Kreisfinale Münchner Merkur Süd - Kreis 14:

Die Welle schwappt durch den Haidgraben

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Der TSV Ottobrunn zieht als Zweiter des Kreisfinales ins Bezirksfinale ein.

Die SpVgg Unterhaching – wer sonst? Wie üblich setzten sich die E-Junioren des Regionalliga-Meisters beim Kreisfinale des Merkur CUP souverän durch. Doch die Plätze hinter dem hohen Favoriten waren hart umkämpft. In einem spannenden Turnier am Haidgraben qualifizierten sich neben den Hachingern die Gastgeber vom TSV Ottobrunn für das Bezirksfinale.

Doch selbst für den Nachwuchs aus Unterhaching ist so ein Kreisfinale beim Markur CUP, den unsere Zeitung gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) veranstaltet, kräftig unterstützt von E.ON, der Bavaria Filmstadt sowie CEWE, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron, kein Selbstläufer. Bei aller Dominanz mussten die Rot-Blauen zum Auftakt mit dem TSV Grünwald ein ganz dickes Brett bohren: Die Grün-Weißen boten eine leidenschaftliche Abwehrschlacht, bei der nicht nur Torwart Nepomuk Körner über sich hinauswuchs, sondern auch seine Vorderleute. Zwei Fernschüsse sorgten schließlich für den 2:0-Endstand. Mit einer dicken Torchance verabschiedeten sich die Grünwalder würdig aus der Partie, doch offenbar hatten sie sich etwas zu sehr verausgabt. Denn nach einem 1:4 gegen den TSV Brunnthal und einem 0:2 gegen den SC Baierbrunn blieb für sie nur der letzte Platz in Gruppe 2.

Weil die Hachinger sich nach dem zähen Auftakt an Baierbrunnern (5:0) und Brunnthalern (7:0) schadlos hielten, entpuppte sich das direkte Duell zwischen diesen beiden Teams, gleich zu Beginn, im Nachhinein als das entscheidende um den Halbfinaleinzug: Es ging hin und her, Baierbrunn ging in Führung, Brunnthal glich aus, doch der SC markierte kurz vor Schluss den Siegtreffer und legte mit dem 2:1 die Basis für den Einzug unter die letzten vier.

Fotos vom Kreisfinale beim TSV Ottobrunn

Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn © Gasser
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn © Gasser
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn © Gasse r
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
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Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn © Gasser
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn
Kreisfinale beim TSV Ottobrunn © Gasser

In Gruppe 1 blieb bis zum Schluss ebenfalls vieles offen, und doch fiel eine wichtige Entscheidung, nachträglich betrachtet, schon vor den letzten Spielen. Der TSV Ottobrunn zog mit drei Siegen und ohne Gegentor als letztlich souveräner Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dabei hätte das Heim-Team den wichtigen ersten Platz, um in der Vorschlussrunde den Hachingern aus dem Weg zu gehen, im letzten Match durchaus noch an den SV Pullach verlieren können. Doch die Nerven hielten, der TSV gewann 3:0 und kickte damit sogar die Raben aus dem Rennen ums Bezirksfinale. Weil die SpVgg Höhenkirchen gleichzeitig gegen den FC Ottobrunn mit 5:0 triumphierte, zog diese nämlich um einen Treffer am SVP vorbei: Je fünf Punkte für beide Kontrahenten, 7:4 Tore für die Höhenkirchner, 7:5 für die Pullacher – so die für die Isartaler bitteren Zahlen. Bitter auch deshalb, weil man zuvor im direkten Aufeinandertreffen mit der SpVgg den Halbfinaleinzug schon fast in der Tasche hatte. Bei einem Sieg wären die Raben durch gewesen. Und sie drehten einen Rückstand in eine 2:1-Führung, spielten groß auf, dominierten, kassierten aber kurz vor Schluss durch einen abgefälschten Schuss den Ausgleich. Die Antwort war ein letzter toller SVP-Angriff samt Großchance, die Höhenkirchens Torwart Linus Fröhlich aber in Klassemanier parierte. Damit standen die Halbfinalpaarungen fest: Im Duell der Spielvereinigungen boten die Höhenkirchner den Hachingern kräftigen Widerstand, doch letztlich setzte sich der Favorit mit 2:0 durch. Hochspannung herrschte dagegen im zweiten Semifinale zwischen dem TSV Ottobrunn und dem SC Baierbrunn. Die Gastgeber gingen in Führung, die Isartaler glichen aus, doch in der Schlussphase eines ausgeglichenen Spiels sorgte der 2:1-Siegtreffer des TSV für eine Welle der Begeisterung im Stadion – im wahrsten Wortsinn, denn nach dem Abpfiff schwappte La Ola von den euphorisierten Ottobrunner Buben auf die Tribüne über.

Im Endspiel war beim TSV dann die Luft raus, Haching gewann mit 5:0. Den Ottobrunnern war’s egal, sie ziehen mit dem Turniersieger ins Bezirksfinale ein. Auch die Spiele um Platz sieben und fünf waren eine klare Angelegenheit. Grünwalder (7:0 gegen den FC Ottobrunn) und Pullacher (4:0 gegen Brunnthal) schossen sich den Frust über das Ausscheiden von der Seele. Spannung gab es noch einmal im Duell der Außenseiter um Platz drei: Nach einem 0:0 setzte sich Höhenkirchen in einem Achtmeterschießen, bei dem vor allem die Keeper glänzten, mit 2:1 gegen den SC Baierbrunn durch.

Den kompletten Zeitungsbericht vom Kreisfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

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