TSV Pentenried will Heimvorteil nutzen

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Die FT Starnberg 09 gewann im vergangenen Jahr das Kreisfinale und kam dann bis ins große Merkur-CUP-Finale.

Acht Mannschaften peilen das Bezirksfinale an – Erster Anpfiff um 10.30 Uhr

Nach einer spannenden Vorrunde in Tutzing steht das Kreisfinale beim Merkur CUP 2019 an. Acht Teams rechnen sich Chancen auf ein Weiterkommen ins Bezirksfinale aus. Am Samstag, 1. Juni (ab 10.30 Uhr, Endspiel 14.55 Uhr), wird auf dem Pentenrieder Fußballplatz entschieden, welche E-Jugendteams noch weiter um den Titel mitspielen werden.

Die in der Vorrunde so dominanten E-Junioren des TSV Pentenried haben den Heimvorteil auf ihrer Seite. Laut Trainer Christian Gabler haben seine Spieler, wenn alles gut läuft, eine große Chance, das Kreisfinal-Turnier zu gewinnen. Das werde aber nur mit einer starken Leistung des Kollektivs funktionieren. Außerdem wollen die Gastgeber durch ihre starke Defensive, die in der Vorrunde kein Gegentor zuließ, überzeugen. Die Konkurrenz ist jedoch stark, und so einfach wie in der Vorrunde wird es sicher nicht.

Der TSV Herrsching, genauso in Gruppe A wie der TSV Pentenried, muss auf eine gute Tagesform hoffen. Trainer Jona Velte meint, dass „wir die schwierigste Gruppe erwischt“ und eine ganz harte Aufgabe vor der Brust haben. Dennoch glaubt der Trainer an sein Team und ist sich sicher, dass die Breite seines Kaders ein großer Vorteil sein könnte. Das Team hat mit Erreichen des Kreisfinales sein Ziel bereits geschafft, und alles, was folgt, wäre eine willkommene Zugabe für den Verein vom Ammersee.

„Ein Team ohne Schwächen.“ So beschreibt Trainer Sönke Rocho seine Stockdorfer Mannschaft. In der Vorrunde gewann der TVS seine Gruppe klar. Mit zehn Toren in vier Spielen ist die Offensive das Prunkstück der E-Junioren, genauso wie ihr – laut Rocho – bemerkenswerter Mannschaftsgeist. Der Trainer ist überzeugt davon, dass ein Weiterkommen auch bei einer so schweren Aufgabe gut möglich ist, wenn seine Spieler ihre Leistungsgrenze erreichen.

Die E-Junioren der FT Starnberg sind nach der Niederlage gegen die Söckinger in der Vorrunde extrem motiviert und wollen sich laut Jugendleiterin Katrin Rumland mit „Glück und frühen Toren“ ihren Weg ins Bezirksfinale bahnen. Außerdem wird „ein guter Start extrem wichtig sein“, meint Rumland. Mit drei starken Einzelspielern, darunter auch der junge Flüchtling Nico Murtuzayev, der im Mittelfeld die Fäden zieht, könnte das Kreisfinale zum vollen Erfolg werden. Die Starnberger wollen ein ähnlich gutes Ergebnis wie vergangenes Jahr schaffen, als der 2007er Jahrgang das große Merkur-CUP-Finale erreichte.

In Gruppe B ist die SG Söcking/Perchting als einziger Gruppenerster aus der Vorrunde der Favorit und geht mit entsprechendem Selbstvertrauen ins Turnier. „Die Jungs wissen schon, wie man kickt“, sagt SG-Trainer Heiko Schäfer. Die so genannte SG am See kann zusätzlich auf einen großen Kader von 26 Spielern zurückgreifen, viele davon spielen dieses Jahr nicht ihren ersten Merkur CUP. „Wichtig für die Mannschaft ist aber auch, dass sie ihre Nervosität ablegt und einfach Spaß am Fußball hat“, so Schäfer.

André Wopper, Trainer des MTV Berg, glaubt an ein Weiterkommen ins Bezirksfinale, obwohl er einen Feldspieler ins Tor stellen muss. Sein Stammtorhüter hat sich den kleinen Finger gebrochen. Bereits in der Vorrunde stand kein gelernter Keeper im Kasten, und da kassierte der MTV sieben Gegentore. Wopper erklärt sein Selbstvertrauen damit, dass sein Team die SG am See diese Saison schon geschlagen hat. Außerdem sind die Berger „auf Augenhöhe mit jeder Mannschaft in der Gruppe“, behauptet Wopper.

Eine weitere Mannschaft, die sich ins Kreisfinale gekämpft hat, ist die SG Inning/ Breitbrunn. Die Nachwuchskicker von Trainer Jörg Ludwig schalteten in der Vorrunde mit dem TSV Gilching einen der Mitfavoriten aus und sind noch heiß auf mehr. „Die Chancen sind fünfzig zu fünfzig, dass wir weiterkommen“, glaubt der Trainer. Seine Buben waren nach dem Einzug ins Kreisfinale überwältigt vor Freude, da es nach der Niederlage gegen Gilching fast unmöglich schien, in die nächste Runde einzuziehen.

Die vierte Mannschaft in Gruppe B ist der SC Pöcking-Possenhofen. Das Team von Trainer Ismail Yilmaz will sich durch mannschaftliche Geschlossenheit ins Bezirksfinale schießen. Der SCPP hat mit Nawid Youseffi auch noch einen hervorragenden Einzelspieler im Team, doch das soll nicht davon ablenken, wie gut die Pöckinger als Team Fußball spielen. „Das Miteinander ist unsere größte Starke“, erklärt Yilmaz. Ihm ist, wie den meisten Trainern der Kreisfinalisten, das Kollektiv sehr wichtig.

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