Pentenried nutzt Heimvorteil und zieht ins Bezirksfinale ein

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Ausgelassener Jubel herrschte bei den Nachwuchskickern des TSV Pentenried nach dem Sieg im Achtmeterschießen über den TSV Herrsching im Endspiel.

TSV gewinnt Merkur CUP auf Landkreisebene – TV Stockdorf verpasst als Fünfter den Sprung in die nächste Runde

Der TSV Pentenried und der TSV Herrsching vertreten den Landkreis Starnberg im Bezirksfinale des Merkur CUP. „Es war ein wirklich perfekt geführtes Turnier, großes Kompliment an Veranstalter TSV Pentenried. So eine freundliche und ruhige Atmosphäre habe ich noch nie erlebt“, sagte Andre Wopper, Trainer des drittplatzierten MTV Berg. Seine E-Jugendfußballer landeten in Gruppe 2 hinter der SG Inning-Breitbrunn und vor dem SC Pöcking-Possenhofen sowie der SG Söcking-Perchting auf dem zweiten Platz und qualifizierten sich damit für das Halbfinale gegen den Sieger der Gruppe 1, den TSV Herrsching.

In Gruppe 1 waren Pentenried und Herrsching die stärksten Teams. Bereits im Eröffnungsspiel der Gastgeber, dem Derby gegen den TV Stockdorf, machten die Römerfelder deutlich, dass mit ihnen zu rechnen sein wird. „Wir haben sehr stark gegen Stockdorf abgeliefert“, sagte Pentenrieds Coach Christian Gabler. „Ab diesem Ausrufezeichen hatten uns die anderen Mannschaften auch auf dem Zettel.“ Während seine Mannschaft im Vorfeld allgemein eher als einer der Außenseiter gegolten hatte, hatte Gabler schon eine Vorahnung gehabt, dass sein Team erfolgreich sein könnte: „Zwar wurde ich von den meisten belächelt, aber ich war mir sicher, dass wir auch mithilfe des Heimvorteils eine gute Chance auf das Weiterkommen haben werden.“ Lediglich der spätere Finalgegner aus Herrsching stellte den Pentenriedern ein Bein. Die Würmtaler verloren das erste direkte Duell unglücklich mit 0:1. „Wir waren spielerisch etwas besser, aber Herrsching war effektiv und wurde somit Gruppensieger“, meinte der Coach.

Für die Stockdorfer (rechtes Bild in Grün) reichte es in großteils engen Duellen wie gegen Pöcking immerhin zu Platz fünf. Fotos: Andrea jaksch

Im ersten Halbfinale trafen die spielstarken Ammerseer auf den MTV Berg und setzten sich deutlich mit 4:0 durch. Im zweiten Halbfinale ging es für die Gastgeber aus Pentenried gegen den Gruppensieger aus Gruppe 2, die SG Inning-Breitbrunn. Erst im Achtmeterschießen setzten sich die Buben von Christian Gabler durch und folgten Herrsching ins Finale. Während Söcking-Perchting das Spiel um Platz sieben mit 3:2 gegen die FT Starnberg gewann, siegte Stockdorf gegen den SCPP ebenfalls mit 3:2 und wurde damit immerhin Fünfter. Im kleinen Finale um Platz drei gewann Berg trotz zwischenzeitlichen Rückstands gegen Inning-Breitbrunn mit 5:3.

Das Finale zwischen Pentenried und Herrsching, die durch den Einzug ins Endspiel bereits beide für das Bezirksfinale qualifiziert waren, hatte noch einiges an Dramatik parat. Nach 20 gespielten Minuten gab es keinen Sieger, und die ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Pentenried ging erneut ins Achtmeterschießen. Dort behielten die Gastgeber wie im Halbfinale ihre Nerven besser im Griff und kürten sich somit zur besten Mannschaft aus dem Landkreis Starnberg. Trainer Gabler war nach Abpfiff euphorisch: „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Leistung meiner Mannschaft.“

Die Römerfelder spielen nun am ersten Juli-Wochenende um den Einzug ins große Finale in Unterhaching. Auf wen die Würmtaler in der nächsten Runde treffen, steht noch nicht fest.

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