Kreisfinale mit 100 Nachwuchskickern

Spannung pur im Merkur-Cup: Dreimal Acht-Meter-Schießen - Lenggries triumphiert

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Knapp 100 E-Junioren-Fußballer aus acht Mannschaften samt Trainer und Funktionären waren mit großer Begeisterung bei dem Turnier am Samstag in Tölz dabei.

100 Nachwuchs-Fußballer kämpften im Kreisfinale beim SV Bad Tölz um den Einzug in die nächste Runde. Nach einem großen Fußball-Fest mit spannenden Duellen standen die Tölzer Gastgeber und Turniersieger Lenggrieser SC als Teilnehmer des Bezirksfinales fest.

Bad Tölz – Ein schönes Fußballfest für knapp 100 E-Junioren, das war das Kreisfinale des Tölzer Kurier zum Merkur CUP 2018 am Samstag auf dem Sportgelände auf der Tölzer Flinthöhe. Für die Bezirksfinales am 30. Juni, haben sich der Turniersieger Lenggrieser SC und Gastgeber SV Bad Tölz qualifiziert.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt, dass gleich drei entscheidende Partien durch Achtmeter-Schießen entschieden wurde“, gab Bärbel Aigner, die langjährige Turnierleiterin des Münchner Merkur, zu. Am unglücklichsten war der SC Gaißach, der zweimal vom Punkt aus antreten musste. Im Halbfinale unterlag er dem SV Tölz, während er in der Partie um Platz drei gegen den TSV Benediktbeuern die Oberhand behielt.

Auch um den Turniersieger zu finden, musste das Achtmeter-Schießen entscheiden. Nach regulärer Spielzeit stand es nach Treffern von Dennis Bimmel (SV) und Ramon Hernandez (LSC) 1:1-Remis, und die Verlängerung blieb torlos. Hier hatten die Lenggrieser das bessere Ende für sich und durften sich über den Hauptpreis, die Tickets für ein Spiel des FC Bayern München in der Allianz-Arena im Herbst, freuen.

Gelassen nahm es Klaus Grantner, Coach des TSV Dietramszell, dass er mit seinem Team Letzter wurde: „Wir sind zufrieden damit, dass wir überhaupt hier sein durften. Ein schöner Erfolg für uns.“ Vor der Winterpause hatten die Zeller Buam regelmäßig mit 0:8 oder 0:9 verloren. „Jetzt habe ich gesehen, dass sich das Training in der Winterpause ausgezahlt hat und wir mitspielen können.“

Auch Reichersbeuern Coach Sebastian Bartsch sah den siebten Platz positiv: „Schön, dass wir das Turnier mit einem Sieg abschließen konnten. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, nachdem wir die anderen Partien nur knapp verloren haben.“ Zudem konnten sich die Reichersbeurer mit dem Fairnesspreis von Erdgas Südbayern trösten, einen kompletten Trikotsatz.

Auf Platz sechs landete der SV Bad Heilbrunn. „Wir hatten Chancen ohne Ende, haben aber nichts getroffen. Da wäre sonst ein wenig mehr drin gewesen“, sagt Coach Andreas Klora. Ziemlich enttäuscht war hingegen SVWA-Trainer Sepp Kaltenhauser: „Ganz bitter. Wir waren etwa gegen den SV die bessere Mannschaft, schaffen es nur nicht, ein Tor zu machen. Gegen Benediktbeuern geben wir mit einem Gastgeschenk das Match noch her. Danach waren meine Buben am Boden zerstört.“

Das Fehlen verletzter oder erkrankter Stammspieler machte Gerald Dittmar, Trainer des im Vorfeld hoch gehandelten TSV Benediktbeuern, für das Scheitern im Halbfinale gegen Lenggries verantwortlich: „Das waren einfach zu viele, nicht zu kompensieren. Aber die, die auf dem Platz standen, haben sich voll reingehauen.“

Mit die größten Pechvögel des Tages waren die E-Junioren des SC Gaißach. Nach SV-Toren durch Alan Hassan, Lukas Richter und Dennis Bimmel und einem eigenen Treffer durch Sebastian Kunzmann lagen sie im Halbfinale mit 1:3 zurück. Dann schafften sie durch erneut Kunzmann und Simon Böhm den Ausgleich, um im Achtmeter-Schießen zu verlieren. Trainerpapa Robert Kunzmann: „Vor dem Turnier hätte ich den dritten Platz sofort unterschrieben. Aber es ist sehr schade, dass wir durch die Achtmeter-Lotterie ausgeschieden sind. Aber die Hälfte meines Teams ist vom jüngeren Jahrgang und wird nächstes Jahr im Merkur CUP wieder voll angreifen.“

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