„Heimvorteil“ für Schwabls Hachinger

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Sie stehen hinter dem Merkur CUP 2017: (v.l.) Uwe Vaders, Merkur CUP-Spielleiter Peter Papistock, Merkur CUP-Ehrenspielleiter Heinz-Peter Birkner, BFV-Bezirksvorsitzender Robert Schraudner, BFV-Vizepräsident Reinhold Baier, Nicola Innocentin von Macron, Schirmherrin Melanie Behringer, Jakob Schuhmann von Macron, Manfred Schwabl, Guido Buchwald, Bernd Leonhardt und Werner Zimmermann von Ensinger Mineral-Heilquellen, Valeria Torchiaro von Bavaria Filmstadt, Helmut Bräckle von E.ON Bayern Vertrieb, Stephan Johannes Reinhold von CEWE, Patrick Verbaast von Bavaria Filmstadt, Hans Sitzberger, Vizepräsident des TSV 1860, und Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis

Größtes E-Jugend-Turnier der Welt gestartet – TSV 1860 will mit Rekordsieger Bayern gleichziehen

Der Sehnsuchtsort für den Sommer steht bei Oberbayerns Fußballnachwuchs fest: Warngau. Am 15. Juli wird dort das große Finale des Merkur CUP steigen. Das wurde beim Auftakt am Dienstag und Mittwoch in der „Alten Rotation“ im Pressehaus des Münchner Zeitungsverlags verkündet. Doch die acht Final-Plätze in Warngau sind hart umkämpft: Über 400 Mannschaften treten in diesem Jahr beim größten E-Jugend-Turnier der Welt an.

Bereits in die 23. Runde geht der Merkur CUP heuer. In den kommenden Monaten werden über 6000 Neun- bis Elfjährige am Turnier teilnehmen. Zum fünften Mal wird auch der Merkur CUP der Mädchen ausgetragen. Das Finale findet am 8. Juli in Moosinning statt.

Gewonnen haben bislang immer die Mädchen vom FFC Wacker, letztes Jahr zwang der TSV Grasbrunn sie aber immerhin bis ins Achtmeter-Schießen. Bei den Buben gelten der FC Bayern und der TSV 1860 als Favoriten. Im Vorjahr gewannen die Löwen im Endspiel von Mammendorf mit 1:0 gegen den Erzrivalen und kommen nun insgesamt auf neun Merkur-CUP-Erfolge. Bayern hat bislang zehn Mal das Turnier gewonnen, heuer könnten die Löwen also mit ihnen gleichziehen.

Doch auch die SpVgg Unterhaching, bisher zwei Mal ganz oben auf dem Siegerpodest, macht sich Hoffnungen. Warum, das erklärte Vereins-Präsident Manfred Schwabl beim Auftakt: „Es könnte was drin sein, das Finale ist wieder in der Nähe von Holzkirchen.“ Dort ist Schwabl daheim, und als zum letzten Mal ein Merkur-CUP-Finale vor seiner Haustür stattfand, wussten die Hachinger diesen „Heimvorteil“ der etwas anderen Art zu nutzen: 2013 gelang den Rot-Blauen in Gaißach der Sensationserfolg, sie schalteten Bayern und Sechzig aus. Schwabl war am Spielfeldrand dabei. Mit dem Versprechen, bei einem Triumph eine Pizza im Vereinsheim zu spendieren, trieb er seine E-Junioren damals zu ungeahnten Leistungen.

Der diesjährige Finalort Warngau ist sogar noch näher an Schwabls Holzkirchner Heimat. „Das erhöht den Druck auf unsere Trainer natürlich brutal“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Über das Vereinsgelände der Warngauer fällt ihm nur Gutes ein: „Die Anlage ist wirklich gut, die Plätze sind hervorragend. Ich habe dort selber schon als junger Bub gespielt.“ Der Warngauer Bürgermeister Klaus Thurnhuber grüßte beim Turnierauftakt von der Leinwand: „Die Gemeinde Warngau freut sich auf ein spannendes Finale. Wir erwarten über 1000 Zuschauer und sind dafür gut gerüstet.“

Vielleicht gelingt es vor so vielen Augen dann auch wieder einem Talent, auf sich aufmerksam machen. Es wäre nicht das erste Mal beim Merkur CUP. Ob Turnier-Schirmherr Philipp Lahm, die Weltmeister Mats Hummels und Thomas Müller oder der Ur-Löwe Stefan Aigner – sie alle liefen schon beim Merkur CUP auf und haben den Sprung in den Profi-Fußball geschafft.

Doch auch wenn das nicht gelingt, lohnt sich die Teilnahme. Denn es warten in allen Phasen des Turniers zahlreiche Preise, insgesamt im Wert von 350 000 Euro. Darunter Trikotsätze, Fußbälle und Tickets für einen Stadionbesuch in der Arena.

Und falls den Hachingern beim großen Finale in Warngau tatsächlich noch einmal ein Sensationssieg über Bayern und Sechzig glückt, dann käme für sie wahrscheinlich noch ein Preis dazu: die Pizza im Vereinsheim von ihrem Präsidenten Schwabl.

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