Die eingebaute Torgarantie

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Tanz um den Merkur-CUP-Ball: Schon in den Vor- und Zwischenrunden zeigten die U 11-Kicker tollen Fußball.

Vorhang auf für die besten acht Erdinger E-Jugend-Fußballteams. Am morgigen Samstagnachmittag spielen sie in Eichenried das Kreisfinale im Merkur CUP aus.

Anpfiff für die Nachwuchskicker ist um 13 Uhr. Zuvor findet noch der feierliche Einmarsch der Mannschaften (12.30 Uhr) statt, außerdem verliest ein Spieler des Gastgebers den Ehrenkodex, denn Fairplay ist der Heimatzeitung als Veranstalter wichtig.

Es ist inzwischen die 25. Auflage des größten E-Jugend-Turniers der Welt, bei dem schon Weltmeister wie Thomas Müller, Philipp Lahm und Mats Hummels gespielt haben – ebenso die Fußballprofis aus dem Landkreis, Stefan Lex (damals FC Eitting) und Vitus Eicher (FC Langengeisling) sowie Eishockey-Olympia-Held Felix Schütz (ebenfalls FCL).

Die Freunde des Jugendfußballs schätzen das Turnier, denn es ist eins mit eingebauter Torgarantie. Dafür bürgt schon der besondere Spielmodus, wonach jede Mannschaft, die mindestens drei Tore erzielt hat, einen Zusatzpunkt bekommt. Apropos Belohnung: Alle Teilnehmer werden reichlich belohnt, die beiden Finalisten qualifizieren sich zudem fürs Bezirksfinale. Und dann lockt ja auch noch das Große Finale am 20. Juli in Unterhaching. „Schirmherr Manni Schwabl hat für das CUP-Finale extra einen Antrag beim DFB gestellt, das erste Saisonspiel der Spielvereinigung in der dritten Liga auswärts austragen zu können“, erzählt Uwe Vaders, der Mister Merkur CUP, der auch in Eichenried vor Ort sein wird, ebenso wie Spielgruppenleiter Torsten Horn, der sich schon in den ersten Vorrundenspielen geweigert hatte, einen großen Favoriten zu benennen.

Seine leisen Andeutungen, wen er denn unter den letzten Acht vermute, haben sich dann aber doch bewahrheitet. Überraschend war lediglich das frühe und unglückliche Ausscheiden des TSV Dorfen.

Mit dem SV Eichenried spielte sich in der Vor- und Zwischenrunde dann doch eine Mannschaft in den Vordergrund. Der Gastgeber des diesjährigen Kreisfinales setzte nicht nur innerhalb von 20 Minuten den Nachbarrivalen FC Moosinning zehn Eier ins Nest. Er stürmte auch locker durch die Zwischenrunde.

Nicht ganz so leicht tat sich die zweite hochgehandelte Mannschaft: Der FC Türk Gücü Erding deutete mehrmals seine spielerische Klasse an, leistete sich aber in der Defensive noch einige Lücken, was aber die Spiele letztlich noch spektakulärer macht.

Die SpVgg Altenerding muss man immer auf dem Zettel haben. Erstens, weil sie die vergangenen drei Kreis-Turniere gewonnen hat. Zweitens, weil die Veilchen auch heuer wieder souverän durch die beiden Runden marschiert sind.

Und die anderen fünf Mannschaften? Sind allesamt kein Fallobst. Der TSV Grüntegernbach hat die Zwischenrunde vor dem FC Erding abgeschlossen, der wiederum in den Verbandsspielen mächtig auftrumpft. Die Kicker des TuS Oberding bewiesen in den engen Spielen ihre Nervenstärke. Die BSG Taufkirchen beweist einmal mehr, dass sie eine Fußballhochburg ist, und der FC Eitting kann sich auf den Torriecher von Goalgetter Jakob Beil verlassen.

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