Geretsried großer Favorit in Rott – SVEB und Tölz mit Außenseiter-Chancen – LSC spekuliert

Jagd auf Platz zwei beim Qualiturnier

Die E-Junioren 2022 des Lenggrieser SC auf dem Weg zum Merkur CUP-Finale mit (hinten v. li.) Trainer Matthias Aschenloher und Co-Trainer Michael Burger: (Mitte) Benedikt Gerg, Sena Zibil, Josef Sixt, Leonhard Aschenloher, Matthias Aschenloher, Laurenz Meßmer, Lukas Fischer, (vorne) Gabriel Schmidt, Michael Burger, Jason Welling und Andreas Burger. 
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Die E-Junioren 2022 des Lenggrieser SC auf dem Weg zum Merkur CUP-Finale mit (hinten v. li.) Trainer Matthias Aschenloher und Co-Trainer Michael Burger: (Mitte) Benedikt Gerg, Sena Zibil, Josef Sixt, Leonhard Aschenloher, Matthias Aschenloher, Laurenz Meßmer, Lukas Fischer, (vorne) Gabriel Schmidt, Michael Burger, Jason Welling und Andreas Burger. 

Eine zusätzliche Hürde, um das große Merkur CUP-Finale am 16. Juli in Unterhaching zu erreichen, steht heuer vor den Siegern der Kreis-Finals des Tölzer Kurier, des Isar-Loisachboten, des Garmisch-Partenkirchener Tagblatts und der Schongauer Nachrichten.

Bad Tölz/Wolfratshausen – Sie müssen am kommenden Samstag, 28. Mai, ein Qualifikationsturnier in Rott am Lech, nahe Landsberg, zum Erreichen der Bezirksfinale austragen. Aus der heimischen Region sind dabei die E-Junioren-Mannschaften des Lenggrieser SC und des SV Bad Tölz sowie des TuS Geretsried und des SV Eurasburg-Beuerberg.

„Ein klein wenig mehr Gerechtigkeit“ soll diese zusätzliche Qualifikation insgesamt bringen, erklärt Merkur CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders. Denn während in den Sportkreisen des Oberlands teils gerade einmal zehn Mannschaften antreten, so sind es vor allem im Münchner Stadtgebiet bis zu 45 Teams in einem Kreis. Aus dem Quali-Turnier kommen heuer die zwei besten Mannschaften in die Bezirksfinals. Die so frei gewordenen Plätze werden auf die großen Kreise proportional aufgeteilt.

TuS Geretsried absoluter Favorit

Als großer Favorit für das Quali-Turnier am Samstag wird allenthalben der TuS Geretsried gehandelt. Zu überlegen seien dessen E1-Junioren heuer, als dass es Zweifel am Weiterkommen gäbe. Die Vorrunde der Punktspielrunde haben die Geretsrieder Buben mit einem Torverhältnis von 121:6 abgeschlossen. Das heißt: Sie haben fast alle Partien zweistellig gewonnen. Und auch in der Punktspiel-Rückrunde haben sie bisher vier Siege eingefahren. Darunter auch ein klares 6:1 gegen den für den Merkur CUP ebenfalls hoch gehandelten TSV Murnau. Keine Frage, dass die Geretsrieder auch das Kreisfinale des Isar-Loisachboten souverän gewonnen haben.

Als Zweitplatzierter dieses Turniers ist nun der SV Eurasburg-Beuerberg in Rott mit dabei. Allerdings werden diesem Team lediglich Außenseiter-Chancen eingeräumt. Genauso wie dem SV Bad Tölz, dem Zweiten des Kreisfinals des Tölzer Kurier. „Großartige Hoffnungen auf ein Weiterkommen haben wir diesmal nicht, auch wenn es schon schön wäre“, gibt SV-Coach Enrico Machka zu: „Da das Ganze ja so etwas wie ein kleines Bezirksfinale ist, schauen wir von Spiel zu Spiel, was auf uns zu kommt.“ In der Gruppenphase des Turniers treffen die Tölzer Buben dabei auf den TSV Schongau, den 1. FC Garmisch-Partenkirchen und auf die Überflieger vom TuS Geretsried.

Lenngrieser SC will möglichst Gruppenerster werden, um Geretsried aus dem Weg zu gehen

Ganz anders der Lenggrieser SC, dessen Coach Matthias Aschenloher betont: „Ich denke schon, dass wir am Samstag keine schlechten Karten für ein Weiterkommen haben.“ Da er dabei natürlich im Halbfinale Geretsried möglichst aus dem Weg gehen möchte, „ist es fast notwendig, Gruppenerster zu werden.“ Dabei müssen die Mini-Kicker aus dem Brauneckdorf Gastgeber TSV Rott, den TSV Murnau und den SV Eurasburg-Beuerberg aus dem Weg räumen. Aschenloher weiter: „Mit ein bisschen Glück könnte das auch klappen. Meine Buben jedenfalls sind schon ganz heiß und scharren bereits mit den Hufen.“

Die E-Junioren des SV Bad Tölz auf dem Weg zum Merkur CUP-Finale 2022 mit (hi. v. li.) Trainer Lukas Hintermeier, Assistent Florian Nietzel sowie Torwart-Trainer Tobias Machka: (Mitte) Max Schumacher-Gebler, Ben Baur, Frederick Wimmer, Florentin Renner, Marie Schumacher-Gebler, Viktoria Totsche, Leonid Hamzaj, Trainer Enrico Machka, (vo.) Levi Kopp, Givar Mahmoud, Daniele Dramé, Viktor Vasilev und Dominik Krah.

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