Poing brennt Offensivfeuerwerk ab

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Gebannter Blick auf den Ball: die Grafinger Fabian Richter (l.) und Finn Nonhoff (M.) mit dem Glonner Anian Oeckl.

Nach dem Vorrundenturnier des Merkur CUP am vergangenen Samstag in Grafing kommt Falko Wach gar nicht mehr aus dem Schwärmen.

Sein TSV Grafing konnte sich zwar nicht für das Kreisfinale qualifizieren, präsentierte sich aber trotzdem von seiner besten Seite. „Es war ein angenehmes, ruhiges aber spannendes Turnier“, fand TSV-Jugendleiter Wach. Organisatorisch sei alles einwandfrei gelaufen, und selbst kleinere Aufreger steckte der Ausrichter locker weg: Zehn Minuten vor Turnierbeginn war die U11 der SpVgg Markt Schwabener Au immer noch nicht vor Ort. „Wir haben aus der Fünfergruppe schon eine Vierergruppe gemacht“, so Wach, der sich dadurch nicht hätte aus der Ruhe bringen lassen. „Dann kamen sie mit kleiner Verspätung an. Ihr Trainer war krank und hat ganz kurzfristig noch einen Ersatzmann gefunden.“

Gebannter Blick auf den Ball: die Grafinger Fabian Richter (l.) und Finn Nonhoff (M.) mit dem Glonner Anian Oeckl.

Alle Spiele des Merkur CUP, den der Münchner Merkur zusammen mit seinen Heimatzeitungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und den Premiumpartner E.ON, den Ensinger Mineral-Heilquellen, der Bavaria Filmstadt, CEWE und marcon (Technical Sportswear) veranstaltet und vom TSV 1860 München, FC Bayern München und der SpVgg Unterhaching unterstützt wird, begannen pünktlich. Mit einem Überflieger: dem TSV Poing. Sie gewannen jedes Spiel gegen die Landkreiskonkurrenten und sicherten sich dabei vier Zusatzpunkte. Denn wer beim Merkur CUP drei oder mehr Tore pro Spiel schießt, bekommt einen Extrapunkt als Belohnung für die offensive Spielweise. Mitentscheidend für den Poinger Gruppensieg war Jan Köhler. „Er hat in jedem Spiel mindestens einmal getroffen“, so Trainer Marco Reischl über seinen fünffachen Torschützen. Reischl freut sich, dass sein TSV Poing das Kreisfinale am 13. Mai ausrichten darf. „Spielleiter Florian Weißmann hat uns am Samstag gefragt, am Sonntag haben wir gleich zugesagt“, erzählt Reischl, der schon viele Erfahrung mit der Ausrichtung großer Turniere hat. „Wir machen jedes Jahr im Sommer Turniere mit weit mehr Mannschaften.“

Grafings Jugendleiter Wach beneidet ihn: „Wir hätten es auch gerne gemacht. Leider sind wir nicht so gut ins Turnier gestartet.“ Mit fünf Punkten landeten die Bärenstädter auf Rang vier der Gruppentabelle und verpassten damit den Einzug ins Kreisfinale, das in Poing stattfinden wird.

Wach bleibt die Erinnerung an „ein sehr schönes Vorrundenturnier“, das zum Vorschein brachte, „dass alle Landkreisteams auf einem sehr ähnlichen Niveau spielen.“ Im Kreisfinale wird sich nun zeigen, welche beiden Mannschaften den Landkreis beim Bezirksfinale repräsentieren dürfen.

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