Trotz Remis gegen Sieger TSV 1860: SVH-Nachwuchs scheidet in Vorrunde aus

Merkur CUP: Heimstettens Buben sind die tragischen Helden

Krimi gegen Murnau: Heimstetten (rot) erzielt zweimal die Führung, kassiert zweimal den Ausgleich, gerät 2:4 in Rückstand und verliert 3:4.
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Krimi gegen Murnau: Heimstetten (rot) erzielt zweimal die Führung, kassiert zweimal den Ausgleich, gerät 2:4 in Rückstand und verliert 3:4.

Sie waren die tragischen Helden unter den Besten der Besten: Die Nachwuchskicker des SV Heimstetten spielten beim Einladungsturnier des Merkur CUP gegen Turniersieger TSV 1860 München und den Dritten FT Starnberg 09 in der Vorrunde unentschieden, schieden aber trotzdem vorzeitig aus.

Heimstetten – „Es war eine absolute Berg- und Talfahrt“, fasste Trainer Lino Ballof den ungewöhnlichen Turniertag seines Teams zusammen. Die Heimstettner U11 sorgte bei ihrem Auftaktspiel für einen Stimmungshöhepunkt im Unterhachinger Sportpark, denn der eigene Anhang und die Fans des hoch favorisierten Gegners und späteren Turniersiegers TSV 1860 München überboten sich bei der Anfeuerung an Lautstärke, in einem trotz der fehlenden Tore mitreißenden Match. Immer wieder rannte der Löwen-Nachwuchs an, doch die SVH-Abwehr warf sich den wütenden Angriffen noch engagierter entgegen, verteidigte dabei durchaus clever und hatte sogar die eine oder andere Konterchance.

„Wir haben auf jeden Fall Blut geleckt und freuen uns jetzt schon drauf, nächstes Jahr im Merkur CUP dabei zu sein. „

Trainer Lino Ballof.

Das Ballof-Team versäumte es aber, dieses frenetisch bejubelte 0:0 zu veredeln. Ihr zweites Spiel gegen den TSV 1865 Murnau verloren die Heimstettner nach einem echten Krimi: Zweimal die Führung, zweimal der Ausgleich, 2:4-Rückstand, 3:4-Endstand. „Nach dieser Niederlage war meine Mannschaft natürlich enttäuscht. Aber mir war wichtig, dass wir uns nach dem zweiten Spiel rehabilitieren, den Teamspirit und Zusammenhalt zeigen, der uns eigentlich auszeichnet. Das ist uns gelungen“, freute sich Ballof über das abschließende 0:0 gegen die überraschend starken Starnberger, die letztlich Dritter wurden. So konnte der Coach sein Team damit trösten, „dass wir gegen diese beiden Mannschaften, die weit gekommen sind, einen Punkt geholt haben.“

Bei aller Enttäuschung über das Aus nach dem ersten Tag überwogen bei Ballof ohnehin die positiven Aspekte des Turniers: „Leider haben uns 20 schwache Minuten ums Weiterkommen gebracht. Aber für uns war es gut, 60 Minuten auf hohem Niveau zu spielen und zu sehen, wie unser Leistungsstand ist.“ Und diese Standortbestimmung machte Ballof und seinen Schützlingen Lust auf mehr beim regulären Merkur CUP 2022, bei dem die U11 des SVH ja wieder auflaufen darf: „Wir haben auf jeden Fall Blut geleckt und freuen uns jetzt schon drauf, nächstes Jahr im Merkur CUP dabei zu sein. Du kannst als Trainer viel erzählen, aber es ist für die Kinder doch etwas anderes, die Atmosphäre hier selbst zu spüren.“

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