Neuer Merkur CUP Schirmherr

Ans Herz gewachsen

Herzlich willkommen: Uwe Vaders, Gesamtleiter des Merkur CUP, begrüßte Manfred Schwabl im Hachinger Sportpark als neuen Schirmherren.

Manfred Schwabl hält als neuer Schirmherr die Werte des Merkur CUP hoch: „Diese Veranstaltung wirkt über den Tellerrand hinaus“

Plötzlich standen sie nebeneinander, der alte und der neue Schirmherr des Merkur CUP. Philipp Lahm und Manfred Schwabl nutzten ihr Aufeinandertreffen am Samstag bei der Ehrenamtspreisverleihung des Bayerischen Fußballverbands für ein Fachgespräch bezüglich des größten E-Juniorenturniers der Welt – und stellten fest: „Wir sind beide exakt gleich groß, es passt also alles zusammen“, so Schwabl. Beide wissen, wie wichtig es ist, sich schon als Knirps durchzubeißen. „Wir erinnerten uns beide an Länderpokale in der C-Jugend in Duisburg – als kleiner Stöpsel hattest du es schwer. Aber wenn man es richtig will, macht man immer seinen Weg“, so Schwabl.

Der ehemalige Bayern-Profi und heutige Präsident der SpVgg Unterhaching wurde am Samstag beim Drittligaspiel seines Klubs im Unterhachinger Sportpark in seiner neuen Rolle vorgestellt. Mit im Stadion waren bereits sieben Mannschaften mit insgesamt 140 Buben und Mädchen. Im Laufe der Saison darf sich jeder teilnehmende Klub eine Hachinger Partie aussuchen; Brotzeit gibt es gratis obendrauf, die Kapitäne bekommen zudem Wimpel und Schals für ihre Vereine.

Schwabl ist aufgrund seiner Vita ein ausgezeichnetes Aushängeschild für den Merkur CUP – nicht nur, weil er sich selbst bereits als Knirps behauptet hat, sondern auch wegen seiner aktuellen Ansichten. Der Merkur CUP ist ihm „schon lange ans Herz gewachsen“, erzählt er. Sportlich hat das Turnier in dieser Altersklasse „fast den Stellenwert der Champions League – alle fragen immer: ,Wann geht es los? Wo findet das Finale heuer statt?’“, sagt er. Zudem seien die Werte, die der Merkur CUP vermittelt, elementar. „Du musst gerade in der heutigen Zeit auch wieder den Breitensport fördern. Er hat eine ungeheuere gesellschaftliche Bedeutung, und da ist es wichtig, dass der Merkur CUP über den Tellerrand hinausschaut“, meint der Ex-Profi. Der Umgang untereinander, mit Schiedsrichtern, Betreuern und Eltern sei von großer Bedeutung, „und es zählen oft die kleinen Gesten mehr als der erfolgreiche Torschuss. Du musst nicht immer gewinnen, um ein Sieger zu sein“, sagt Schwabl.

Die Grundphilosophie des Merkur CUP weise viele Parallelen zur SpVgg auf, findet der Klubchef. Man hat den Fokus auf die oberbayerische Region, man baut auf Talente und versuche auch immer, die Sozialkompetenz im Auge zu behalten, zählt Schwabl auf. „Ich sehe mich als Schirmherr daher als ein verbindendes Element: Merkur CUP, Unterhaching/Schwabl, die Region – das ist eine gute Mixtur.“ Als man ihn gefragt hatte, ob er die Nachfolge von Lahm antreten wolle, habe er nicht lange nachdenken müssen. „Die Wertigkeit des Merkur CUP habe ich ja schon immer sehr hochgehalten“, sagt der SpVgg-Präsident.

Schwabl, dessen Unterhachinger diese Saison Titelverteidiger sind, nimmt sich seit Jahren Zeit, um möglichst viele Finals zu besuchen. Das Niveau steigt, erzählt er, vor allem die kleineren Vereine legen zu. „Die Kluft zu den Großen schmilzt“, findet er.

Der Bayern-Profi Thomas Müller wurde einst bei diesem Wettbewerb entdeckt. „Man sieht das den Kindern in dem Alter schon an, wem es in die Wiege gelegt wurde“, erzählt Schwabl, „das ist ein wichtiges Lernalter, und den Ehrgeiz kannst du bei den meisten auch schon erkennen.“ So wie einst bei Lahm und ihm, die später als Schirmherr ein Beispiel geben können.

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