Pudelwohl in der Rolle des Außenseiters

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Gelassen das Turnier angehen und die Spiele genießen wollen die Buben vom FC Neufahrn.

Der FC Neufahrn hat schon mehr erreicht, als der eine oder andere erwartet hat. Nun geht die Reise ohne viel Druck zum Kreisfinale beim weltgrößten E-Jugend-Turnier.

Die Neufahrner fühlen sich pudelwohl in der Rolle des Außenseiters hinter dem TSV Eching und dem BC Attaching.

Die Neufahrner mussten in der Vorrunde nur zweimal spielen und gewannen beide Partien mit insgesamt 6:2 Toren. Der Sieg gegen die Spielgemeinschaft des SV Pulling mit dem SC Massenhausen war schon ein erstes Ausrufezeichen. In der Zwischenrunde unterlag man einer bärenstarken SpVgg Attenkirchen dann zwar 0:3, gewann aber die anderen beiden Matches und hat sich das Kreisfinale verdient. „Für uns ist das Erreichen des Kreisfinales schon ein großer Erfolg“, sagt Trainer Thomas Peller.

Die FCN-Buben sind in der Zwischenrunde nach der Auftaktniederlage ruhig geblieben und haben Kampfgeist bewiesen. Das sind die wichtigsten Tugenden, die erfolgreiche Fußballer ausmachten. „Wir spielen jetzt einfach“, ist seine Botschaft an die Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat und dennoch alles andere als chancenlos ist. Die Neufahrner haben in einem Testspiel auch schon den BC Attaching 2:1 besiegt und wissen deshalb, dass sie auch solche Teams schlagen können.

Im Duell der beiden Underdogs dieser Gruppe können die Neufahrner sicherlich darauf spekulieren, den FC Moosburg zu besiegen. Dazu kommt dann auch noch das Nachbarschaftsduell gegen den favorisierten TSV Eching. Derbys haben bekanntlich auch ihre eigenen Gesetze, und da passiert nicht immer das Erwartete. „Bei 20 Minuten Spielzeit ist alles möglich“, sagt Thomas Peller. Er und seine Jungs wollen die Spiele gelassen angehen, und dann darf es natürlich auch gerne das Halbfinale sein.

Im Ligaspielbetrieb sind die Neufahrner in der Gruppe 1 bislang durchschnittlich unterwegs. Zwei Siege und drei Niederlagen gab es dort. Das ist Tabellenplatz fünf, aber 18 geschossene Tore stellen den zweitbesten Wert der Liga dar. „Meine Jungs sind heiß auf das Kreisfinale“, sagt Trainer Thomas Peller. Er wünscht seinen Schützlingen, dass sie das Ereignis genießen und sich vor allem von dem großen Rummel nicht verrückt machen lassen. Der Trainer weiß auch: „Bei so einem Turnier ist vieles Kopfsache.“

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