere Nuss erwiesen, und es für die Hummler nur zu einem 1:1 reichte. Nach der SCO-Führung durch Felix Oberhauser per Kopf glich Franz Haas kurz vor dem Abpfiff doch noch aus.

Im letzten Spiel gelang den Oberhaindlfinger Buben, trotz der Schlappe zuvor gegen die Gastgeber, noch das verdiente Erfolgserlebnis. Während die Palzinger das Match wohl auf die leichte Schulter genommen hatten und bei der 1:0-Führung von einem SVO-Eigentor profitierten, egalisierte erst Ludwig Schwarz, ehe Simon Schweiger sogar noch zum 2:1 traf.

Zum Turniersieg reichte es für den SVA Palzing dennoch, trotzdem war Trainer Oliver Thaler hinterher nicht zufrieden. So schlecht habe seine Mannschaft schon lange nicht mehr gespielt, „in der zweiten Runde müssen wir uns da besser präsentieren, sonst haben wir keine Chance“. Groß war der Jubel indes im Pullinger Lager, das vor Erstellen der Sondertabelle gar nicht mit dem Weiterkommen gerechnet hatte. Entsprechend zufrieden jubelten die Trainer Robert Scherrer, Rolf Haas und Stefan Festbaum: „In der zweiten Runde wollen wir nun einfach eine Gaudi haben.“

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