In Wang

Merkur CUP: SE-Freising-Torfabrik kommt ins Rollen

Aufstellung für das Nachmittagsturnier nahmen (v. l.) die Nachwuchskicker des SE Freising, der (SG) SV Pulling, des TSV Au und des TSV Nandlstadt. Die Teams aus Freising und Au kicken am kommenden Sonntag erneut in Wang – und zwar im Kreisfinale des Merkur CUP.
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Aufstellung für das Nachmittagsturnier nahmen (v. l.) die Nachwuchskicker des SE Freising, der (SG) SV Pulling, des TSV Au und des TSV Nandlstadt. Die Teams aus Freising und Au kicken am kommenden Sonntag erneut in Wang – und zwar im Kreisfinale des Merkur CUP.

Die Kicker des SE Freising dominierten das Nachmittagsturnier in Wang. In jedem seiner drei Spiele holte der souveräne Turniersieger auch noch den Extrapunkt.

Wang – Das Duell um Platz zwei zwischen der (SG) SV Pulling und dem TSV Au entschieden die Hallertauer klar für sich. Schon im Eröffnungsspiel zwischen Au und Freising kam es zum direkten Duell der besten Teams. Das 4:0 für den SEF war überdeutlich, aber im ersten Abschnitt nicht abzusehen.

Denn der Favorit tat sich schwer, Au hielt den Gegner vom Strafraum fern. Die Führung für den SE Freising kurz vor der Pause war umstritten. Den Treffer erzielte Laurin Muric (10.) im Nachsetzen mit dem Knie, da war alles korrekt. Aber davor hatte im Mittelfeld Tommy Kabasta den Ball im Liegen weitergespielt – weshalb die Hallertauer ein Handspiel monierten, das der Schiedsrichter aber nicht ahnden wollte. Nach der Pause war es wieder Muric, der über links aus spitzem Winkel die Kugel über den Torwart hob und auf 2:0 stellte (18.). Danach war bei Au die Ordnung dahin, Muric erzielte seinen dritten Treffer nach einer missglückten Kopfballabwehr der Hallertauer Kicker (19.). Kurz vor dem Ende konterten die Freisinger über rechts mit Bektas Sahin, der in der Mitte Philip Matern fand – und der machte das 4:0.

Im zweiten Spiel des Nachmittags ging das Team „Isar-Moos“, wie sich die Spielgemeinschaft des SV Pulling und des SC Massenhauen nennt, gleich mit 1:0 in Führung: Simon Resch ballerte die Kugel aus großer Entfernung unter die Latte (2.). Danach erspielte sich der TSV Nandlstadt die besseren Chancen und kam nach der Pause durch Xaver Bauer zum Ausgleich (12.). Das Siegtor für Pulling war dann ein Zufallsprodukt: Aus dem Getümmel am TSV-Strafraum kam der Ball zu Simon Pflügler, der ihn cool von der Strafraumkante verwertete.

Gleich in der nächsten Partie musste Nandlstadt gegen den SEF ran und nach einer 0:5-Klatsche bereits alle Hoffnungen aufs Weiterkommen begraben. Wie schon in seiner Auftaktpartie hatte der Favorit auch diesmal Probleme, ins Rollen zu kommen. Zur Halbzeit stand es noch 0:0, und erneut war es Laurin Muric, der die 1:0-Führung für Freising erzielte (13.). Zwei Tore von Jonas Keiner (14./18.) folgten, bevor Rexhep Beciri mit seinem Doppelpack (19./20.) den Endstand fixierte. Mit seinem Volley-Hammer zum 5:0 markierte Beciri wohl auch das schönste Tor des Turniers.

Spiel Nummer vier im Plan (Pulling gegen Au) musste also die Frage beantworten, wer im Kampf um Platz zwei die Nase vorne haben würde. Am Ende gewann der TSV Au klar mit 4:1, profitierte aber davon, dass Pullings Torhüter keinen guten Tag erwischt hatte. Denn nach ausgeglichenem Beginn landete ein Abschlagversuch direkt bei Ben Radlmeir, der keine Mühe hatte, per Weitschuss das 1:0 zu erzielen (7.). Danach zeichneten sich beide Keeper mit tollen Paraden aus, ehe nach der Halbzeit ein gelungenes Solo von Bastian Schreck das 2:0 brachte (16.). Beim 3:0 probierte es Radlmeir mit einem Weitschuss (18.). Obwohl der Ball zentral in Kopfhöhe heranflog, rutschte er dem Torhüter durch die Handschuhe und fiel hinter ihm ins Netz. Der Pullinger Anschlusstreffer von Moritz Hobmeier (19.) kam zu spät. Denn postwendend stellte Bastian Schreck mit einem artistischen Volleyschuss den alten Abstand wieder her (20.).

Im Hallertauer Derby zwischen dem TSV Au und dem TSV Nandlstadt gab es dann beim 2:2 keinen Sieger. Die Nandlstädter Führung durch Jonas Tafelmaier (2.) glich Ben Radlmeir sofort aus (3.). Als Au durch Bastian Schreck das 2:1 vorlegte (9.), ließ Lorenz Kißlinger prompt das 2:2 für Nandlstadt folgen (10.). Nach der Halbzeitpause passierte nichts mehr, die Teams mussten der Hitze Tribut zollen.

Das galt auch für die letzte Partie Freising gegen Pulling. Simon Resch brachte Pulling mit einem schönen Schuss unter die Latte in Führung (1.), die SEF-Kapitän Keiner sofort egalisierte (2.). Noch vor der Pause brachte Muric den Favoriten mit 2:1 in Front (8.), ehe Beciri noch das 3:1 für Freising erzielte (15.). Der SEF schaffte damit drei Siege mit insgesamt 12:1 Toren. (Josef Fuchs)

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