Mannschaftsfoto aus Kreis 06 - Schongauer Nachrichten

Vier Mal Kreissieger seit 2013

Schöne Erinnerung: Peitings E-Junioren freuten sich im vergangenen Jahr über das Ticket zum Bezirksfinale. Mit Ihnen im Bild sind (hinten von links) Trainer Michael Schmid, Merkur-CUP-Chef Uwe Vaders, TSV-Jugendleiter Daniel Slowiok und Torsten Horn vom Münchner Merkur.
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Schöne Erinnerung: Peitings E-Junioren freuten sich im vergangenen Jahr über das Ticket zum Bezirksfinale. Mit Ihnen im Bild sind (hinten von links) Trainer Michael Schmid, Merkur-CUP-Chef Uwe Vaders, TSV-Jugendleiter Daniel Slowiok und Torsten Horn vom Münchner Merkur.

Kaum eine andere Mannschaft bedauert den diesjährigen Ausfall des Merkur CUP so arg wie die E-Jugendfußballer des TSV Peiting.

Waren sie in der Vergangenheit doch der erfolgreichste Verein bei den Kreisfinals der immer bedeutsamer gewordenen Turnierreihe, die seit 1995 gespielt wird.

„Auch heuer haben wir wieder eine spielstarke Mannschaft beisammen“, attestiert Michael Schmid, der die E-Jugend I noch in der vorigen Saison trainierte und jetzt die jahrgangsältere D-Jugend übernommen hatte. „Wir hätten auch heuer die Chance gehabt, ins Bezirksfinale zu kommen“, bescheinigte er seinem Nachfolger an der Seitenlinie, Jörg Aggensteiner, eine gute Arbeit.

„Bedauerlich“ findet Peitings Fußballerchef Uwe Enzmann, dass der Merkur CUP heuer ausfällt. „Der ist immer eine tolle Geschichte, und die Kinder haben sich sehr auf die Turnierrunde gefreut“, weiß er. „Aber wir müssen uns der Corona-Epidemie unterordnen, und auf später zu verlegen macht keinen Sinn.“ Auch, wenn’s schade für die jungen Kicker sei.

Trainer Schmid erinnert sich gerne an das Merkur-CUP-Kreisfinale im vorigen Jahr in Schwabbruck, bei dem sich Peiting den Sieg holte. Der TSV gewann im Halbfinale gegen den SV Hohenfurch mit 2:0 und bezwang im Finale den SV Wildsteig mit 5:0.

Auch beim Bezirksfinale, das die Peitinger in Farchant spielten, behauptete das Team von Michael Schmid nach der Vorrunde den ersten Platz, hatte alle Spiele gewonnen. Doch dann die Enttäuschung. Im Halbfinale gegen Wacker München kassierten die Peitinger mit dem Schlusspfiff ein Tor und verloren 2:3 – sie verpassten das Finale. „Das war ärgerlich“, hadert Schmid mit dem Schicksal. Verständlich: Hätten die Peitinger das Endspiel erreicht, wären sie beim großen Merkur CUP Finale in Unterhaching dabei gewesen. „Dabei hatten wir zunächst gehofft, dass Wacker München in seiner Gruppe Erster wird. Dann hätten wir das Halbfinale nämlich gegen Geretsried gespielt, und die Mannschaft hätten wir schlagen können.“ So wie im Spiel um Platz drei, das die Peitinger gegen den TuS Geretsried mit 3:2 für sich entschieden.

Der Erfolg im vergangenen Jahr war nicht der erste für die Peitinger. Enzmann ist besonders der Merkur CUP 2001 in Erinnerung geblieben. „Beim großen Finale in Oberammergau hat unsere Mannschaft den vierten Platz erreicht“, sagt er. Nach erfolgreicher Vorrunde, Kreis- und Bezirksfinale unterlagen die Peitinger im Passionsspielort im Halbfinale dem TSV 1860 München mit 0:2. „Nach dem Führungstreffer der Löwen haben wir nur noch auf ein Tor gespielt, doch der Ball wollte nicht reingehen“, erzählt Enzmann. Im Spiel um Platz drei unterlag die Truppe dann dem FC Bayern München deutlich.

Rang vier beim großen Finale brachte den Peitingern 65 Punkte in der „Ewigen Bestenliste“ ein. Mit insgesamt 123 Punkten behaupten die Peitinger in der Rangfolge Mannschaften den 26. Platz – unter immerhin 228 Teams. Damit ist der Verein im Kreis der Heimatzeitung „Schongauer Nachrichten“ mit Abstand der beste.

Seit 2010 wurden die Peitinger übrigens viermal Kreissieger (2013, 2016, 2017, 2019). 2010 setzte sich Erpfting durch, das später angesichts der Abtrennung des Landsberger Gebietes allerdings nicht mehr dabei war. 2011, 2014 und 2018 hieß der Kreissieger TSV Schongau, 2012 TSV Hohenpeißenberg und 2015 TSV Altenstadt.

2001 schaffte es Peiting ins ganz große Finale

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