Mit Zauberfüßen aufs Stockerl

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„Sensationell“: Finalgastgeber FC Puchheim feiert den zweiten Platz

„Frauenfußball boomt hier“

Das Halbfinale ging auf den Schlusspfiff zu, es stand noch unentschieden und eine Verlängerung wollte Maya Moloca sich und ihren Mitspielerinnen lieber ersparen. Mit dem Rückenwind von drei Toren in der Gruppenphase zog die Nummer 7 also vom Strafraumeck ab – und machte mit ihrem Tor zum 3:2 gegen den TSV Grasbrunn den Finaleinzug für den FC Puchheim perfekt.

„Einfach schönen Fußball spielen“, das hatte Trainer Markus Münst seinen Mädchen vor dem Finalturnier mit auf den Weg gegeben. Dass dann beim „Finale dahoam“ sogar ein Stockerlplatz herausgesprungen ist, findet Münst „sensationell“. Vor allem im Vergleich zu Platz 8, den die Puchheimerinnen im Vorjahr belegt hatten. „Sogar im Finale gegen Wacker konnten wir heuer gut mithalten – aber deren Sieg war dann völlig verdient“, so Münst.

Auch seine Spielerinnen waren nicht weiter traurig ob der 0:1-Niederlage. „Zweiter ist ja auch schon toll“, meinte Kapitänin Sophie Münst. Ihr Zauberfuß hatte ebenso wie der von Mitspielerin Maya Moloca einigen Anteil am Erfolg der Puchheimerinnen. Im Halbfinale demonstrierte vor Moloca auch Münst mit zwei Treffern vom Mittelkreis ihre Weitschusskünste.

Damit nicht nur auf dem Platz alles glatt geht, sondern der FC Puchheim auch als Final-Gastgeber eine gute Figur macht, war Fußball-Abteilungsleiter Norbert Allinger schon ab dem frühen Morgen rund um den Rasen aktiv, unterstützt von 25 Helfern. Sie alle sorgten für einen reibungslosen Turnierverlauf samt kulinarischer Leckerbissen. „Der Merkur CUP der Mädchen war in diesem Jahr das fußballerische Highlight für unseren Verein“, resümierte Allinger nach dem Finale.

Die Turnierausrichtung war auch ein Zeichen für den hohen Stellenwert des Frauenfußballs im Verein. „Momentan boomt es hier“, so Allinger, „wir suchen dringend zusätzliche Trainer.“ Der Zulauf dürfte nach diesem Wochenende noch wachsen. Dank der besten Merkur-CUP-Platzierung in der Puchheimer Vereinsgeschichte.  cf

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