Teams aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zeigen gute Leistungen 

Merkur CUP: Lob vom Haching-Präsident - Manni Schwabl ist jetzt Fan des Lenggrieser SC

Gehören zu den „Besten der Besten“: Der Lenggrieser SC (re.), der SV Bad Heilbrunn (li.) sowie der TuS Geretsried waren beim Turnier in Unterhaching dabei.
+
Gehören zu den „Besten der Besten“: Der Lenggrieser SC (re.), der SV Bad Heilbrunn (li.) sowie der TuS Geretsried waren beim Turnier in Unterhaching dabei.

Die Bilanz der Teams aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen beim Merkur CUP kann sich sehen lassen. Noch besser: Manni Schwabl ist jetzt Fan des Lenggrieser SC.

Unterhaching/Bad Tölz-Wolfratshausen – Insgesamt 228 Vereine sind auf der Bestenliste des größten E-Juniorenfußballturniers der Welt – des Merkur Cup – platziert. Am Wochenende wurde im Sportpark der SpVgg Unterhaching unter den Klubs, die in den zurückliegenden 25 Jahren am meisten Punkte für die Wertungstabelle gesammelt haben, in einem zweitägigen Turnier die „Besten der Besten“ ermittelt. Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen war mit dem TuS Geretsried, dem Lenggrieser SC, der mit dem Gruppensieg in die Endrunde einzog, und dem SV Bad Heilbrunn stark vertreten.

Nicht besonders glücklich traf es in der Gruppenauslosung die Geretsrieder. So ging es gleich im ersten Aufeinandertreffen gegen die SpVgg Unterhaching, den späteren Finalteilnehmer und zugleich Gastgeber. Zum Auftakt wurde dann auch gleich mit 0:5 verloren, auch gegen den FC Ismaning gab es bei der 0:4- Niederlage nichts zu holen, und so änderte auch der 7:0- Erfolg über SC Eintracht Freising nichts am Ausscheiden nach der Vorrunde. „Ich bin nicht ganz zufrieden mit unserem Abschneiden“, sagt TuS-Nachwuchstrainer Daniel Dittmann. „Die anderen Teams waren auch keine Übermannschaften.“

SV Bad Heilbrunn überzeugt beim Merkur CUP mit kämpferischer Leistung

Etwas mühsam war es auch für den SV Bad Heilbrunn. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Garching und einem knappen 1:2 gegen Pullach sprang im letzten Spiel zumindest noch ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden im Derby gegen den Lenggrieser SC heraus. Zum Weiterkommen in die Endrunde reichte es aber nicht. HSV-Trainer Hans Bachhuber war trotzdem absolut zufrieden: „Meine Mannschaft hat wirklich gut mitgespielt. Allerdings haben wir die Partie gegen Pullach nach einer langen 1:0-Führung noch aus der Hand gegeben. Aber ich muss meine komplette Mannschaft trotzdem loben: einfach gut gekämpft.“

Lenggries trumpfte gleich im ersten Spiel gegen Pullach mächtig auf, gewann mit 5:2, trennte sich dann von Garching mit einem torlosen 0:0-Unentschieden, und mit einem 1:1-Remis war der Gruppensieg schließlich in trockenen Tüchern.

Lenggrieser SC: Lob und Weißbier mit Haching-Präsident Manni Schwabl

In der Endrunde bekam die Mannschaft der Trainer Michael Burger und Matthias Aschenloher allerdings die ganz „dicken Brocken“ vorgesetzt. Darunter die beiden späteren Finalisten TSV 1860 München und die SpVgg Unterhaching. Das 0:8 gegen die 60er fiel eindeutig zu hoch aus, und auch beim 0:4 gegen Haching hielten die Lenggrieser sehr gut mit. Schließlich gab es noch ein 0:0 gegen den TSV Dachau, und so konnte der LSC den SV Lohhof im abschließenden Platzierungsspiel um Rang sieben mit 5:4 nach Sieben-Meter-Schießen besiegen.

LSC-Trainer Aschenloher war begeistert: „Der siebte Platz ist für unsere Truppe ein großer Erfolg. Sie haben gut gekämpft, aber auch gut gespielt. Ich glaube sogar, wir haben einen neuen LSC-Anhänger gewonnen: Hachings Vorsitzender Manni Schwabl hat unsere Buben gelobt und mit uns Trainern dann auch noch ein Weißbier getrunken.“

Das Finale gewann der TSV 1860 1:0 gegen Unterhaching, ein glücklicher Sieg, über das gesamte Wochenende gesehen waren die Hachinger das beste Team. Und ein E- Junior einer nicht beteiligten Mannschaft aus dem Isarwinkel bedauerte: „Schade, ich hätte Lenggries diesen riesigen Pokal gewünscht.“

Weitere Artikel

Trotz Remis gegen Sieger TSV 1860: SVH-Nachwuchs scheidet in Vorrunde aus

Merkur CUP: Heimstettens Buben sind die tragischen Helden

Sie waren die tragischen Helden unter den Besten der Besten: Die Nachwuchskicker des SV Heimstetten spielten beim Einladungsturnier des Merkur CUP …
Merkur CUP: Heimstettens Buben sind die tragischen Helden

Murnau verpasst Überraschung

Merkur CUP: Ebersberg auf Niederlechners Spuren

Der TSV Ebersberg und TSV Murnau nahmen am Turnier der Besten des Merkur CUP´s teil und verkauften sich teils teuer.
Merkur CUP: Ebersberg auf Niederlechners Spuren

Tolle Atmospäre bei der SpVgg Unterhaching

Merkur CUP: VfR Garching sogar im Halbfinale - SV Lohhof überragt in …

Richtig gut verkauft haben sich die vier U11-Teams aus dem Norden und Osten des Münchner Landkreis beim Merkur CUP der Besten der Besten.
Merkur CUP: VfR Garching sogar im Halbfinale - SV Lohhof überragt in der Vorrunde

Kommentare