FCM-Mädchen im großen Finale: Dreimal 0:0 in der Gruppenphase und 3:2 gegen den SV Sentilo

MERKUR CUP: Moosinninger Mädchen verlieren kein Spiel und werden trotzdem nur Fünfter

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Unterhaching/Altenerding – Mit Platz fünf haben die Fußball-Mädchen des FC Moosinning im Finale des Merkur CUP in Unterhaching ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Kurios waren ihre drei torlosen Unentschieden in der Gruppenphase.

„Bei bestem Fußballwetter haben sich unsere Mädels sehr auf das Finale gefreut“, erzählt FCM-Trainer Nils Rosenzweig. „Die Organisation war super, und das Erlebnis, in einem größeren Stadion spielen zu dürfen, toll.“ Der Coach gibt zu, „dass wir uns durchaus etwas ausgerechnet haben, da wir bisher noch ungeschlagen waren und unter anderem einen der Favoriten, den TSV Schäftlarn, in der Zwischenrunde besiegen konnten“.

Die Moosinninger Taktik war laut Rosenzweig, „ aus einer stabilen Defensive heraus nach vorne zu spielen und die Tore zu schießen“. Das klappte gegen die drei Gruppengegner SG Röhrmoos/Schwabhausen, ESV München und 1. FFC Wacker München nur zum Teil. „Wir haben es geschafft, mit unserer stabilen Abwehr um Magdalena Hacker kein einziges Gegentor zu kassieren“, berichtet Rosenzweig. „Aber leider hatten wir in der Gruppenphase kein Abschlussglück. So endeten alle drei Spiele 0:0.“

Drei Punkte und 0:0 Tore reichten in der Gruppe nur zu Rang drei, und damit blieb für Moosinning nur das Spiel um Platz fünf gegen den SV Sentilo-Blumenau. „Die Enttäuschung nach dem verpassten Halbfinale war den Spielerinnen zum Teil anzumerken“, erzählt Rosenzweig. „Das Spiel um Platz fünf war dann aber umso aufregender.“ Sarah Maier brachte den FCM mit einem schön herausgespielten Tor in Führung, doch wenig später gelang den Münchnerinnen der Ausgleich, die durch einen umstrittenen Achtmeter sogar 2:1 in Führung gingen.

„Das wollten aber unsere Mädels nicht auf sich sitzen lassen“, betont der FCM-Trainer. Maier besorgte nach einem Fehler der Münchner Torhüterin das 2:2, und kurz vor Schluss traf Julia Lammer nach einen schönen Steilpass von Maier zum vielumjubelten 3:2 für Moosinning.

„Alles in allem war es ein gelungener Tag, bei dem mit etwas mehr Glück auch durchaus mehr drin gewesen wäre“, resümiert Rosenzweig. „Was erwähnenswert ist: Wir haben in allen drei Runden kein einziges Spiel verloren, und ich denke, dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“  

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