Die besten Zwei der großen Acht

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Der Rekordsieger ließ wieder nichts anbrennen. Für den SC Fürstenfeldbruck eroberten Philipp Frank, Alessandro Lodedo, Valentin Leibelt, Luca Endhart, Antonio Simunovic, Lukas Beck, Arthur Kozianka, Güren Hincal, Adrian Gashi, Tino Karlitschek, Nafiz Akas, Nelson Dougum und Cornelius Pfeiffer Platz eins.

Der SC Fürstenfeldbruck als Turniersieger und der FC Eichenau haben den Sprung ins Bezirksfinale geschafft. Doch die sechs U11-Kontrahenten beim Kreisfinale des Merkur- CUP in Unterpfaffenhofens Waldstadion haben es ihnen nicht einfach gemacht.

Den ersten Platz belegen und damit dem SC Fürstenfeldbruck aus der anderen Gruppe im Halbfinale aus dem Weg gehen – das war bisher meist gut geübte Praxis. Beim diesjährigen Kreisfinale des Merkur CUP funktionierte das nicht.

Vor allem deshalb, weil die Kicker von SCF-Trainer Steffen Kozianka auf sehr überschaubarem Niveau ins Turnier gestartet waren. Nach einem leistungsgerechten 1:1 gegen Emmering trafen die Brucker auf leidenschaftlich kämpfende Puchheimer FC Buben. Die kamen zwar selbst zu keiner echten Torchance, verteidigten das 0:0 aber mit einer Hingabe, wie es sie nur beim Merkur CUP gibt. Erst das 3:0 gegen den späteren Fairnesspreis-Gewinner aus Moorenweis sicherte den Bruckern den Einzug ins Halbfinale.

Dort lieferte ihnen der SC Unterpfaffenhofen, der als Erster der anderen Gruppe eigentlich geglaubt hatte, den SCF vermieden zu haben, lange einen heißen Tanz. Doch kurz vor Schluss rettete Tino Karlitschek dem Rekord- Kreissieger den Einzug ins Endspiel. „Wir haben schon den Anspruch, dass wir nicht nur ins Bezirksfinale kommen, sondern auch unter die großen Acht“, sagte Kozianka. Dass Bruck in der ewigen Bestenliste des Merkur CUP als Vierter unmittelbar hinter dem FC Bayern, TSV 1860 und Unterhaching liege, erfülle ihn mit Stolz.

Ein Gefühl, das genauso sein Eichenauer Kollege Joachim Schmid mit ins Bezirksfinale nimmt. Nach 2010 und 2015 gelang den Starzelbach- Talenten dieses Kunststück zum dritten Mal. Schmid war vor lauter Glück gar nicht mehr einzufangen. „Super, wie das die Jungs gespielt haben. Da kannst nur noch glücklich und stolz sein.“ Jetzt hofft er, dass sein Team

nicht gerade auf einen der drei großen Münchner Klubs trifft. „Dann haben wir vielleicht sogar eine Chance auf mehr. Auf jeden Fall werden wir alles genießen und versprechen, dass wir dort nichts abschenken.“ Möglich gemacht hatte das der 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den FC Emmering. Dort durften sich Luis Pereira de Azambuja (2) und Timo Huber als Torschützen feiern lassen. Dass die Eichenauer dann das Finale gegen den SCF mit 0:1 verloren – fast geschenkt.

Fotos vom Kreisfinale:

Fotos vom Kreisfinale beim SC Unterpfaffenhofen

Auf welchem Niveau das Kreisfinale stand, beschrieb Turnierleiter Walter Huppmann: „Alle Halbfinalisten hätten im Bezirksfinale eine gute Chance.“ Doch auch die auf den weiteren Plätzen folgenden Teams trugen dazu bei, dass Günter Liebmann vom Organisationsteam des Münchner Merkur bei der Siegerehrung feststellen konnte: „Was braucht es die Champions League? Wir haben den Merkur CUP!“

Dazu trug der SC Unterpfaffenhofen um die Jugendleiter Andreas Zorn und Jürgen Frank mit perfekter Organisation und einem sauber gepflegten Rasen bei. Der bewirkte bei trockenem Wetter aber, dass der offizielle Merkur CUP Spielball so manchen Spielzug ausbremste.

Für Gänsehautgefühle sorgte die Einlaufhymne: „You’ll never walk alone“ – in der Original-Liverpool-Version, wie Frank betonte. Er habe das einmal live an der Anfield Road erleben dürfen. „Wenn es dir da nicht den Rücken runter läuft, hast du keine Emotionen.“

Unterstützt wird der Münchner Merkur als Veranstalter von mehreren Sponsoren: E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral- Heilquellen und macron. Sie sorgen dafür, dass sich die Teilnahme für die Vereine nicht nur in sportlicher Hinsicht lohnt. Denn es gibt für die Mannschaften zahlreiche Preise wie T-Shirts, Bälle und Eintrittskarten zu Bundesliga- Spielen zu gewinnen. In dem Zusammenhang erklärt Liebmann vom Organisationsteam des Merkur, dass die Tickets vom TSV 1860 auch in der 3. Liga Gütigkeit behalten. Für den großen Endspieltag am 15. Juli sind jeweils die zwei besten der 32 jetzt noch vertretenen Teams qualifiziert. Sie treten am 1. Juli in vier Bezirksfinals (Austragungsorte noch offen) an.

Den kompletten Zeitungsbericht zum Kreisfinale gibt's hier zum Download.

Alle Ergebnisse im Überblick.

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