„Es war ein großes Erlebnis“

+
Das Objekt der Begierde: der Merkur CUP.

Hier kommen die Trainer der Mannschaften zu Wort und berichten von ihren Eindrücken vom Kreisfinale.

David Schneider, SpVgg Unterhaching: Wir sind absolut zufrieden, unser Ziel war der Turniersieg. Dass wir das ohne Gegentor geschafft haben, macht uns glücklich. Wir hatten zwar Schwächephasen, aber wir haben es dann gut in den Griff bekommen. Unser Ziel ist es auch diesmal natürlich, Sechzig und Bayern zu ärgern. Wir sind in den letzten Jahren so stabil geworden, dass wir uns das vornehmen können und wir haben auch schon in der Halle gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind.

Bernd Rogalski, TSV Ottobrunn: Wir wollten möglichst ins Finale zu kommen. Als wir das geschafft haben, war das Soll erfüllt, das Endspielergebnis nebensächlich. Das ist ein schöner Erfolg. Mein Co-Trainer Rainer Stockmann und ich haben die Mannschaft erst im September übernommen. Es zahlt sich aus, dass der Verein das Jugendkonzept in allen Jahrgängen konsequent durchzieht. Einen Heimvorteil für uns sehe ich nicht. Wir wollen da auch den Druck und die Erwartungshaltung wegnehmen. Aber natürlich spielen die Buben gern in einem schönen Stadion.

Fabian Thiel, SpVgg Höhenkirchen: Schade, dass wir am Anfang 0:2 gegen den TSV Ottobrunn verloren haben. Das ist für uns ja auch ein Derby. Nach den zwei Toren kurz hintereinander haben wir vielleicht ein bisschen die Köpfe hängen lassen. Aber wir verschlafen bei Turnieren oft das erste Spiel. Wir wollten ins Halbfinale kommen, das ist uns ja trotzdem gelungen. Und gegen Haching haben wir uns da sehr gut geschlagen. Wir können jedenfalls zufrieden sein, bei so guten Mannschaften Dritter geworden zu sein.

Milan Prvulovic, SC Baierbrunn: Wir waren krasser Außenseiter, spielen ja unsere Punktspiele in der Gruppe Dachs, alle anderen Teams spielen höher. Die Kinder sollen Spaß haben, jeder soll spielen. So sind wir in der ersten Runde Zweiter geworden. Und diesmal durften wieder alle spielen, ohne, dass es sich auf die Leistung ausgewirkt hätte. Auch im Spiel um Platz drei waren wir gut, vielleicht sogar die bessere Mannschaft. Die Niederlage im Achtmeterschießen ist aber egal. Obwohl wir im Halbfinale gegen Ottobrunn ebenbürtig waren, sind wir überhaupt nicht enttäuscht, dass wir den Sprung ins Bezirksfinale nicht geschafft haben. Wir sind absolut zufrieden.

Caspar Brandi, SV Pullach: Im Ligabetrieb sind wir in der höchsten Gruppe mit Bayern, Sechzig und Haching. Da liegen wir im Mittelfeld. Am Tag vor dem Turnier hatten wir noch ein Punktspiel, wir haben gegen Heimstetten 4:2 gewonnen. Die Mannschaft hat Potenzial, aber heute haben uns vier etatmäßige Spieler gefehlt. Wir wussten, um das Halbfinale zu erreichen, müssen wir über uns hinauswachsen wie Deutschland bei der WM 1954. Im Endeffekt hat uns dann ein Tor gefehlt. Gegen Höhenkirchen hätten wir einfach gewinnen müssen, da hatten wir so viele Chancen.

Wolfgang Heine, TSV Brunnthal: Leider haben uns drei gute Spieler wegen Krankheit gefehlt, darunter der Stammtorwart. Am Schluss hat man gemerkt, dass wir nur neun Leute dabei hatten. Aber wir sind zufrieden mit Platz sechs, wir hatten ja auch eine schwere Gruppe. Und die Hachinger haben wir gerade erwischt, als sie ihren Lauf hatten. Dass wir das Kreisfinale gegen gute Gegner überhaupt erreicht haben, war schon ein Erfolg. Für unsere kleine Ortschaft haben wir einen starken Jahrgang. Es freut mich besonders, dass wir den Fairness-Preis gewonnen haben. Maximilian Bochtler, TSV Grünwald: Gegen die Hachinger haben die Jungs überragend gekämpft. Wir hatten sogar eine große Chance und nur durch zwei Sonntagsschüsse haben sie uns bezwungen. Vielleicht haben wir uns da aber auch zu sehr verausgabt. Im Platzierungsspiel waren wir dann wieder fit. Ich in erst seit dem Winter Trainer, kannte die anderen Teams nicht. Wir wollten uns aber auch nicht nach den Gegnern richten. Das Halbfinale wäre schon super für uns gewesen. Die Jungs nehmen das sehr ernst, der Merkur CUP hat eine Bedeutung. Morgen haben wir zum Glück ein Punktspiel, da kommen wir schnell auf andere Gedanken.

Ingo Beyer-Kürschner, FC Ottobrunn: Für uns war es super. Wir waren hier mit 2007er und 2008er-Jahrgängen, die viel Erfahrung fürs nächste Jahr sammeln konnten. Wir haben ein Super-Turnier gesehen. Es war ein großes Erlebnis.

Weitere Artikel

TSV Ottobrunn als perfekter Gastgeber

Wieder einmal wurde am Haidgraben ein perfektes Turnier geboten.
TSV Ottobrunn als perfekter Gastgeber

Kreisfinale Münchner Merkur Süd - Kreis 14:

Die Welle schwappt durch den Haidgraben

Die SpVgg Unterhaching – wer sonst? Wie üblich setzten sich die E-Junioren des Regionalliga-Meisters beim Kreisfinale des Merkur CUP souverän durch. …
Die Welle schwappt durch den Haidgraben

Ergebnisse und Turnierverlauf vom Kreisfinale Münchner Merkur Süd

Hier die Ergebnisse des Kreisfinals vom Münchner Merkur Süd (Kreis 14) am 20. Mai 2017 beim TSV Ottobrunn:
Ergebnisse und Turnierverlauf vom Kreisfinale Münchner Merkur Süd

Kommentare