Spießer und Brater

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„Das Gewürz ist ein Geheimrezept“: Simon Kürbs (l.) und Felix Boruth sind an der Fritteuse in ihrem Element.

Der KSC ist kulinarisch breit aufgestellt und zeigt Liebe fürs Detail

Wurstsemmeln kann ja jeder, selbst in der Allianz Arena gehören die Würstchen des Präsidenten zum kulinarischen Standardangebot. Beim Kirchheimer SC dagegen haben sie sich Alternativen einfallen lassen: Zum einen Pommes – vielleicht nicht unbedingt Sportlernahrung. Aber enorm beliebt. Zumindest war die Fritteuse von Simon Kürbs und Felix Boruth ständig belagert.

Was vielleicht auch am ausgeklügelten Marketing der beiden 19-Jährigen lag, die gerade ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim Kirchheimer SC machen: „Das Gewürz ist ein Geheimrezept“, strahlt Simon mit überzeugendem 1000-Watt-Lächeln und deckt mal schnell das Eigenmarkenzeichen des allseits beliebten Discounters zu. „Die Fritteuse haben wir extra angeschafft“, erklärt Vereinsmanagerin Dunja Knauf, „erst haben wir eine geliehen, aber auf Dauer bringt das ja nix!“

Spießerfrauen: Anna Perez (l.) und Andrea Eckerl fädeln Süßes für die Naschkatzen auf die Holzstäbe.

Überhaupt sind die Kirchheimer kulinarisch stark amerikanisch angehaucht, zu den Pommes die passenden Burger, von Dunja Knauf „mit viel Liebe gegrillt!“ Apropos Liebe: Für die Naschkatzen unter den Spielern und vor allem die zuschauenden kleinen Schwestern gibt’s in Kirchheim Süßkramspieße: Gummischlangen, Marshmellows, Colafläschchen & Co., mit viel Liebe fürs optische Detail auf Spieße gezogen à la Käseigel arrangiert. „Da sitzen wir Spießerinnen immer eine Weile dran, aber das kommt richtig gut an“, verrät Dunja Knauf, und Mit-Spießerin Andrea Eckerl ergänzt: „So ist das viel praktischer. Wenn ich es in Tütchen packe, muss ich auch jedes Teil in die Hand nehmen.“ Doch während die Spieß-Fraktion im Kirchheimer Catering bis Turnierende verkaufen konnte, hatten die Meister der Fritteuse vor den Finalspielen schon Feierabend: 20 Kilo Pommes waren da bereits an den Mann gebracht und die Top-Verkäufer konnten sich in den verfrühten Feierabend verabschieden.  nö

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