Nur zwei Teams werden das Kreisfinale überstehen

Das Gruppenfinale ist gespielt. Der Merkur CUP 2019 geht in die heiße Phase. An diesem Sonntag empfängt der TuS Holzkirchen sieben Teams aus dem Oberland zum Kreisfinale.

Ab 12.30 Uhr steht die Anlage an der Haidstraße ganz im Zeichen des Jugendfußballs, und nach den bisherigen Erfahrungen im größten E-Junioren-Turnier der Welt darf man sich erneut auf faire, spannende Partien freuen. Und man darf gespannt sein, wer es in das um 17.25 Uhr ausgespielte Finale und damit ins Bezirksfinale schafft.

Mit dem TuS eröffnet einer der Favoriten das Turnier. Um 13 Uhr trifft Holzkirchen auf den SV Warngau. Mit fünf Siegen in fünf Spielen, vier Offensivpunkten und einem starken Torverhältnis von 50:1 empfiehlt sich das Team von Martynas Sugzda. Weniger spektakulär ist die Bilanz des Auftaktgegners. Doch die extra für den Merkur CUP rekrutierte Rumpfmannschaft der in diesem Jahrgang knapp besetzten Warngauer konnte bisher überzeugen: Die einzige – mit 0:8 empfindliche – Niederlage im bisherigen Turnierverlauf musste sie im Eröffnungsspiel in Weyarn gegen Holzkirchen hinnehmen.

Parallel treten der FC Hausham 07 und die DJK Darching gegeneinander an. Beide schlüpften als Dritte ihrer Vorrunden ins Gruppenfinale und bestätigten in Otterfing, dass sie zu Recht dabei sind. Beide zählten zuletzt zu den Minimalisten. Besonders spannend hatte es mit zwei Unentschieden Darching gemacht. Hausham hatte mit dem 4:0 gegen Hartpenning und der Belohnung des Offensivpunkts den Boden bereitet, um im abschließenden Spiel gegen Gmund mit einem Remis ans Ziel zu kommen.

In der Gruppe B stehen mit dem TSV Weyarn und dem TSV Bad Wiessee die beiden Bezirksfinalisten aus dem Vorjahr. Dazu kommt mit dem SV Miesbach das Team, das vor zwei Jahren mit seiner gepflegten Spielweise in die Runde der letzten 32 einzog. Heuer stehen Stefan Folk, Andreas Linke und Andreas Berger nach eigenem Bekunden deutlich weniger E-Jugend-Spieler zur Verfügung als in den vergangenen Jahren. „Allerdings ist die Trainingsbeteiligung der kleinen Truppe sehr gut. Die Spieler haben richtig Spaß am Fußball.“

Souverän marschierte der TSV Bad Wiessee bisher durchs Turnier. Ein einziges Unentschieden im Vorrunden-Auftaktspiel gegen Schaftlach (2:2) steht zu Buche. Ansonsten waren es meist klare Siege der Mannschaft von Hans-Jörg Hotz und Roland Schmid, die im Vorjahr an selber Stelle für eine kleine Sensation gesorgt hatte, als sie Holzkirchen im Halbfinale ausbremste. Komplett machen das Quartett die SF Fischbachau, die sich im bisherigen Turnierverlauf nur Holzkirchen beugen mussten und etliche Offensivpunkte sammelten.

Die größte Hürde wird für alle Final-Aspiranten das Halbfinale sein. Die kurze Spielzeit birgt ihre Tücken, da die Teams unter Zugzwang stehen, weil nur die Sieger ins Bezirksfinale einziehen. Nach neuem Reglement gibt es bei Unentschieden nach regulärer Spielzeit keine Verlängerung, sondern es geht gleich mit je drei Schützen ins Achtmeterschießen.

Und auch im Finale gibt es kein Taktieren mehr. Während die Teams bisher die Zusammensetzung des Bezirksfinales im Vorfeld kannten und so einem vermeintlich stärkeren Gegner aus dem Weg gehen konnten, entscheidet beim 25. Merkur CUP erstmals eine Auslosung unter den besten 32 Mannschaften, wer sich in der letzten Runde auf dem Weg zum großen Finale in Unterhaching gegenüber steht.  sie

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