Schwabl nimmt Leihgabe in Warngau

Bringt zusammen, was zusammengehört: Merkur CUP Gesamtleiter Uwe Vaders (2.v.r.) hat mit Andreas Beilhack (l.) und Yvonne Frischmuth vom SV Warngau sowie Haching-Präsident Manni Schwabl 2019 zwei Ausrichter.

SV und SpVgg Unterhaching richten gemeinsam Jubiläums-Finale 2019 aus – Drittligist stellt die Spielstätte

Das Merkur CUP Finale 2017 war ohne Zweifel eines der besten in der bis dahin 23-jährigen Geschichte des weltweit größten Fußball-Turniers für E-Junioren. Die Ausrichter des SV Warngau schufen für den Finaltag in der keine 3900 Einwohner zählenden Gemeinde Champions-League-würdige Bedingungen. Wie man auch als kleiner Dorfverein eine derartige Schlussrunde professionell organisiert, davon sollten Yvonne Frischmuth und Andreas Beilhack bei der Merkur CUP Auftaktveranstaltung 2018 den gut 200 Besuchern in der Alten Rotation im Münchner Pressehaus berichten. Doch schon nach kurzer Zeit fanden sich die beiden erneut in der Rolle des Veranstalters wieder: 2019 – wenn der Merkur CUP sein 25-jähriges Bestehen feiert – richten der SV Warngau und die SpVgg Unterhaching gemeinsam das große Finale aus.

Die Idee dazu hatte Merkur CUP Gesamtleiter Uwe Vaders, der Warngaus Jugendleiterin Frischmuth, die eigens ihre Merkur CUP Dirndlschürze angezogen hatte, nichts ahnend als „positiv Verrückte“ nach einer Stunde auf die Bühne bat. „Ich meine das natürlich liebevoll“, ergänzte Vaders. „Ihr wart ein sehr, sehr guter Ausrichter und so was von aktiv.“ Vaders berichtete den Zuschauern anschließend vom Merkur CUP Brot, den Merkur CUP Pralinen, dem Merkur CUP Eis und den zahlreichen anderen, liebvollen Details, mit denen die Warngauer die Final-Besucher im vergangenen Juli begeistert hatten.

„2019 feiert der Merkur CUP ja 25-Jähriges“, leitete der Gesamtleiter schließlich seinen Angriff ein. Das Jubiläumsturnier findet im Sportpark der SpVgg Unterhaching von Merkur CUP Schirmherr und Haching-Präsident Manni Schwabl statt. Doch der Fußball-Drittligist hat niemanden, der sich um die Organisation kümmern könnte. „Manni, könntest Du Dir da einer Leihgabe vor Deiner Haustür in Warngau vorstellen?“, fragte Vaders den Holzkirchner Schwabl. „Ihr wart ein super Ausrichtungsort, ich bin dabei“, sagte dieser wie aus der Pistole geschossen. „Wir stellen die Spielstätte zur Verfügung, und Ihr organisiert das.“

Die Warngauer tauschten einen kurzen Blick aus, und Frischmuth sagte: „Wir sind ja für Spontanität bekannt.“ Beide schworen, im Vorfeld nichts von der Aktion gewusst zu haben. „Wir haben vorhin noch gesagt, irgendwann organisieren wir wieder ein Finale“, erzählte Beilhack. „Zum 50. oder so.“ Nun ging es deutlich schneller. „Wir sind Euch sehr dankbar. Das ist eine Win-win-Situation“, sagte Schwabl begeistert.

Bis es so weit ist, haben alle Beteiligten nun noch etwas Zeit. In diesem Jahr findet erst mal das 24. Merkur CUP Finale in Altenerding statt. 2017 hatten die Warngauer knapp vier Monate für die Organisation. „Was mir in den eineinhalb Jahren jetzt noch alles einfällt“, sagte Frischmuth. „Der Uwe Vaders wird’s noch bereuen“, sagte die Jugendleiterin und lachte. Davon ist nach den Erfahrungen im vergangenem Jahr allerdings wirklich nicht auszugehen.

von Julia Pawlovsky

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