Verdienter Preis für die fairste Mannschaft

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Schmucke Trikots: (hinten, v. l.) Alexander Erbe (E.ON) und FT-Sportredakteur Michael Leitner überreichten den Fairnesspreis an die Paunzhausener Junioren – sehr zur Freude von Jugendleiter Stefan Geyer und der beiden Trainer Christian Hödl und Josef Gerlsbeck.

Das war mal eine gelungene Premiere! Die E-Juniorenfußballer des TSV Paunzhausen haben im Frühjahr zum ersten Mal überhaupt am Merkur CUP – dem weltweit größten Turnier in dieser Altersklasse – teilgenommen.

Und sie haben nicht nur die Vorrunden überstanden und sich damit für das Kreisfinale in Moosburg qualifiziert, sondern dort auch gleich groß abgeräumt. Sportlich reichte es zwar nur zu Platz sieben – dafür aber haben die Buben einen besonderen Preis gewonnen: den von E.ON gesponserten Fairnesspreis – einen Satz Dressen, die die Buben nun mit Stolz tragen dürfen.

Dieser Stolz war am Dienstagabend allen Beteiligten anzusehen, als ihnen Alexander Erbe von E.ON das Trikot mit der Rückennummer 12 symbolisch überreichte. „Wir haben natürlich gewusst, dass wir eine gute Mannschaft ins Rennen schicken“, blickte TSV-Jugendleiter Stefan Geyer auf die Merkur CUP-Saison 2017 zurück. „Doch dass wir auf Anhieb so weit kommen – das ist einfach toll, das war nicht zu erwarten.“ Dass die Jungs diesen Preis eingeheimst haben, sei eine große Ehre – und ein Beweis dafür, „dass sie sich super zu benehmen wissen“.

Wie stark die Paunzhausener E-Junioren beim Merkur CUP aufgespielt haben, belegt ein Blick auf die Statistik: Im ersten Vorrunden-Turnier waren die Jungs mit drei Siegen nicht zu stoppen. Beim zweiten mussten sie ein wenig zittern, feierten als Zweitplatzierte am Ende aber souverän den Einzug ins Kreisfinale. Dort landeten sie in der Gruppe 2 nach einem 1:1 gegen den TSV Moosburg, dem 0:3 gegen den späteren Kreissieger SE Freising und einem 1:2 gegen den FC Neufahrn auf dem letzten Rang, gewannen dann jedoch das Spiel um Platz sieben gegen den SV Pulling mit 5:3. „Das Kreisfinale war eine tolle Erfahrung für die Jungs“, betonen die Trainer Josef Gerlsbeck und Christian Hödl.

Eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte beim Merkur CUP 2018 wird es allerdings nicht geben, sagt Jugendleiter Geyer: „Die besten Spieler aus unserer E-Jugend sind in die D aufgerückt, bei der wir heuer sogar zwei Mannschaften haben. Unsere aktuelle E-Jugend ist personell zu geschwächt – deshalb haben wir sie nicht für den Merkur CUP gemeldet.“

Die TSV-Kinder – bis dato waren sie in der Pfaffenhofener Gruppe zu Hause – traten heuer übrigens erstmals in den Freisinger Ligen an. „Wir hatten immer die Nähe zu Pfaffenhofen bevorzugt“, sagt Geyer. „Aber wir haben uns gedacht, dass die Freisinger Gruppen eine tolle neue Erfahrung für unsere D-Kicker sind. Deswegen haben wir uns hier angemeldet.“ Michael Leitner

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