„Sie reden von nichts anderem“

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Heimvorteil hat der TSV Schäftlarn.

E-Jugend-Kicker fiebern Kreisfinale des Merkur CUPs am Sonntag in Schäftlarn entgegen

Die Kinder fiebern dem Turnier entgegen, die Trainer grübeln über taktischen Finessen und die Eltern werden ganz kribbelig – der Merkur CUP, den der Münchner Merkur gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet, geht in die nächste Runde. Am Sonntag, 6. Mai, um 13.30 Uhr ertönt auf der Anlage des TSV Schäftlarn der Anpfiff zum Kreisfinale. Und da geht es den E-Jugend-Fußballern nicht anders als den großen: Wer es bis ins hierher geschafft hat, der träumt auch davon, ins Bezirksfinale einzuziehen.

„Natürlich haben wir das Ziel, unter die ersten Zwei zu kommen“, bestätigt Daniel Kättner, Trainer des TSV Schäftlarn, für den das Turnier auf der eigenen Anlage einen zusätzlichen Motivationsschub gibt. Der TSV marschierte mit drei Siegen und 16:0 Toren recht mühelos durch die Vorrunde, gilt daher bei vielen als Favorit. „Wir werden alles versuchen. Wenn die Mannschaft ihr ganzes Können zeigt, könnte ein Weiterkommen gelingen“, sagt der Coach. Am mangelnden Ehrgeiz seiner Kicker werde es jedenfalls nicht liegen. „Darauf haben die Kinder doch hingearbeitet, die reden ja seit einem halben Jahr von nichts anderem“, ergänzt Kättner schmunzelnd.

Die Gastgeber bekommen es in der Gruppe 1 mit dem TSV Wolfratshausen, dem SV Eurasburg-Beuerberg und dem TuS Geretsried zu tun. Dessen Trainer Dirk Habian übt sich in Zurückhaltung. „Ich sehe uns nicht als Favoriten“, sagt der TuS-Coach, dessen Mannschaft ähnlich souverän wie die Gastgeber mit 11:0 Toren nach zwei Spielen ins Kreisfinale einzog. „In der Vorrunde waren die Gegner teilweise doch sehr jung“, relativiert Habian. Er selbst hat überwiegend Spieler des älteren Jahrgangs im Team.

Ganz anders der TSV Wolfratshausen: Die Wölfe stellen wie schon in der Vorrunde das jüngste Team im Turnier. Entsprechend entspannt gehen sie die Aufgabe an. „Wir freuen uns, dass wir uns für das Kreisfinale qualifiziert haben“, sagt Trainer Dominik Stallein. „Jetzt sollen sie es einfach nur genießen und in Schäftlarn einen schönen Tag verbringen.“ In erster Linie Spaß haben sollen auch die Kicker des SV Eurasburg-Beuerberg, wie Trainer Andreas Mathäus sagt. Wobei: „Wenn wir vielleicht das letzte Jahr toppen und ins Halbfinale einziehen würden, wäre das schon schön.“

Gruppe 2: Drei Trainer sehen Münsing vorn

In zweiten Startgruppe wird der SV Münsing von den Trainern als Favorit gehandelt. „Die sind spielerisch am stärksten“, sagt beispielsweise Heribert Burkhard. Dessen BCF Wolfrausen gehört zu den drei Teams, die dem Favoriten ein Bein stellen möchten. „Platz zwei ist für uns möglich“, hofft der BCF-Coach aufs Halbfinale. „Aber da gehört auch Glück dazu“, so Burkhard.

Auf Platz zwei hoffen auch die Fußball-Freunde Geretsried, die bei der Vorrunde in Königsdorf dem TSV Schäftlarn ins Kreisfinale gefolgt sind. Als „krasse Außenseiter“ fühlen sich die Kicker vom FSV Höhenrain, die überwiegend zum jüngeren E-Jugend-Jahrgang 2008 gehören. „Wir sind zufrieden, dass wir uns für das Kreisfinale qualifiziert haben“, sagt Trainer Christian Feirer. „Vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen, mehr ist heuer für uns vermutlich nicht möglich.“

„Es wäre natürlich schön, eine Runde weiterzukommen“, sagt Wolfgang Holzer, Trainer des SV Münsing. Er ist sich der hohen Meinung, die sein Team bei den anderen Klubs genießt, bewusst ist. Er selbst räume dem TuS Geretsried und Gastgeber Schäftlarn die größten Chancen ein und peilt mit seiner Mannschaft das Halbfinale als Minimalziel an. „Das tät uns schon freuen“, so Holzer. „Ob man mehr erreicht, ist oft von der Tagesform abhängig.“

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