Drei Favoriten, keine Außenseiter

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Zählt zu den Favoriten: Gastgeber SpVgg Altenerding.

Ein Samstagnachmittag ohne Bundesliga – macht das Sinn? Eine Antwort darauf werden die E-Jugendfußballer geben, die sich heute Nachmittag im Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion treffen. Die besten acht U11-Jugendteams spielen das Kreisfinale aus.

Wer noch Zweifel hat, ob er am heutigen Samstag nach Altenerding fahren soll, den wollen wir an das Kreisfinale des Merkur CUP vom letzten Jahr erinnern. Damals bezwang die SpVgg Altenerding in einem packenden Finale den SV Walpertskirchen, und alle Zuschauer waren begeistert vom großartigen Sport, der soeben geboten wurde. Die Chancen, dass es heute ähnlich spannend und hochklassig wird, sind groß, denn das Who ist Who des Nachwuchsfußballs trifft sich heute Nachmittag in Altenerding.

Beginnen wir mit dem Gastgeber, der gleichzeitig auch Titelverteidiger ist: Die SpVgg Altenerding hat die Zwischenrunde in Schwaig ohne Gegentor gewonnen. Die Stärke der Veilchen: Die Mannschaft ist auf allen Positionen gut besetzt.

Das bisher beste Team des diesjährigen Merkur CUP, die BSG Taufkirchen, hat mit Hannes Karl einen überragenden Torjäger und eine sehr starke Abwehr. Das gilt auch für den TSV Dorfen, der allerdings zumeist sein Heil in der Offensive sucht und mit tollem Kombinationsfußball begeisterte.

Keine Frage: Der Gastgeber und die beiden Teams aus dem Landkreis-Osten sind die Favoriten des diesjährigen Kreisfinals. Aber die anderen fünf Teams sind kaum schlechter. Vielmehr sind das auch Mannschaften, die inzwischen ein Abo aufs Kreisfinale haben. Der FC Langengeisling hat es zum Beispiel in den vergangenen vier Jahren dreimal unter die besten Acht geschafft und ist heuer mit fast der identischen Truppe am Start, die vergangenes jJahr als junge Wilde für Furore gesorgt hat.

Der FC Forstern verfügt wie schon 2016 über eine spielstarke Truppe, aus der Torjäger Paul Jäger herausragt. Die Lebensversicherung für den TSV Wartenberg sind der brandgefährliche Romeo Pluntke und die bärenstarke Abwehr. Ihre Klasse haben die Moosinninger Buben in der Zwischenrunde bewiesen, als sie in einem engen Match gegen den SVE Berglern die entscheidenden Punkte eingefahren haben. Und der FC Erding reist mit der Empfehlung an, vor wenigen Tagen die Altersgenossen aus Langengeisling mit 9:3 Toren deklassiert zu haben. Im Merkur CUP glänzte bisher Linus Hesch als Torjäger.

Ohnehin ist Offensive angesagt. Dafür bürgt schon der besondere Spielmodus, wonach jede Mannschaft, die mindestens drei Tore erzielt hat, einen Zusatzpunkt bekommt. Apropos Belohnung: Alle Teilnehmer werden reichlich belohnt, die beiden Finalisten qualifizieren sich zudem fürs Bezirksfinale. Zudem wird wieder ein Fairnesspreis ausgelobt. Spielgruppenleiter Florian Neubert ist überzeugt, dass sich jede Mannschaft dieses Preises als würdig erweist – und seien die Partien noch so eng. Und er geht auch davon aus, dass sich auch die Zuschauer entsprechend fair verhalten und den Merkur CUP so sehen, wie ihn sich die Heimatzeitungen gedacht haben: als hochklassiges und fröhliches Beispiel für die schönste Nebensache der Welt.

Der Ablauf:

13.00 Uhr: Trainerbesprechung. 13.10 Uhr: Einmarsch der Mannschaften mit Begrüßung und Gruppenfoto.

13.30 Uhr: Beginn der Spiele in der Gruppe 1: SpVgg Altenerding, BSG Taufkirchen, FC Forstern, FC Moosinning.

13.55 Uhr: Beginn der Spiele in der Gruppe 2: FC Erding, FC Langengeisling, TSV Wartenberg, TSV Dorfen.

16.15 Uhr: Halbfinale (Erster Gruppe 1 – Zweiter Gruppe 2).

16.40 Uhr: Halbfinale (Zweiter Gruppe 1 – Erster Gruppe 2).

17.05 Uhr: Spiel um Platz sieben und Spiel um Platz fünf.

17.30 Uhr: Kleines Finale.

17.55 Uhr: Endspiel.

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