Jugendturnier zum Dazulernen

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Freute sich über den Einsatz der Nachwuchskicker und lobte sie bei der Siegerehrung: Fußballfan und Raiffeisen-Vorstand Bernhard Failer (r.).

 Warum der Merkur CUP für Begeisterung sorgt – Interview mit Bernhard Failer

Die E-Juniorenmannschaft des SC Baldham-Vaterstetten hat in Pliening verdient das Kreisfinale der Jubiläumsauflage des Merkur CUP gewonnen (wir berichteten). Das Fußballturnier der besten acht U11-Mannschaften des Landkreises bot den Zuschauern aber auch schon vor dem Finale und dem 3:0-Sieg der SCBV-Buben beste Unterhaltung und tollen Nachwuchsfußball. Einer, der sich davon vorort lange Zeit ein Bild machte und schwärmte, war Bernhard Failer, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Volksbank Ebersberg. Der dreifache Familienvater, Fußballfan und auch Vertreter des lokalen Merkur CUP-Sponsors auf Kreisebene erklärte nach der Siegerehrung im Gespräch mit der Ebersberger Zeitung warum.

Herr Failer, Sie waren ja scheinbar ganz angetan von den Spielen.

Nicht nur scheinbar, das war wirklich toller, spannender Sport. Schon die Halbfinals waren ja intensiv, und das Endspiel ein faszierendes Duell zweier ungemein laufstarker, technisch beschlagener Mannschaften.

Mit einem verdienten Sieger?

Ja, das finde ich schon. Die Baldhamer Kinder haben insgesamt mehr und zügiger kombiniert und auch drei tolle Tore geschossen. Dazu hatten sie wohl auch die am besten besetzte Ersatzbank aller Mannschaften.

Aber „ihre“ Ebersberger haben verloren . . .

(lacht) Ja, aber das gehört doch zum Fußball dazu. Die TSV-Buben haben mich trotzdem überzeugt und ihren Teil zu einem tollen Spiel und gelungenen Turnier beigetragen. Sie brauchen über Platz zwei nicht traurig sein, sondern können im Gegenteil stolz darauf sein – zumal sie ja trotzdem im Bezirksfinale stehen.

Das findet Anfang Juli statt, und es winken durchaus Duelle mit den großen Drei.

Das sind die Bayern, die Sechzger oder die Hachinger, nicht wahr? Das wäre doch ein tolles Erlebnis für sie. Ich habe mitgekriegt, dass die Gruppen erst kurz davor ausgelost werden, statt dass sie wie in den Vorjahren bereits vorher feststanden. Das erhöht schon mal die Spannung, da könnten durchaus auch zwei Brocken auf den TSV Ebersberg oder SC Baldham-Vaterstetten zukommen.

Der Merkur CUP hat Sie also wieder begeistert?

Das tut er, schon seit Jahren. Ich schaue immer gerne zu. Weil sich die Buben und Mädchen immer ins Zeug legen und beweisen, warum Fußball so eine faszinierende, dynamische Sportart ist. Und auch das Miteinander fördert.

Und es gibt viele Neuerungen.

Ja, das Team um Organisationsleiter Uwe Vaders lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, reagiert auf Dinge, die vielleicht nicht so gut liefen, und verbessert sie, selbst Kleinigkeiten. Wie zum Beispiel den neuen Macron-Spielball mit mikrofeiner Noppenoberfläche.

Sie haben sich gut informiert.

(lacht) Nein, gerade vorher in der Broschüre gelesen. Aber im Ernst: Der Merkur CUP verkörpert viele Dinge, die auch wir als Sponsor gutheißen.

Und die wären?

Das Turnier ist ein guter Platz, an dem die Jugend dazulernen kann. Klasse finde ich deswegen das hier so propagierte Buch der Werte, das Anregungen und Beispiele für den fairen Umgang miteinander gibt. Das ist schon bemerkenswert, und auch ein Grund, warum wir als Raiffeisen-Volksbank Ebersberg den Merkur CUP und den Jugendfußball schon so lange Zeit unterstützen. Der Dank muss da auch an alle Eltern und Ehrenamtlichen gehen, die sich für den Fußball und den Nachwuchs einsetzen.

Wenn Sie einen Wunsch für das große Finale der 25. Auflage des Merkur CUP am 20. Juli frei hätten, welcher wäre das?

Das ist einfach: Dass beide Ebersberger Vertreter, also die Buben des SC Baldham-Vaterstetten und TSV Ebersberg, es nach Unterhaching in den Sportpark schaffen.

Das Gespräch führte Olaf Heid

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