Finalrunde Kreis München Nord

Merkur Cup: Heimstetten holt Turniersieg im Achtmeterschießen

Die Besten im Kreis 13: Begrüßung der Mannschaften, Trainer, Funktionäre und Sponsoren in Unterföhring.
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Die Besten im Kreis 13: Begrüßung der Mannschaften, Trainer, Funktionäre und Sponsoren in Unterföhring.

Die E-Jugendteams des SV Heimstetten und der FC Ismaning haben das Bezirksfinale des 28 Merkur CUP erreicht: Im spannenden Endspiel der Finalrunde des Kreises München Nord besiegte der SVH den FCI in Unterföhring mit 4:3 nach Achtmeterschießen.

Unterföhring – Das Finale hielt, was das Gruppenspiel in der Vorrunde versprochen hatte: Da lieferten sich der SV Heimstetten und der FC Ismaning bereits ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe, trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden und waren beim Wiedersehen im Endspiel entsprechend motiviert. Letzteres galt vor allem für den Heimstettner Nachwuchs, da Ismaning nur aufgrund der weniger erzielten Treffer (5:1 gegenüber 8:4) als Zweiter der Gruppe A in die Vorschlussrunde einzog. Den dritten Platz in dieser Staffel belegte der FC Aschheim vor dem Kirchheimer SC, der alle drei Vorrundenpartien verlor.

Im Endspiel erwischten die Ismaninger den besseren Start und hatten bereits die eine oder andere Chance liegen gelassen, als Heimstetten durch Erik Lehnert in Führung ging. Henry Hill köpfte dann nach einem Eckstoß zum verdienten 1:1-Ausgleich ein und brachte die Ismaninger so in die Lotterie Achtmeterschießen. Dabei setzten sie gleich den ersten Versuch übers Tor, während Heimstetten alle seine drei Achtmeter sicher verwandelte und seinen Triumph lauthals bejubelte. „Wenn wir in Rückstand geraten, tun wir uns schwer“, hatte FCI-Coach Alexander Vlachos bereits vor der Partie konstatiert.

Für das Kreisfinale 2019 – wegen der Corona-Pandemie musste der Merkur CUP einmal abgebrochen werden, einmal fand ein Turnier der Besten statt – hatten sich die diesjährigen Endspielteilnehmer gar nicht erst qualifiziert, jetzt stehen sie sogar im Bezirksfinale, das am 2./3. Juli über die Bühne geht.

In der Gruppe B setzte sich der gastgebende FC Unterföhring durch, der seinem mühsamen Start gegen den FC Phönix Schleißheim (1:1) den höchsten Tagessieg folgen ließ (9:0 gegen den TSV Feldkirchen) und dann auch Verfolger SV Lohhof bezwang (3:0).

Die Lohhofer zogen als Zweiter ins Halbfinale ein, die Ränge drei und vier belegten Schleißheim und das punktlose Feldkirchen. TSV-Trainer Markus Wendland gab zu, dass es nicht so leicht gewesen sei, seinen kleinen Kader nach dem 0:9 gegen den späteren Turnierdritten wieder aufzubauen, „aber die Jungs haben danach eine Reaktion gezeigt, auch wenn es beim 1:6 gegen Phönix wieder nichts zu holen gab“.

Schon das Halbfinale hatte es dann in sich: Hier versammelten sich tatsächlich die vier von ihrer Spielanlage her besten Teams des Turniers, deren Akteure vermieden möglichst den weiten Schlag, die Spieler zeigten bereits ein gutes Auge für ihren Nebenmann. Beide Begegnungen endeten denkbar knapp. Ismaning besiegte Lohhof durch ein Tor von Edin Saric mit 1:0, Lohhof machte am Ende noch einmal Druck und traf den Pfosten. Heimstetten behielt gegen Unterföhring dank der zwei Treffer von Anastasia Zink mit 2:1 die Oberhand, Martin Rothweilers Anschlusstor kam zu spät.

Merkur CUP-Gesamtspielleiter Uwe Vaders lobte die in Unterföhring gezeigten Leistungen und nutzte die Gelegenheit, um bei der Siegerehrung noch eine kleine Umfrage zum Muttertag zu starten. Auf die Frage, wer denn am Morgen seiner Mama das Frühstück gemacht habe, gingen verhältnismäßig wenige Arme hoch, doch Vaders war sicher, „dass Ihr Euren Müttern mit Eurem Auftritt heute eine Riesenfreude gemacht habt“.

Der Technische Leiter Torsten Horn und Turnierorganisator Maximilian Metko, auch Vertreter Schulfußball im Bayerischen Fußball-Verband überreichten Bälle, Teilnehmerplaketten und Exemplare vom „Buch der Werte“ sowie Karten für ein Regionalliga-Spiel der SpVgg Unterhaching, dessen Präsident Manfred Schwabl bekanntermaßen Schirmherr des wohl größten U11-Fußballturniers der Welt ist. Die Spieler von Kreisfinalsieger SV Heimstetten sind hingegen zu einer Bundesliga-Begegnung des Deutschen Rekordmeisters FC Bayern eingeladen. Mit dem ESB- Fairplay-Preis – ein Trikotsatz für 14 Feldspieler plus Torwart – wurde der FC Phönix Schleißheim ausgezeichnet. (Guido Verstegen)

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