„Die werden alles raushauen“

Ausrichter des Kreisfinals: der TSV Königsdorf mit (hi. v. li.) Trainer Lars Lerch, Susanne Woisetschläger, Florian Mittermaier, Horacio Messan, Constantin Pfaffenrath, Urs Schüßler, Trainer Sepp Weber, (vo. v. li.) Daniele Labita, Lenni Raddatz, Tim Theuerkorn, Kilian Weber, Felix Appel sowie (liegend) Tobias Gaar.

Acht E-Jugend-Teams kämpfen in Königsdorf um den Einzug ins Bezirksfinale des Merkur CUP

Es ist kein Turnier wie jedes andere. „Der Merkur CUP ist für uns Kleinen, was die Champions-League für die Großen ist“, sagt Martin Lechner. „Dieses Feeling ist für die Kinder etwas Besonderes. Ich kenne einige Spieler, die schwärmen heute noch davon, obwohl sie inzwischen längst bei den Herren spielen“, weiß der E-Jugend-Trainer des TuS Geretsried. Auch sein Kollege Franz Voggenreiter freut sich auf ein weiteres „Aha-Erlebnis“ bei seiner fünften Merkur CUP-Teilnahme.

Im Kreisfinale dabei: der TSV Schäftlarn mit (hi. v. li.) Trainer Franz Voggenreiter, Konstantin Eimer, Benny Kättmer, Maxi Weiss, Domenico Troyli, Korbinian Geisenhofer, Trainer Niklas Wilke, (vo. v. li.) Tammo Boogmeyer, Ahmad Samadari, Jakob Höck und Mustafa Hoseini.

Die beiden dienstältesten Juniorentrainer im Teilnehmerfeld gehören mit ihren Teams im Kreisfinale auch zum engeren Favoritenkreis. Voggenreiters TSV Schäftlarn hat sich den Favoritenstatus mit zwei Siegen und 15:0-Toren in der Vorrunde recht eindrucksvoll erarbeitet. „So werden wir sicher nicht wieder durchrauschen“, sagt der Coach, dessen Mannschaft es in der Gruppe A mit der DJK Waldram, dem 1. FC Weidach und Ausrichter TSV Königsdorf zu tun bekommt. „Das sind alles starke Gegner. Ich hoffe, dass wir uns bis ins Halbfinale durchkämpfen und vielleicht fürs Finale qualifizieren“, sagt der TSV-Coach. „Da gehört auch Glück dazu. Manchmal ist es ja mit einem Tor schon passiert – und schwupps ist man draußen.“

Das Halbfinale ist auch das Ziel des TSV Königsdorf. „Das wird ein spannendes, enges Turnier“, glaubt Trainer Lars Lerch, dessen Team Heimvorteil genießt. „Wir freuen uns natürlich, dass wir das Turnier ausrichten können. Vor dem eigenen Publikum zu spielen, ist für die Spieler noch ein zusätzlicher Anreiz“, so Lerch. „Ich hoffe nur, dass das nicht in Nervosität umschlägt.“ Als „absoluter Außenseiter“ sieht Lars Kell seine DJK Waldram. Träumen ist trotzdem erlaubt. „Sicher würden wir gerne ins Bezirksfinale, aber der Weg dahin ist weit“, weiß der Coach, der zum dritten Mal beim Merkur CUP dabei ist. Mit dem BCF Wolfratshausen scheiterte er zweimal denkbar knapp – im Siebenmeterschießen im Halbfinale. Das zu erreichen, wäre auch diesmal ein feiner Erfolg. „Aber ich denke, es wird wieder eine enge Kiste“, so Kell. Als Spielverderber könnten die jungen Kicker des 1. FC Weidach fungieren. Denen reichten in den beiden Spielen der Vorrunde ganze zwei Tore fürs Weiterkommen. Und freuten sich diebisch, dass sie dabei den Ortsrivalen BCF Wolfratshausen hinter sich lassen konnten.

Qualifiziert: der TuS Geretsried mit (hi. v. li.) Trainer Uwe Schwentner, Trainer Martin Lechner, (Mitte v. li.) Patrick Sauer, Jan Schröder, Marcel Komkow, Enis Gervalla, Leon Wille, (vo. v. li.) Xaver Kieslinger, Jannick Neumüller, Julian Weinhold, Nevio Schwentner, Luca Schier.

In der Gruppe B lastet die Bürde des Favoriten auf dem Nachwuchs des TuS Geretsried. „Das ist schön, wenn andere uns so sehen“, sagt Trainer Martin Lechner. „Aber es haben sicher vier fünf Mannschaften das Zeug dazu, um den ersten Platz zu spielen. Ich hoffe natürlich, dass wir dabei eine gute Rolle spielen.“ Das dass für seine Truppe kein Selbstläufer wird, haben die knappen Ergebnisse in der Vorrunde gezeigt. Deshalb gibt Lechner sich zurückhaltend: „Ich weiß, dass ich eine gute Mannschaft habe. Aber alle, die dabei sind können gut Fußball spielen. Man sollte jeden Gegner entsprechend respektieren.“ Als stärksten Kontrahenten des TuS in der Gruppe B erwarten die meisten Trainer die Fußball-Freunde Geretsried. Das Team von Trainer Marco Kasel eliminierte in der Vorrunde den BCF Wolfratshausen mit 8:0 und weiß seit dem anschließenden 0:0 gegen den 1.FC Weidach, das man beim Merkur-CUP mit Überraschungen rechnen muss. Wenig Chancen, sich gegen die Geretsrieder Teams behaupten zu können, rechnet sich der SV Eurasburg-Beuerberg aus. Weil seine Mannschaft überwiegend aus Spielern des jüngeren Jahrgangs besteht, werde es sicher sehr schwer, vermutet Andreas Mathäus. „Wir wollen uns gut präsentieren und in der Gruppe nicht letzter werden“, sagt der Eurasburger Coach. „Das wäre schon ein schöner Erfolg.“

Bescheiden gibt sich auch Sepp Schapperer, der seine SG Thanning/Ascholding als Außenseiter in der Gruppe B betrachtet. „Wir sind stolz, dass wir das Kreisfinale erreicht haben“, sagt der SG-Trainer. Um gegen die starke Konkurrenz für eine Überraschung sorgen zu können, bedürfe es nun auch einer guten Portion Glück. An mangelndem Einsatz werde es jedenfalls nicht fehlen. „Die Jungs sind heiß, voll motiviert“, hat Schapperer beobachtet. „Die werden alles raushauen, was sie haben.“

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