Alle Wege führen nach Haching

Zwei Macher, ein Beschluss: Uwe Vaders (l.) und Manni Schwabl einigen sich auf Dreijahresvertrag.

Einigung mit SpVgg-Präsident Manni Schwabl: Finalturnier des Merkur CUP für die nächsten drei Jahre immer im Sportpark

370 Vereine haben sich für den Merkur CUP 2020 angemeldet. Das sind nur fünf weniger als zum diesjährigen Turnier – trotz des überall zu spürenden Nachwuchsmangels und dem Trend zur Gründung von Spielgemeinschaften.

Herausragend ist die um 25 Prozent höhere Anmeldequote bei den Mädchen. Hier wuchs die Teilnehmerzahl von 24 auf 30 Teams. Eine Entwicklung, die ganz im Sinne des Deutschen Fußball-Bundes ist. DFB-Vizepräsident Rainer Koch hatte ja beim Finale des Merkur CUP 2019 in Unterhaching erklärt, den Mädchen- und Frauen-Fußball stärken und fördern wollen. Ohne den Bayerischen Fußball-Verband und die zuständigen SpielleiterInnen wäre das nicht möglich gewesen. Sie unterstützten diesen erstmalig so frühen Anmeldetermin und waren maßgeblich für das positive Ergebnis verantwortlich.

Der 25. Merkur CUP in diesem Sommer mit seinem Finale in Unterhaching war nicht nur ein großes Fußballfest, sondern auch ein Wendepunkt in der Turniergeschichte. Erstmalig wurde am selben Tag und am selben Ort das Finalturnier der Mädchen und Buben ausgetragen.

Unterhaching bietet alle Voraussetzungen für ein würdiges Finale: von den Parkplätzen über die Anzahl der Kabinen, die Spielfelder bis hin zu einem echten Fußballstadion. Nicht zu vergessen der in den Jugendsport vernarrte Präsident Manni Schwabl, der seit zwei Jahren auch als Schirmherr das weltgrößte U 11-Turnier fungiert. Schwabl unterstützt den Merkur CUP, wo er nur kann.

Der Hachinger Sportpark ist eine Traumkulisse für die „Champions League der E-Junioren“ – nicht nur für die Kinder, sondern auch für viele Trainer und Betreuer.

Die Stimmen zum großen Schlusspunkt am 20. Juli 2019, der sich mit Hilfe der Helfer des SV Warngau, allen voran Jugendleiterin Yvonne Frischmuth, zu einem unvergesslichen Ereignis wurde, waren ausnahmslos positiv. Sie waren gar so lautstark von Seiten der Vereine und Verantwortlichen, dass CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders sie nicht überhören konnte und Haching als festen Finalort anfragte. Eine operative wie wirtschaftliche Basis war mit Hachings Präsidenten Manni Schwabl schnell gefunden und mit seinem engsten Team die Parameter gesetzt.

Die Entscheidung zugunsten von Unterhaching als Finalausrichter richtet sich nicht gleichzeitig gegen die Vereine vom Land. Nein, es ist für die Kinder die Chance, in einem unvergleichlichen Ambiente den Schlusspunkt des weltgrößten E-Junioren-Turniers zu setzen. Was in Unterhaching das Stadion und zusätzlich die bereits vorhandene Infrastruktur als Heimstätte des Merkur CUP Finales darstellt, haben Vereine wie Altenerding, Warngau, Mammendorf, Ebersberg und Gaißach, um nur die letzten Ausrichter zu nennen, mit wochenlangen Vorbereitungen, einem gigantischen ehrenamtlichen Engagement, mit Raffinesse, Ideen und viel Hingabe kompensiert. Doch in Haching muss keine Überdachung für die Zuschauer, keine Tribüne gebaut und kein Container als zusätzliche Umkleidekabine beschafft werden.

Für die kommenden drei Jahre 2020 bis 2022 wird die SpVgg Unterhaching im Sportpark das Finale des Merkur CUP für Mädchen und Buben ausrichten. Der Weg dorthin lautet unisono für die 370 teilnehmenden U 11 Mannschaften: „On the Road to Haching“. Das alleine wird ein großer Ansporn für alle Teilnehmer sein.

Die Vereinbarung trafen dieser Tage Schwabl und Vaders, die mit ihren Unterschriften im Gleichklang versicherten: „Wir haben mit dem Merkur CUP noch viel vor.“ Die „Road to Haching“ ist nur eine Idee davon.

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