Trainerin Nora Ott schwärmt von „Naturtalent“ in ihrem Mädchen-Team

TSV Schäftlarn und SV Pullach in der nächsten Runde

Volles Engagement bei den Fußballerinnen des SV Pullach (l.), hier im Gruppenspiel des Merkur CUP gegen Gastgeber Penzberg.
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Volles Engagement bei den Fußballerinnen des SV Pullach (l.), hier im Gruppenspiel des Merkur CUP gegen Gastgeber Penzberg. Fotos: Ralf Ruder

Die E-Jugend-Fußballerinnen des TSV Schäftlarn und des SV Pullach ziehen in die nächste Runde des Merkur CUP ein.

Schäftlarn/Pullach – Jubel bei den E-Jugend-Fußballerinnen des TSV Schäftlarn und des SV Pullach: Sie haben beim Merkur CUP die erste Hürde genommen und sich beim Vorrundenturnier in Penzberg fürs Weiterkommen qualifiziert. In der zweiten Vorrunde (25. Juni) geht es nun um die Startplätze fürs große Finale des Merkur CUP am 16. Juli im Unterhachinger Sportpark.

In der Gruppe F setzte sich der TSV Schäftlarn souverän durch mit Siegen gegen den SC Gröbenzell (4:0), den SV Bad Tölz (3:0) und RW Überacker (3:1) – damit holten die Isartalerinnen den Gruppensieg und qualifizierten sich für die nächste Runde. Ebenso wie der SV Pullach, der in der Gruppe G zwar zum Auftakt Gastgeber SG Penzberg 0:6 unterlag, dann aber auf Platz zwei stürmte mit einem 1:1-Remis gegen den TSV Gilching und einem klaren 8:0-Sieg gegen die SG Huglfing. Dieses Torfestival bescherte den SVP-Mädchen letztlich – bei Punktegleichstand zum TSV Gilching – das Weiterkommen.

Gruppensiegerinnen werden die Mädchen vom TSV Schäftlarn (im schwarzen Dress) beim Merkur CUP in Penzberg.

Dass der TSV Schäftlarn sich in seiner Gruppe derart deutlich durchsetzte (drei Siege, 10:1 Tore), überraschte ein wenig sogar Trainerin Nora Ott, übrigens die Frau von Baierbrunns Bürgermeister Patrick Ott. Die Trainerin der Schäftlarner Fußballmädchen wunderte sich beim Merkur CUP jedenfalls, „dass wir als ,Favorit‘ und ,eingespieltes Team‘ betitelt wurden“. Sie betont: „Beides sind wir definitiv nicht, man könnte uns eher ebenfalls als zusammengewürfelten Haufen bezeichnen.“ Der „älteste Hase“ im Team sei ihre Tochter Jule, „sie hat mit fünf Jahren mit Fußball angefangen und seitdem immer bei den Jungs gespielt“. Daneben haben die Schäftlarnerinnen zwei Mädels im Team, „die eigentlich Hockey spielen und zum Spaß ab und an beim Fußball dabei sind“, berichtet die Trainerin. Ein afghanisches Mädchen sei ein „Naturtalent“, der Rest des Teams bestehe „aus Kindern mit unterschiedlichen Erfahrungen im Fußball“. Favorit also? „Wir haben kein Mädchenteam für den Spielbetrieb gemeldet, die Mädels trainieren und spielen mit den Jungs in Schäftlarn in der E1 und E2, die von einem Frauenteam trainiert werden – (mir selbst, Stephanie Göbel und meiner knapp 14-jährigen Tochter Paulina, die auch Fußball spielt und vor drei Jahren mit dem SV Pullach am Merkur CUP teilgenommen hat sowie im Jahr davor mit den Schäftlarner Jungs“, erzählt Nora Ott. „Inzwischen spielt sie beim FFC Wacker München in der U15.“

Klingt nach viel Improvisation – aber auch nach schlummernden Talenten beim TSV Schäftlarn. Mit Blick auf die nächste Runde des Merkur CUP sagt die Trainerin: „Wir hoffen, dass die Reise dort auch noch nicht zu Ende ist.“ (Martin Becker)

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