SV Planegg zieht ins Bezirksfinale ein

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Die E-Junioren des SV Planegg-Krailling: (hinten v.l.) Trainer Björn Jopen, Jannis Frensch, Julian Koye, Atakan Buyar, Jakob Jopen, Trainer Andreas Daul, (vorne v.l.) Enes Benek, Luke Harbauer, Noah Hoeglauer, Philip Daul und Koray Turgut.

9:8 nach Achtmeterschießen im Halbfinale gegen SV Waldeck Obermenzing

Nach 13 Jahren Pause endlich wieder im Bezirksfinale: Die E-Junioren des SV Planegg-Krailling sind im Merkur CUP in die Runde der besten 32 von über 400 Mannschaften vorgedrungen. Sie belegten jetzt im Kreisfinale München Süd/West des von E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron gesponserten Turniers den zweiten Platz hinter dem FC Bayern.

Dass sein Team das Finale gegen den Favoriten 0:7 verlor, kann Björn Jopen verschmerzen. „Es zählt nur der Einzug ins Bezirksfinale“, sagt Jopen, der gemeinsam mit Andreas Daul für die Mannschaft verantwortlich ist. Die Mannschaft war „vollkommen ausgelaugt“ und konnte dem schnellen Spiel der Bayern nichts entgegensetzen. Das Halbfinale hatte die Planegger viel Kraft gekostet.

Als Gruppenerster mit acht Punkten und 7:0 Toren war der SVP ins Halbfinale gegen den SV Waldeck Obermenzing, dem Zweiten der anderen Gruppe, eingezogen. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Torwart Julian Koye hatte die Mannschaft von Daul und Jopen mit seinen großartigen Paraden ins Achtmeterschießen gebracht. Atakan Buyar, Jannis Frensch, Philip Daul, Noah Hoeglauer und Marko Kovacevic trafen alle sicher, ebenso die ersten fünf Obermenzinger. Dann brachte Luke Harbauer den sechsten Achtmeter im Netz unter, den siebten musste Planeggs Torwart Koye selbst schießen – und scheiterte an seinem Obermenzinger Pendant. Doch auch der nächste Gegner vergab. Dann trafen wieder Buyar und Frensch. Der Neunte Achtmeter der Obermenzinger ging an den Pfosten – und Planegg war im Kreisfinale.

Der SVP ist heuer die einzige Würmtaler Mannschaft, die so weit gekommen ist. Die DJK Würmtal, Gastgeber des Kreisfinales, belegte mit seiner durchwegs aus dem jüngeren Jahrgang bestehenden E-Jugend den letzten Platz in ihrer Gruppe. Daul und Jopen sind „extrem stolz auf die Jungs. Sie haben alle super gekämpft und vor allem die Nerven behalten.“ 2004 waren die Planegger zum letzten Mal ins Bezirksfinale vorgedrungen. 1999 hatten sie gar das große Finale erreicht und dort Rang drei belegt.

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