Das Buch der Werte:

Leitfaden für Kinder, aber auch Eltern

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Werte leben: Bernd Ernemann (Leiter Merkur-Außenredaktionen), Manni Schwabl, Uwe Vaders, Marcus Böske (Geschäftsführer ESB) und Daniel Schöningh (Geschäftsführer Münchner Zeitungsverlag/von links).

Der Merkur CUP präsentiert sein neues „Buch der Werte“

Neulich erst hat Manni Schwabl wieder viel Gutes gehört von Karim. DFB-Trainer Michael Ferichtenbeiner hat den U17-Nationalspieler Adeyemi in höchsten Tönen gelobt, nicht nur ein Klasse-Kicker sei er, sondern auch ein toller Mensch, anständig und höflich. „Talent“, sagt Schwabl bei der Pressekonferenz im Verlagsgebäude des Münchner Merkur, „ist wichtig. Wichtiger aber ist die Persönlichkeit. Und die hat er in Unterhaching entwickeln können, nicht zuletzt, da der Merkur CUP Schirmherr Schwabl sehr großen Wert auf Disziplin und Respekt schon bei den jungen Kickern legt.

Das Buch soll „sensibilisieren, an Beispielen Werte wie Respekt, Demut, Freundschaft, Gerechtigkeit und Disziplin erlebbar machen“. Und Kindern zeigen, dass sich Fairness auszahlt. Nicht zuletzt auch Inhalte, die Schirmherr Schwabl pflegt und von gesamten Team in Unterhaching fordert.

Das Buch der Werte versteht sich als Leitfaden für Respekt und Toleranz, führt 19 Zitate von Profis und Trainern von gestern und heute, von Torschützenkönigen und Weltmeistern und Politikern wie Edmund Stoiber und Innenminister Joachim Herrmann, Pate des Merkur CUP. Geschichten von Hoeneß und Schwabl, zeigt auf, wie sich Kinder und Eltern im Leben verhalten. Ampelkarten weisen darauf hin, ob es sich bei der platzierten Story um ein negatives Beispiel (roter Karte), um eine Erzählung handelt, in Gefahrenpotentiale schlummern (Gelbe Karte) oder Positives verdeutlicht wird (grüne Karte).

Mit Energie Südbayern ESB hat der Münchner Merkur nicht nur einen regionalen und äußerst engagierten Partner im Merkur CUP zur Seite, sondern auch einen großen Unterstützer des Buchs der Werte. "Ohne seine finanzielle und maßgebliche Hilfe wäre das Buch der Werte in seiner jetzt vorliegenden neuen Form nicht machbar gewesen“ betonte Vaders bei der Buchvorstellung. Premiumpartner ESB ist beim Merkur CUP auch Fairplay-Partner. Hier winken den fairsten Teams je Turnier komplette Trikotsätze.

Das „Buch der Werte“, erhältlich bei allen Kreisfinals, kann auf 76 Seiten zum Nachdenken anregen. „Man muss sich“, sagt Schwabl, „immer hinterfragen“ und nimmt sich selbst davon nicht aus. Erst vor Kurzem war er, der Werte und Respekt von seinen Spielern einfordert, nach einem Disput mit dem Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt worden: „Das geht natürlich gar nicht.“

Doch an wem sollen sich die Kinder noch orientieren? „Die Vorbildfunktion der Eltern schwindet“, hat Vaders festgestellt. Sally-Ines Prahmann spricht sogar von einer „Verwahrlosung“ der guten Sitten, „auf viel zu vielen Schulhöfen“. Prahmann ist Mutter von sieben Kindern und gibt Kurse in gutem Benehmen, die Vermittlung von Werten aber müsse ganz unten beginnen, in der Familie. „Kinder brauchen Regeln“, sagt sie, oft aber, hat Vaders beim Merkur CUP festgestellt, „sind die Eltern das Problem.“

Das Buch der Werte schildert auch positive Ereignisse im Merkur CUP: So jene Szene, als der junge Sebastian Maurer seinen Siegtreffer vom Schiri annullieren ließ. Weil der Ball, wie er wusste, nicht im vollen Umfang hinter der Linie war. Ein solch beispielhaftes Verhalten ruft natürlich Begeisterung hervor. Bei Manni Schwabl, der Basti zum Derby gegen die Löwen gar auf die Bank und Uwe Vaders, der Basti mit Mama auf die viertägige Fairplay-Gewinner-Reise nach Bologna einlud. Fairplay im Leben wird belohnt. Das Buch der Werte erzählt davon.

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