Endlich mal gegen den SE Freising gewinnen

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Bis in die Haarspitzen motiviert sind die E-Jugend-Kicker des SV Vötting.

Der SV Vötting hat sich im Merkur CUP-Kreiswettbewerb einiges vorgenommen: Ziel eins ist das Halbfinale und Ziel zwei ein Erfolg gegen den SE Freising. Das Team von Trainer Robert Klein geht immerhin als Gruppensieger der Zwischenrunde in das Konzert der acht Besten aus dem Landkreis.

Die Vöttinger trafen schon in der Vorrunde auf den SEF und verloren dort 0:3. Mit Sieg, Unentschieden und Niederlage führte der Weg in das zweite Turnier. Dort wurde Vötting mit einem Sieg und zwei Unentschieden Erster vor dem FC Moosburg und dem SV Hohenkammer. Die Gruppe im Kreisfinale mit dem SE Freising, Attenkirchen und Kirchdorf ist für Robert Klein „schwer, aber machbar“. Das Team vom Kiesweiher träumt davon, mit dem Halbfinale noch einen Schritt weiter kommen zu können. „Wir wollen etwas gegen den SE Freising reißen“, sagt der Coach voller Zuversicht.

Die beiden Klubs aus der Domstadt haben sich in der Vergangenheit schon viele enge Duelle geliefert, aber für die Vöttinger hat es immer nicht ganz gereicht. Nun zum Kreisfinale soll der Bann gebrochen werden. Der Trainer traut es seiner Mannschaft zu, so engagiert aufzutreten, dass der ständige Favorit Nerven zeigt. In der Punktrunde spielt der SV Vötting in der Gruppe 2, ist dort aber die unumstrittene Nummer eins. Alle sechs Pflichtspiele wurden gewonnen und 31:6 Tore erzielt, das sind mindestens fünf Treffer pro Partie. Während es in der Runde gegen die zweite Garnitur der Kicker aus der Savoyer Au geht, trifft man nun im Kreisfinale auf den SEF I.

Keiner wird die Vöttinger unterschätzen, dennoch können Klein und seine Schützlinge befreit aufspielen. Der Trainer kann mit der besten Formation in das Turnier starten, und es herrscht enorme Vorfreude. „Dieses Kreisfinale ist etwas anderes als ein normales Turnier“, sagt Klein. Das habe man auch im Training gespürt. Für diesen Prestigetag mit den besten gleichaltrigen Mannschaften aus dem Landkreis beim größten E-Jugend-Turnier der Welt muss niemand motiviert werden.

Nun gilt es aber, die positive Einstellung in den drei Partien auf den Platz zu bringen, ohne nervös zu werden. „Wir werden alles versuchen“, erklärt Robert Klein. Und bei der Betonung seiner Worte ist unschwer zu überhören, dass dieser Underdog noch weitaus mehr vorhat.

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