Starker Jahrgang mit großen Ambitionen

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Mit dem besten U11-Team der Vereinsgeschichte würde sich die SpVgg Attenkirchen selbstverständlich über ein Weiterkommen freuen.

Für einen kleinen Verein wie die SpVgg Attenkirchen ist es nicht die Regel, das Kreisfinale im Merkur CUP zu erreichen. Dieses Mal ist das aber fast logisch, weil diese Mannschaft die möglicherweise beste U 11 der Vereinsgeschichte ist.

In der Vorrunde gab es zwei Siege und ein Unentschieden mit 6:1 Toren. Unter anderem sorgten die Attenkirchener dafür, dass mit dem VfB Hallbergmoos ein prominenter Klub aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist.

Meisterlich präsentierten sich die Holledauer dann in der Zwischenrunde auf dem heimischen Platz: 9:0 Tore und drei Siege. Attenkirchen gewann gleich die ersten beiden Matches mit dem Merkur CUP-Bonuspunkt für drei Treffer und mehr. Keine andere Mannschaft hat schneller und souveräner die Qualifikation für das Kreisfinale klar gemacht. Das war schon beeindruckend, was die Mannschaft von Trainer Hans Schäffler da gezeigt hat.

Die Attenkirchener haben aber auch den Rückenwind aus der Liga, wo sie in der Gruppe 3 alle fünf Spiele gewonnen haben und bereits als Meister feststehen. 30 geschossene Tore, also durchschnittlich sechs Kisten pro Spiel, sind schon eine beachtliche Leistung.

Nun warten in der Vorrundengruppe der SE Freising, der SV Vötting und der SC Kirchdorf. Schäffler sieht die Chance, zusammen mit dem Gruppenfavoriten Freising in das Halbfinale weiterzuziehen. Möglicherweise wird das Duell gegen Vötting das vorentscheidende Match für den nächsten Schritt.

Hans Schäffler ist unglaublich stolz auf seine Jungs, die verrückt nach Fußball sind, sich auf jedes Training freuen und vor allem als Mannschaft auftreten. Das zeigt sich bei vielen Kleinigkeiten, etwa, dass sie gemeinsam von der Kabine aufs Feld gehen. Und zudem sind die Buben auch außerhalb des Sportplatzes beste Freunde.

Beim Kreisfinale genießt der SpVgg-Trainer die Rolle des ambitionierten Außenseiters: „Wir wollen einfach nur Spaß haben und uns nicht abschlachten lassen.“ Man werde sich auch bei dem Trubel rund ums Kreisfinale im größten E-Jugend-Turnier der Welt nicht verrückt machen. „Das Bestmögliche haben wir jetzt schon erreicht“, sagt Schäffler“, wobei der Coach dieses außergewöhnlich talentierten Kicker-Jahrgangs nichts dagegen hätte, wenn nach dem Turnier die Reise weiterginge.

Und da verspricht er – breit grinsend – ein kleines Präsent, sollte man den Traumgegner FC Bayern bekommen: „Wir würden die Bayern dann auch gegen uns ein Tor schießen lassen.“

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