Die Vorrunden-Turniere in Eichenfeld

Schöne Tore im Minutentakt

Ein Offensivfeuerwerk fackelten der FC Wang (gelbe Trikots ) und der FC Moosburg (rechts, in dunkelblau) beim Merkur CUP in Eichenfeld ab. Der SV Kranzberg (links, in hellblau) war unterlegen.
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Ein Offensivfeuerwerk fackelten der FC Wang (gelbe Trikots ) und der FC Moosburg (rechts, in dunkelblau) beim Merkur CUP in Eichenfeld ab. Der SV Kranzberg (links, in hellblau) war unterlegen.

Offensivfußball in Reinkultur war beim Merkur CUP auf dem Platz der SG Eichenfeld geboten. Der FC Moosburg und der FC Wang schossen sich am Nachmittag locker eine Runde weiter. Die Kicker aus Kranzberg gingen in dieser Dreierkonstellation dagegen leer aus.

Eichenfeld – Der SV Kranzberg konnte einem wirklich leid tun. Die Mannschaft rackerte und kämpfte, aber gegen die beiden robusteren und deutlich überlegenen Teams vom FC Wang und FC Moosburg war einfach nichts zu machen. Auch nicht mit aufmunternden Worten von Coach Pascal Hohberger. „Seht ihr, da können die noch so einen Kopf größer sein!“, lobte er einen seiner Schützlinge, als dieser einen Gegenspieler ins Leere laufen ließ.

Das kam aber zu selten vor, wie sich gleich in der ersten Partie gegen Wang zeigte. Der SVK verlor mit 1:8. Den Ehrentreffer erzielte dabei der Spieler mit der Nummer 9, Simon Faulent. Er traf zum 1:2, nachdem Tom Scheitler und David Betzenbichler die Wanger in Führung gebracht hatten. Zu allem Überfluss fälschte ein Kranzberger Verteidiger den Ball zum 1:3 ins eigene Tor ab. Das 4:1 von Tom Scheitler folgte auf dem Fuß. Dann war Pause. Hohberger gab noch nicht auf: „Da geht noch was!“, machte er seinen Schützlingen Mut. Es ging jedoch nichts mehr. Tom Scheitler (5:1 und 6:1), Vincent Straube (7:1) und erneut Scheitler (8:1) machten in Hälfte zwei den Deckel drauf. Wangs Trainer Michael Paukner war sichtlich zufrieden ob dieser Demonstration der Stärke.

Lupenreiner Hattrick durch Lukas Donner

Alle rechneten nun damit, dass auch der FC Moosburg mit Wang Probleme bekommen würde. Dem war aber nicht so. FCM-Coach Gerhard Heilmaier schwor sein Team auf eine konzentrierte Partie ein – mit Erfolg: In der entscheidenden Begegnung des Turniers trennte man sich 6:3. Die Dreirosenstädter hatten ihren Sieg Lukas Donner zu verdanken: Dem Spieler mit der Nummer 7 glückte ein lupenreiner Hattrick. Dabei war Wang durch Vincent Straube mit 1:0 in Führung gegangen. Aber Donner glich aus und legte sowohl das 2:1 als auch das 3:1 nach. Die weiteren Tore für Moosburg erzielten Ramon Mühlbauer (4:1 und 5:1) und Torun Hamza (6:2). Die Treffer des FC Wang markierten Maxi Paukner und Maximilian Enzl.

Dass Kranzberg den Moosburgern Paroli bieten könnte, das erschien nach dieser starken Vorstellung höchst unwahrscheinlich. Mehr als ein Ehrentreffer war beim 10:1-Sieg des FCM dann auch nicht drin. Erzielt hat ihn Josef Warta, der Spieler mit der Nummer 10 traf zum zwischenzeitlichen 1:8. In die Moosburger Torschützenliste trugen sich Filip Marjanovic (1:0, 2:0, 3:0, 5:0, 8:0 und 9:1) sowie Alexander Haak (4:0), Torun Hamza (6:0) und Jakob Bayer (7:0 und 10:1) ein. Wohl dem, der solch einen Sturm in seinen Reihen hat.

Moosburgs Iosua Mihele war eng am Mann, konnte das 1:0 des Wanger Stürmers Vincent Straube aber nicht verhindern. Genauso wenig wie Keeper Paul Klewar.

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