Gastgeber und Top-Favorit

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Wiedersehen im Halbfinale? Noah Eulenburg (r.) und der SVU trafen in der Vorrunde auf die Ammertaler (blau).

TSV Murnau richtet am Samstag das Kreisfinale aus und darf sich berechtigte Hoffnung auf den Turniersieg machen

Der Merkur CUP ist in Murnau ein echter Dauerbrenner – nicht nur in sportlicher, sondern auch in organisatorischer Hinsicht. Schon unzählige Turniere haben die Verantwortlichen beim TSV mit Erfolg ausgerichtet. Auch am morgigen Samstag möchte man das Kreisfinale (Beginn 13.10 Uhr am Sportplatz an der Poschinger-Allee) erfolgreich bestreiten. „Wir wollen uns als Gastgeber ordentlich präsentieren und zeigen, wie schön es ist, in Murnau zu kicken“, verdeutlicht Turnierleiter Markus Mühlbauer.

Acht E-Jugend-Teams kämpfen in zwei Vierergruppen um den Sieg beim Turnier, das E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron sponsern. Antreten werden neben Gastgeber TSV Murnau der SV Krün, die SG Bad Kohlgrub/Unterammergau, der FC Mittenwald, der 1. FC Garmisch-Partenkirchen, der SV Ohlstadt, der SV Uffing und der TSV Farchant.

Nach Expertenmeinung führt das Titelrennen nur über den TSV Murnau. Wobei Mühlbauer, der mit den Trainern Florian Langenegger und Marian Faltermeier den Fußball-Klassiker organisiert, den Nachwuchs-Kickern aus Garmisch-Partenkirchen durchaus Chancen einräumt. „Wenn wir da nicht auf der Hut sind, können die uns schon schlagen.“ Die kleinen Drachen jedenfalls haben sich laut Mühlbauer „akribisch“ auf das Merkur-CUP-Kreisfinale vorbereitet“ – natürlich auch, was das Organisatorische betrifft. Dabei kann sich der Turnierleiter auf die Unterstützung von rund 20 engagierten Eltern verlassen, die sich nicht zuletzt um das leibliche Wohl der hoffentlich vielen Fußballfans kümmern.

Einer, der zumindest an die Außenseiter-Chance glaubt, ist Arthur Obermeier, temperamentvoller Coach des SV Uffing. „Wenn wir unsere Nerven im Griff haben, dann glaub ich, dass uns die eine oder andere Überraschung gelingt – aber nur dann.“

Zuletzt sind seine Schützlinge im Ligaspiel gegen den TSV Murnau ordentlich unter die Räder gekommen. Mit 2:7 gingen die SVU-Talente auf der anderen Seite des Staffelsees baden. Dabei stand’s zur Halbzeit gerade mal 2:3 aus Sicht der Uffinger, die vor dem Pausenpfiff sogar an die Latte geballert hatten. „Wir waren fast auf Augenhöhe.“ Aber dann: kollektiver Einbruch. „Jeder hat den Kopf in den Sand gesteckt“, kritisiert Obermeier. Sein Motto: Brust raus und an den Erfolg glauben. Dann ist vielleicht sogar die Sensation gegen vermeintlich übermächtige Gegner möglich. Und von denen sind schon so manche beim Merkur CUP gestrauchelt.

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