Spaß, Ehrgeiz und Zusammenhalt

Poinger U11-Kicker überzeugen im Kreisfinale: „Die Gemeinschaft ist wichtig“

Gute Laune beim Merkur CUP-Kreisfinale: die Poinger Julian
Willmerdinger (l.) und Luca Müller.
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Gute Laune beim Merkur CUP-Kreisfinale: die Poinger Julian Willmerdinger (l.) und Luca Müller.

Die Stimmung bei den insgesamt etwa 80 Spielern beim Merkur CUP Kreisfinale war genauso ausgelassen wie angespannt.

Poing – Die U11-Fußballer des TSV Poing brachten die wohl ideale Mischung aus Spaß und Ehrgeiz mit. Während der Gruppenspiele war die Stimmung auf der Auswechselbank bestens.

Selbst den Reporter der Ebersberger Zeitung brachten sie am Rande des 5:0-Siegs gegen die SpVgg Markt Schwabener Au zum Schmunzeln. Sie fragten während des Spiels, was denn so in den Notizen des Berichterstatters stehe. Der sicherte zu, es nach dem Spiel zu verraten. „Kannst ruhig jetzt sagen, wir sind geübt im Quatschen und Zuschauen“, sagte einer der Wechselspieler und sorgte damit für allgemeine Heiterkeit.

Über die Lautsprecheranlage im Poinger Sportpark war im Laufe des Turniers unter anderem Thomas Müller zu hören. „Das Wichtigste am Fußball ist Spaß zu haben“, sagt der Weltmeister. „Das stimmt“, antwortet Namensvetter Luca Müller, der im Laufe des Turniers drei Tore und einen Assist für den TSV Poing lieferte. Teamkollege Julian Willmerdinger fügte noch hinzu: „Und die Gemeinschaft ist wichtig. Dass man keinen ausschließt, wenn er mal einen Fehler macht. Man muntert ihn besser auf.“ Mit Leidenschaft und Zusammenhalt schafften es die Poinger letztendlich auf Rang drei.

Das Trainerteam um Sebastian Thuy tut einiges, um den Teamspirit zu fördern – und es scheint zu wirken. Im Trainingslager in Bad Tölz ging es neben klassischem Fußballtraining und Kinesiologie (Julian: „Das Gehirn mit dem Körper verbinden.“) auch um teambildendes Bogenschießen. Luca hatte viel Spaß mit seinen Mannschaftskollegen, „auch wenn wir nicht so viel getroffen haben“. Ihre Trainer möchten die beiden unbedingt behalten: „Wir haben coole Trainer. Sie lassen alle gleich viel spielen und schreien nicht so rum wie andere“, lobt Luca.

Julian liebt Fußball genauso wie Luca. Letzterer ist Fan von Eintracht Frankfurt. Sein Onkel ist der Mannschaftsarzt des Europa League Finalisten. „Grüße gehen raus an Kostic“, sagt Luca und lacht. Julian kommt ursprünglich aus Stuttgart und ist deshalb großer Fan des VfB. Der CUP-Tag hätte für ihn nicht schöner enden können: Nach dem siegreichen Spiel um Platz drei ging es direkt in die Allianz Arena, wo sein VfB einen Punktgewinn gegen Rekordmeister FC Bayern feierte.

Trotz unterschiedlicher Fanzugehörigkeit haben die beiden viel Respekt für sich und ihre Teamkollegen. Über Luca sagt Julian lachend: „Er ist ein g’scheider Junge.“ Im Interview wurde klar, was Julian zum Ende noch in Worte fasste, angelehnt an die Fußball-Skill-Wertung an der Playstation: „Unsere Teamchemie ist 100.“  jpi

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