Alle wollen nach Altenerding

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So schön jubelten die Echinger E-Junioren im Juli 2017 bei ihrem „Bezirksfinale dahoam“. Ob es die TSV-Buben auch heuer wieder so weit schaffen?

Mögen die Spiele beginnen! Der Merkur CUP – das weltweit größte Fußballturnier für E-Junioren – startet am Wochenende auch im Kreis Freising in die neue Saison. 32 Landkreis-Teams von A wie Allershausen bis Z wie Zolling wollen sich für das Große Finale qualifizieren, das am 14. Juli in Altenerding gespielt wird. Jetzt ist aber erstmal Vorrunde angesagt.

Es sind beeindruckende Zahlen: Mehr als 138 000 Mädchen und Buben haben in den vergangenen 23 Jahren beim Merkur CUP um den Titel gekämpft. Mit dabei waren auch schon heutige Bayern-Stars wie Thomas Müller und Mats Hummels oder Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann. Sie alle hegten als Kinder den Traum, sich über Vorrunden, Kreis- und Bezirksfinals für das Große Finale der besten acht E-Jugendteams im gesamten Verbreitungsgebiet des Münchner Merkur und seiner Heimatzeitungen zu qualifizieren. In diesem Jahr heißt es für die in etwa 370 teilnehmenden Buben-Mannschaften: „Road to Altenerding“. Denn dort, im Nachbar-Landkreis, steigt am 14. Juli das Große Merkur CUP-Finale.

Jetzt lautet die Devise aber erstmal: „16 aus 32“. Genauso viele Teams aus dem Landkreis sind heuer beim Merkur CUP vertreten, den unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet. Und dabei gibt’s auch gleich eine richtige Hammergruppe: Im vierten Vorrunden-Turnier treffen mit dem TSV Eching, dem SE Freising und dem FC Neufahrn drei Kreisfinalisten des Vorjahres aufeinander. Freising und Eching haben es sogar jeweils bis ins Halbfinale ihres Bezirksfinals geschafft. Da dürfte für Spannung gesorgt sein.

Spannend machen es auch und vor allem die Regularien des Merkur CUP. Jedes Team, das in einem Spiel drei oder mehr Treffer erzielt, erhält einen Zusatzpunkt. Bei einem 4:3 zum Beispiel bekommt das siegreiche Team vier Zähler – und das unterlegene ebenfalls noch einen. Sonst hat sich in Sachen Regeln im Vergleich zu 2017 nichts verändert – im Gegensatz zu den Rahmenbedingungen. Ab heuer wird auf drei Dinge besonders geachtet: Auf dem Gelände dürfen alkoholische Getränke weder ausgeschenkt noch konsumiert werden. Auch das Rauchen am Spielfeldrand ist untersagt. Zudem dürfen Eltern und Fans der Gastmannschaften keine Vollverpflegungen mitbringen – sie sollen zum Wohl des Ausrichtervereins die Speisen und Getränke am Spielort erwerben. Weiter Gültigkeit haben natürlich die Werte, für die der Merkur CUP steht: Toleranz und Verantwortung, Teamgeist und Fairness, Gewaltlosigkeit und Zivilcourage, Offenheit und Integration, Respekt und Demut, um nur einige zu nennen. Und nicht zu vergessen: Viel Spaß am Fußball.

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