„Vorn hat die Durchschlagskraft gefehlt“

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Fans und Spieler am Spielfeldrand in Neubiberg.

Das sagen die Trainer der acht Mannschaften zum Abschneiden ihrer Nachwuchs-Fußballer

Jonas Schreiber, SpVgg Unterhaching: „Von den Ergebnissen her bin ich zufrieden. Wir haben unser Ziel erreicht, das Turnier gewonnen. Das ist wichtig für den Verein. Es kann auch mal eng werden in einem Halbfinale, das haben wir schon einmal erlebt, als wir erst in der Verlängerung gewonnen haben. Diesmal haben es die Jungs sehr gut gemacht. Die anderen Mannschaften haben gut verteidigt. Wir haben auf jeden Fall eine Chance, den Merkur CUP zu gewinnen, haben Bayern und Sechzig in dieser Saison schon geschlagen. Das wird absolut von der Tagesform abhängen.“

Den Kopf in den Eimer steckt dieser Spieler des FC Deisenhofen, um sich eine Abkühlung zu verschaffen.

Martin Minks, TSV Grünwald: „Das Bezirksfinale war unser Ziel, das ist schon mein Anspruch. Ich durfte auch schon mit dem 2003er-Jahrgang dabei sein. Die Jungs mussten sich ein bisschen umstellen, weil wir normalerweise neun gegen neun spielen, als jüngerer Jahrgang in der D-Jugend. Aber sie haben richtig gut gespielt, es war schön anzuschauen. Das einzige, was man bemängeln könnte, ist die Chancenverwertung. Das Endspiel gegen die SpVgg Unterhaching war eine gute Erfahrung für die Jungs. Unser Ziel fürs Bezirksfinale ist das Halbfinale. Aber da muss man auch schauen, welche Gegner man bekommt. Wenn Bayern oder Sechzig dabei sind, wird es natürlich schwer.“

David Luksch, FC Deisenhofen: „Das Halbfinale war unser Ziel. Ich bin nicht enttäuscht, dass wir nur Gruppenzweiter geworden sind und deshalb gegen die SpVgg Unterhaching spielen mussten. Grünwald war besser als wir und hatte den Gruppensieg einfach verdient. Im Halbfinale war Haching dann zu stark für uns. Aber ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung und dem dritten Platz.“

Sebastian Winkler, FC Biberg: „Wir sind ja mit der U10 hier. Das sollte heute eigentlich eine Testphase für uns sein. Wir wollten uns nur so gut es geht verkaufen. Ein bisschen was ausgerechnet haben wir uns in der Gruppe allerdings schon. Schön, dass wir das dann auch geschafft haben. Im Halbfinale gegen die SpVgg Unterhaching war natürlich nichts drin, im Spiel um Platz drei haben wir uns gut gehalten. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, auch mit dem Turnierverlauf als Gastgeber. Es war, glaube ich, sehr fair, auch von den Zuschauern her.“

Hans Foltyn, SV Pullach: „Wir sind zufrieden, die Jungs haben ein gutes Turnier gespielt, wir können stolz auf sie sein. Grünwald war verdient Erster unserer Gruppe, Die Deisenhofner haben sich den zweiten Gruppenplatz verdient, weil sie im entscheidenden Spiel gegen uns besser waren. Das erste Spiel gegen Höhenkirchen hätten wir eigentlich gewinnen müssen, doch unser Manko ist die Chancenverwertung. Aber auch wenn wir dieses Spiel gewonnen hätten, wären wir nicht ins Halbfinale gekommen.“

Das einzige Mädchen beim Kreisfinale ist Marie Steinborn (r.) vom TSV Sauerlach, hier gegen Unterhaching.

Patrick Schröer, Fortuna Unterhaching: „Hier sind acht starke Mannschaften. Für mich ist es nicht die erste Pflicht weiterzukommen. Hauptsache, die Jungs spielen gut. Das ist mir lieber, als wenn sie schlecht spielen und ins Bezirksfinale kommen. Die Hachinger sind bei so einem Turnier natürlich klarer Favorit. Aber mit denen will und muss ich mich Gottseidank nicht messen. Solche Spiele sind eine Zugabe für unsere Jungs.“

Robert Lechner, TSV Sauerlach: „Ich bin sehr zufrieden, gerade mit unserem Spiel gegen die SpVgg Unterhaching. Es ist toll, wenn man acht Minuten lang so einer Mannschaft so Paroli bieten kann und ein 0:0 hält. In den anderen Spielen haben wir die Chancen nicht genutzt. Aber mein Ziel war es, das Kreisfinale zu erreichen und das haben wir geschafft.“

Leonhard Hiebler, SpVgg Höhenkirchen: „Wir haben vorher gesagt: Zwischen Platz vier und eins ist in unserer Gruppe alles drin. Wir haben in den ersten zwei Spielen sehr gut gespielt, vor allem sind wir da hinten sehr gut gestanden, mit einem starken Torwart, der sich dann leider verletzt hat. Vorne hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Da waren zwei Spieler krank, das merkt man sofort.“ Die Reaktionen sammelte Umberto Savignano.

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